Anzeige


Essen auf Rädern – Lieferservice bis vor die eigene Haustür

Nicht jeden Tag selbst einkaufen und kochen zu müssen ist für viele Menschen eine große Erleichterung. Bringdienste wie „Essen auf Rädern" bieten die ideale Gelegenheit, sich gesund und abwechslungsreich zu ernähren, ohne selbst viel Zeit am Herd verbringen zu müssen.

Bringdienste wie „Essen auf Rädern“ bieten vielseitige Menüs an, die direkt vor die Haustür gebracht werden.
©kab-vision | Fotolia.com


1. Was versteht man unter dem Begriff „Essen auf Rädern"?

2. Welche Mahlzeiten bieten Bringdienste an?

3. Essen auf Rädern: Welche Anbieter gibt es, die Mahlzeiten vorbeibringen?

4. Wie läuft die Bestellung bei „Essen auf Rädern" ab?

5. Welche Anbieter liefern Mahlzeiten?

6. Wohin liefert „Essen auf Rädern"?

7. Wie gestalten sich die Kosten und der Bezahlvorgang des Lieferdienstes?

8. Erhält man finanzielle Förderungen für den Mahlzeitenservice?

9. Besteht die Möglichkeit, seine bestellte Mahlzeit bei dem Essenslieferservice stornieren?


1. Was versteht man unter dem Begriff „Essen auf Rädern"?

Einkaufen, planen, vorbereiten, kochen – das kann im Alter mitunter sehr anstrengend werden. Ist man körperlich durch Krankheit oder Pflegebedürftigkeit eingeschränkt, wird das Zubereiten der täglichen Mahlzeiten schnell zur Belastung. Damit man auch weiterhin warme Speisen genießen kann, bieten Bringdienste wie „Essen auf Rädern" vielseitige und ausgewogenen Menüs an, die direkt vor die Haustür geliefert werden. Je nach Geschmack kann aus einer Reihe unterschiedlicher Menüs dasjenige Gericht bestellt werden, auf das man Appetit hat. Der Mahlzeitenservice bietet daher eine abwechslungsreiche Verpflegung in den eigenen vier Wänden an und ermöglicht es so weiterhin sich gesund und abwechslungsreich zu ernähren.

„Essen auf Rädern" kann viele Bezeichnungen haben ─ Catering, Bringdienst oder Lieferservice sind nur einige davon. Im Grunde ist „Essen auf Rädern" ein Mahlzeitendienst, der frisch zubereitete Menüs nach Bestellung bis vor die Haustür bringt.

Es gibt eine Vielzahl von Einrichtungen, die sich Essen auf Bestellung liefern lassen, dazu zählen beispielsweise Kindergärten und Schulen. Aber auch in vielen verschiedenen Betrieben und Büros werden Mahlzeiten im Vorfeld bestellt und vom Bringdienst geliefert. Darüber hinaus lassen sich viele Privatpersonen ihr Essen nach Hause bringen. Dieser Service ist insbesondere für diejenigen interessant, die nicht mehr selbst einkaufen und kochen können oder möchten. Das Prinzip "Essen auf Rädern" bietet die Möglichkeit, dass diese Personen trotzdem nicht auf eie gesunde und ausgewogene Ernährung verzichten müssen.

2. Welche Mahlzeiten bieten Bringdienste an?

Mahlzeitendienste bieten eine Reihe an Menüs an. In der Regel werden neben normalen Speisen auch vegetarische Gerichte, Speisen für Diabetiker, Schonkost oder Nachtische wie auch Salate angeboten. Die Qualität der Essenslieferungen kann sich von Anbieter zu Anbieter unterscheiden. In den meisten Fällen halten sich die Anbieter jedoch an die vorgegebenen Ernährungsrichtlinien der Deutschen Gesellschaft für Ernährung.

3. Wie oft kann der Menüservice „Essen auf Rädern" in Anspruch genommen werden?

Die meisten Verbände bieten bei ihren Menülieferungen zwei Varianten an. Zum einen kann man täglich ein Menü geliefert bekommen ─ das Essen wird hier frisch gekocht und heiß vorbeigebracht. Zum anderen besteht die Möglichkeit, sich nur an bestimmten Tagen in der Woche ein Menü voreibringen zu lassen. Die Speisen können entweder frisch verzehrfertig oder tiefgekühlt geliefert werden.

Die meisten Bringdienste liefern die Mahlzeiten von Montag bis Freitag. Die Auslieferung findet meistens zwischen 9 bis 13 Uhr statt. Da oftmals mehrere Haushalte angefahren werden, fangen viele Lieferungen bereits morgens mit der Fahrt an. Nur so kann garantiert werden, dass jeder zur Mittagszeit eine frische und warme Mahlzeit erhält. Einige Lieferservices bieten auch Lieferungen am Wochenende und Feiertagen an.

Hat man seine Menüs bei einem Anbieter bestellt, wird die warme Mahlzeit in speziellen Transportwagen mit Thermomehrwegbehältern befördert. So kann gewährleistet werden, dass die Speisen noch zur Mittagszeit warm bleiben.

4. Wie läuft die Bestellung bei „Essen auf Rädern" ab?

Möchte man eine Menüservice bei einem Anbieter buchen, ist es ratsam, sich zuerst bei dem jeweiligen Anbieter über das Angebot zu informieren. Dort erhält man weitere Informationen über den Ablauf der Bestellung. Ebenfalls erfährt man, bis wann die nächste Bestellung aufzugeben ist und wie die Bestellung der Speisen im Allgemeinen abläuft. Den Speiseplan kann man meist schon einen Monat vorher auf der Webseite des Anbieters finden.

