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Wenn die Enkel krank sind: Das hilft gegen Bauchschmerzen bei Kindern

Mutter mit Kleinkind auf dem Arm.

"Mama, mein Bauch tut so weh" - so hört man es oftmals von den Kleinen, denn gerade Bauchschmerzen sind ein bekanntes Problem, das bevorzugt bei Kleinkindern vorkommt. Besonders schlimm ist es für Eltern und Großeltern, wenn sich die Kinder auf Grund ihres Alters noch nicht artikulieren können. Dann weiß man oftmals nicht, warum die Kleinen weinen und wie man ihnen am besten helfen kann.

Was können die Ursachen für die Bauchschmerzen sein?

Die Auslöser für Bauchschmerzen können ganz unterschiedlich sein. So können beispielsweise Verdauungsprobleme die Ursache sein, aber auch Blähungen oder Verstopfungen. Bei Säuglingen kann auch eine Dreimonatskolik vorliegen, die zwar ungefährlich, aber sehr nervenaufreibend für die ganze Familie ist. Anlass zur Sorge gibt es grundsätzlich, wenn das Weinen und damit einhergehend die Schmerzen einfach nicht aufhören wollen. Dann können nämlich ernsthafte Erkrankungen wie Nieren-, Lungen-, Blinddarm- oder Harnwegsentzündungen, ein Parasitenbefall, eine Lebensmittelunverträglichkeit oder gar eine Vergiftung vorliegen. Im Übrigen kann auch seelischer Stress wie etwa Angst vor der Schule für "Bauchgrummeln" sorgen. Daher sollte man Bauchschmerzen bei Kindern durchaus ernst nehmen und die Ursachen im Zweifelsfall durch eine ärztliche Untersuchung abklären.

Wann ist der Besuch beim Kinderarzt sinnvoll?

Nicht jedes Unwohlsein des Kindes erfordert zwingend einen Besuch beim Arzt. Bei folgenden Symptomen empfiehlt sich eine Konsultation allerdings durchaus:

  • bei plötzlich auftretenden, starken Schmerzen
  • wenn die Bauchschmerzen über einen Tag anhalten oder immer wieder kommen
  • wenn die Bauchdecke stundenlang hart und angespannt ist
  • wenn Blut im Stuhl ist
  • bei Fieber, Erbrechen und Durchfall
  • bei völlig apathischen Verhalten und körperlicher Schlappheit

Wie kann man Kindern bei Bauchschmerzen auf natürliche Weise helfen?

Wenn der Arzt eine ernste Erkrankung ausgeschlossen hat, helfen dem Kind häufig schon viel Zuneigung und schonende Behandlungsmethoden gegen die Bauchschmerzen. Ausgiebiges Kuscheln oder vertrauensvolle Gespräche mit den Eltern oder Großeltern, Wärmflaschen sowie leichte Bauchmassagen im Uhrzeigersinn können oft schon wahre Wunder bewirken. Schonende Abhilfe können zudem auch natürliche Kinderarzneimittel schaffen. Die darin enthaltenen Wirkstoffe normalisieren die Verdauungsfunktion und wirken entblähend, schmerzlindernd und krampflösend. Da die natürlichen Arzneimittel vom ersten Lebenstag an zugelassen sind, können sie auch im Fall einer Dreimonatskolik zum Einsatz kommen.

Was hilft gegen die Dreimonatskolik?

Neben natürlichen Arzneimitteln gibt es noch weitere Ansatzpunkte, um die Beschwerden einer Dreimonatskolik zu lindern. So sollte man beispielsweise für einen ruhigen, geregelten Tagesablauf sorgen und nicht allzu viele Eindrücke auf das Kleinkind einprasseln lassen. Sofern es möglich ist, sollte durch die Mutter gestillt werden. Kommen Fläschchen zum Einsatz, sollten diese möglichst schaumfrei zubereitet werden. Danach sollte unbedingt auf das Bäuerchen geachtet werden. Ein Tragetuch kann für zusätzlichen, engen Körperkontakt sorgen. Gleiches gilt für das Tragen in der sogenannten Fliegerhaltung, bei welcher der Bauch des Kleinkindes auf dem Unterarm ruht.

 

Quelle: RatGeberZentrale
Bildquelle: djd/Bambini Kinderarznei/thinkstock

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