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Was Verbraucher über Glücksspiele wissen sollten - Aufklärung und Beratung bei Spielsucht

Welcher Lotteriespielteilnehmer träumt nicht davon, einmal den Jackpot zu knacken und sich damit seine Wünsche zu erfüllen. Allerdings soll sich das Spielen nicht negativ auswirken, sondern muss Spaß machen. Das wissen auch die staatlichen Lottogesellschaften. Sie nehmen die Verantwortung auf sich und geben Informationen rund um das „Responsible Gaming".

Eine wichtige Rolle nehmen dabei der Jugendschutz sowie Informationen über die Gefahren der Glücksspielsucht ein. Verbraucher können so mit Spaß und Spannung beim traditionellen „Lotto 6aus49" oder beim „Eurojackpot" mitmachen. Letzteres ist eine junge Lotterie, die 2012 startete und mittlerweile nicht nur in Deutschland, sondern in 13 anderen Ländern Europas angeboten wird. Was „Responsible Gaming" ist und welche Möglichkeiten für eine Beratung bei Spielsucht bestehen, erfahren Sie in diesem Artikel.

"Responsible Gaming" - was ist das?

„Responsible Gaming" steht für Glücksspiele mit Verantwortung und Sicherheit. Dahinter steht der Anspruch, bestimmte Standards einzuhalten. WestLotto in München erfüllt zum Beispiel bereits seit 2009 die Qualitätsstandards für verantwortungsvolles Spiel, die international gültig sind. Die Lotteriegesellschaften wie zum Beispiel Eurojackpot geben unter anderem nützliche Informationen dazu, wie man unseriöse Spielanbieter erkennen kann. Aggressive Kundenansprachen oder überraschende Gewinnankündigungen, obwohl der Verbraucher bei keiner Lotterie mitgemacht hat, gehören beispielsweise dazu. Auch wenn die Kontodaten des Verbrauchers am Telefon verlangt werden oder man vorab Gebühren bezahlen muss, sollten bei Verbrauchern die Alarmglocken klingeln.

Schulungen und Kontrollen der Inhaber und Mitarbeiter sind wichtig

Eine weitere Aufgabe des „Responsible Gaming" ist es, sich aktiv mit den Gefahren der Glücksspielsucht zu befassen. So sind Informationen und regelmäßige Schulungen der Inhaber und Mitarbeiter der vielen Annahmestellen deutschlandweit für WestLotto beispielsweise besonders wichtig. Doch es wird nicht nur geschult, auch Kontrollen finden statt, zum Beispiel im Hinblick auf den Jugendschutz. Dieser muss strickt praktiziert und eingehalten werden.

Jugendschutz spielt eine besonders wichtige Rolle

In Deutschland ist es Personen über 18 Jahren zwar erlaubt, bei legalen Glücksspielen mitzumachen, trotzdem gibt es bei WestLotto eine interne Regelung: Teilnehmer, die nicht eindeutig über 25 Jahre alt sind, werden vorsichtshalber nach dem Ausweis gefragt. Mit Testkäufen wird dies regelmäßig kontrolliert. Eine wichtige Rolle spielt der Jugendschutz. Nach Angaben der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) soll der Anteil der 16- und 17-Jährigen, die bei Glücksspielen mitmachen, von 2009 bis 2011 von knapp 15 auf beinahe 29 Prozent gestiegen sein. Schuld daran sind Angebote wie Pokerspiele oder Spielautomaten.

Spielsucht: Informationen und Beratung

Doch nicht nur der Jugendschutz ist wichtig, auch Erwachsene müssen davor geschützt werden, nicht über ihre eigenen Möglichkeiten zu spielen. Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung ist eine gute Anlaufstelle hierfür und informiert über die Gefahren sowie Signale der Glücksspielsucht. Insbesondere Angehörige von Betroffenen werden hier unterstützt und können sich beraten lassen. Das Schlimme an der Glücksspielsucht ist, dass sie oft lange unbemerkt bleibt und sich schleichend über Jahre hinweg entwickelt. Mit einem Selbsttest kann man auf Nummer sicher gehen und das eigene Spielverhalten analysieren lassen. Außerdem können weitere Informationen und persönliche Beratungsgespräche kostenlos und anonym bei dem BZgA-Beratungstelefon zur Glücksspielsucht unter der Telefonnummer 0800-1372700 in Anspruch genommen werden.

 

Quelle: RatGeberZentrale
Bildquelle: djd/EuroJackpot

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