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Unterstützung bei der Gartenpflege – So bereitet der eigene Garten auch im Alter große Freude

Ob es darum geht, den Rasen zu mähen oder die Hecken zu schneiden – Je älter man wird, desto schwerer fällt es, die Gartenarbeit selbst in Angriff zu nehmen. Gartenhelfer bieten ihre Unterstützung für Personen an, die sich nicht mehr um die Pflanzenwelt im eigenen Garten kümmern können.

Treten im Alter körperliche Beschwerden oder Krankheiten auf, fällt es immer schwerer, die Gartenarbeit zu verrichten.
©toodlingstudio | Pixabay.com


1. Wo finde ich Unterstützung für meine Gartenarbeit?

2. Welche Aufgaben und Leistungen übernehmen Gartenhelfer?

3. Unter welchen Umständen ist die Unterstützung durch einen Gartenhelfer sinnvoll?

4. Welche Kosten sind mit der Gartenpflege verbunden?

5. Sind die Kosten für die Gartenpflege steuerlich absetzbar?


Für viele Menschen ist der eigene Garten ein Ort der Erholung und Entspannung. Um diesen Rückzugsort stets gepflegt zu halten, bedarf der Garten jedoch das ganze Jahr über viel Aufmerksamkeit. Treten im Alter körperliche Beschwerden oder Krankheiten auf, fällt es zunehmend schwerer, dieser arbeitsintensiven Tätigkeit nachzukommen. Möchte man den Garten auch weiterhin nutzen und gestalten, können Dienstleistungen für die Gartenarbeit eine wertvolle Unterstützung darstellen.

1. Wo finde ich Unterstützung für meine Gartenarbeit?

Sucht man eine Hilfe für den eigenen Garten, begegnet man einem vielseitigen Angebot an Dienstleistungen. Eine erste Anlaufstelle kann der lokale Gärtner sein, der die Gartenpflege gegebenenfalls übernehmen kann. Dieser bringt nicht nur seine Arbeitskraft mit, sondern auch seine Expertise im Hinblick auf die Garten-, Pflanzen- und Rasenpflege. So steht er seinen Kunden für die Gestaltung der Grünanlage stets beratend zur Seite.

Darüber hinaus bieten Wohlfahrtverbände wie die Caritas oder das DRK Unterstützung und Hilfe bei der Gartenarbeit an.

Es muss kein Dienstleistungsunternehmen sein, das Sie für Ihre Gartenarbeit engagieren. Auch Privatpersonen, wie beispielsweise Schüler und Studenten, bieten gerne ihre Hilfe an, um sich ein kleines Taschengeld hinzuzuverdienen. Es kann sich lohnen, in der Nachbarschaft nachzufragen oder in einer Minijobzentrale gezielt nach einer Unterstützung für die Gartenarbeit zu suchen.

2. Welche Aufgaben und Leistungen übernehmen Gartenhelfer?

Die Leistungen, die in der Regel von Gartenhilfen angeboten werden, sind:

  • Rasen- und Beet-Pflege

  • Blumengießen

  • Gehölzrückschnitte

  • Unkrautentfernung

  • Grabpflege

  • Heckenschnitt

  • Neu- und Umbepflanzung

3. Unter welchen Umständen ist die Unterstützung durch einen Gartenhelfer sinnvoll?

Wenn die Aufgaben im Garten immer mehr Zeit und Arbeitskraft kosten und zugleich die körperliche Beweglichkeit und Belastbarkeit abnehmen, kann es sinnvoll sein, eine Unterstützung bei der Gartenpflege zu engagieren. Dabei steht es den Besitzern frei zu entscheiden, welche Aufgaben sie selbst übernehmen und sich bei der Gartenarbeit beteiligen möchten oder ob sie den Helfer dazu beauftragen, die gesamte Gartenpflege zu realisieren. Auf diese Weise ist es möglich, sich langfristig am eigenen Garten zu erfreuen und diese Pflanzenwelt weiterhin als Ort der Erholung zu nutzen.

4. Welche Kosten sind mit der Gartenpflege verbunden?

Der Stundenlohn für Tätigkeiten der Gartenpflege ist abhängig von der Frage, ob Sie eine Privatperson oder ein gewerbliches Unternehmen für die Instandhaltung des Gartens beauftragen. Engagiert man einen professionellen Gärtner für die Pflege der Grünfläche, so fällt der Stundenlohn wesentlich höher aus als bei einem Schüler oder Studenten. Eine Fachkraft erhält zwischen 25 und 50 Euro pro Stunde.

Der Stundenlohn des Arbeiters hängt im Übrigen von den Tätigkeiten ab, die er übernimmt. Schwierige und körperlich anstrengende Arbeit sollte mit einem höheren Stundenlohn beglichen werden als beispielsweise das Gießen von Blumen oder das Mähen des Rasens. Hierfür ist es möglich, eine Person aus der Nachbarschaft um Hilfe zu bitten, die die Leistung womöglich unentgeltlich oder für einen geringen Stundenlohn verrichtet. Beauftragt man einen Wohlfahrtverein wie die Caritas, so kostet deren Hilfe pro Stunde rund zehn Euro. Je nach Verband gestaltet sich der Lohn unterschiedlich.

Gegebenenfalls berechnen Gärtner den Quadratmeter Grünfläche, den sie mähen oder schneiden. Beim Schneiden einer zehn Meter langen Hecke würden sie durchschnittlich 30 bis 40 Euro verlangen. Wird zusätzliches Werkzeug benötigt, weil beispielsweise ein Baum gefällt werden muss und diese Arbeit mit Gefahren verbunden ist, können auch hier höhere Kosten anfallen.

Neben den Lohnkosten können gegebenenfalls weitere Kosten anfallen. Im Vorfeld ist zu überlegen, welche Arbeiten von einem Helfer verrichtet werden sollten und welche Werkzeuge dafür erforderlich sind. Für die Anschaffung neuer Werkzeuge könnten Zusatzkosten anfallen, falls der Gartenhelfer diese nicht selbst mitbringt. Ebenso ist es möglich, für zusätzlich für die Entsorgung von Abfällen in Folge des Rasenschnitts zu zahlen. Um zusätzliche Kosten zu vermeiden, gilt es nachzufragen, ob diese bereits im Preis für die Gartenpflege enthalten sind.

5. Sind die Kosten für die Gartenpflege steuerlich absetzbar?

Weil die Gartenpflege als haushaltsnahe Dienstleistung gilt, ist es möglich, sie bei der Einkommenssteuer geltend zu machen. Dabei gilt es allerdings zu unterschieden, welche Arbeiten in diesem Kontext verrichtet werden. So zählt das Rasenmähen als Dienstleistung, während der Bau einer Gartenmauer als Handwerksleistung zu beurteilen ist. Zwar können beide Leistungsarten steuerlich abgesetzt werden, bei der Steuererklärungen müssen diese jedoch unterschiedlich benannt und behandelt werden.

Um haushaltsnahen Dienstleistungen steuerlich geltend zu machen, darf der Lohn nicht bar bezahlt werden – die anfallenden Lohnkosten müssen über eine Bank überwiesen werden. Außerdem sollte man darauf achten, Material-, Maschinen- und Arbeitskosten bei der Steuer getrennt anzugeben. Für diese Kosten erhält man ebenfalls eine Steuervergünstigung.

 

Hier finden Sie weitere Unterstützungsangebote

 


 

Quelle: Redaktion seniorenportal.de

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