In der Regel gibt es einen Menü-Katalog, dem ein Bestellschein beiliegt. Darauf gibt man an, welches Menü man am jeweiligen Tag essen möchte. Der Bestellschein kann dann per Post oder Fax an den Anbieter gesendet werden. Alternativ gibt es bei den meisten Anbietern die Möglichkeit, das Menü telefonisch, per E-Mail oder über einen Online-Shop zu bestellen.

Die Bestellung kann auch sehr kurzfristig und sogar nur für den Einzelfall Menü erfolgen.

Wurde man bereits beliefert, kann man die nächste Bestellung dem Lieferservice gleich mitteilen. Möchte man den Service täglich nutzen, so besteht bei vielen Anbietern die Möglichkeit, als regelmäßiger Besteller hinterlegt zu werden.

5. Welche Anbieter liefern Mahlzeiten?

Viele Wohlfahrtsverbände wie der DRK, die Malteser oder Johanniter, bieten Essenslieferungen an. Zusätzlich gibt es viele private Dienstleister, die vollwertige Menüs bis an die Haustür liefern. Möchte man ein Menü bestellen, ist es sinnvoll, im Vorfeld das Angebot und Leistungsspektrum des jeweiligen Anbieters zu prüfen, um sich über die die Kosten, Auswahl und Rahmenbedingungen einschätzen zu können.

6. Wohin liefert „Essen auf Rädern"?

In der Regel gibt es in jeder größeren Gemeinde ein Anbieter, der frischen Menüs liefert. Der Lieferumkreis beschränkt sich dabei meistens nur auf das jeweilige Stadtgebiet und angrenzende Gemeinden. Wenn man sich nicht sicher ist, ob das eigene Zuhause in das Liefergebiet fällt, sollte man sich bestenfalls persönlich bei dem Mahlzeitendienst erkundigen.

Nach Absprache mit dem jeweiligen Anbieter von Essenslieferungen können die Mahlzeiten auch ins Haus gebracht werden. Ist man körperlich eingeschränkt, kann es beispelsweise sinnvoll sein, dem Bringdienst einen Schlüssel zur Verfügung zu stellen, damit dieser die Tür selbst öffnen kann.

7. Wie gestalten sich die Kosten und der Bezahlvorgang des Lieferdienstes?

Die Preise für "Essen auf Rädern" variieren je nach Region und Anbieter. Eine Hauptmahlzeit kostet durchschnittlich zwischen 4,50 und 7 Euro. Spezialmenüs, wie zum Beispiel Gluten- oder lactosefreie Menüs, sind in der Regel etwas teurer. Für Lieferungen am Wochenende und an Feiertagen können ebenfalls zusätzliche Kosten anfallen. Ein Preisvergleich zwischen den verschiedenen Anbietern kann sich durchaus lohnen. 

Die Bezahlung für das bestellte Essen erfolgt meist über eine Überweisung, Lastschrift oder als Barzahlung mit Quittung. Zudem bietet sich die Möglichkeit, die Rechnung für die Menüs monatlich zu begleichen. Bevor man eine Bestellung aufgibt, sollte man sich vorher auf jeden Fall über die Art der Bezahlung bei dem Anbieter informieren.

Übrigens: Weil nur Dienstleistungen steuerlich geltend gemacht werden können, die in den eigenen vier Wänden vollbracht wurden, kann die Dienstleistung „Essen auf Rädern" kann nicht als haushaltsnahe Dienstleistungen steuerlich abgesetzt werden, da die Mahlzeiten außerhalb der Wohnung in karikativen Einrichtungen zubereitet wurden. 

8. Erhält man finanzielle Förderungen für den Mahlzeitenservice?

Sind die finanziellen Mittel beschränkt, hat man die Möglichkeit, beim zuständigen Sozialamt oder Seniorenbüro einen Zuschuss zu erhalten. Die Kosten für das Menü werden zwar nicht komplett bezahlt, je nach finanzieller Situation kann aber ein Teil der Kosten übernommen werden. Die Zuschüsse für die Verpflegung für „Essen auf Rädern" sind an bestimmte Voraussetzungen gebunden. In der Regel erhalten Personen einen Zuschuss, wenn sie schwer krank oder körperlich beeinträchtigt sind, oder wenn das eigene Einkommen nicht ausreicht.

Ob man einen Zuschuss für den Lebensmittellieferservice erhält und wie hoch dieser ausfällt, entscheidet jede Kommune selbst. 

9. Besteht die Möglichkeit, seine bestellte Mahlzeit bei dem Essenslieferservice stornieren?

Möchte man seine Bestellung ändern oder stornieren, sollte man so schnell wie möglich den jeweiligen Anbieter kontaktieren. So können die Änderungen noch kurzfristig vorgenommen werden. Die meisten Anbieter erlauben eine kurzfriste Änderung bzw. Stornierung der bestellten Menüs. Jedoch sollte man nicht zu häufig seine Bestellung ändern, denn jede Änderung bedeutet schließlich zusätzliche Arbeit für die Helferinnen und Helfer.

Einige Essenlieferanten wie das DRK bieten Essenslieferungen ohne eine feste Vertragsbindung an. Möchte man die Belieferung beenden, kann man bei der nächsten Lieferung dem Helfer mitteilen, wann die letzte Lieferung erfolgen soll. Hier ist es ratsam, sich bei dem jeweiligen Anbieter und dessen Bedingungen zu informieren.

 

Hier finden Sie weitere Unterstützungsangebote

 


 

Quelle: Redaktion seniorenportal.de

Suchmodule


Anzeige