Fischers Träume schmelzen
in den Stunden des Erwachens.
Möwen sorgen sich
über glühenden Sand schreitend
mit gellenden Schreien.
Übermächtig schrecken Vögel auf
im Salz des Begehrens,
ehe das Blau vom Himmel stürzt
und der Gezeiten Wogen
hinter bröselndem Gestein versinken,
um sich vor den Träumen der Fischer
zu verbergen.

© Horst Ditz

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Kommentare (3)

Britt Elementare Vorgänge hier am Meer beschreibst du mit wenigen Worten auf wunderbare Weise. Das finde ich total schön, ich kann mitfühlen und ein Teil davon sein, wenn auch nur als Zuschauer. Britt

immergruen ihre Träume schmelzen zu sehen und auch die Sorgen der Möwen sind berechtigt, denn die Meere sind überfischt und die Gier der Menschen nach immer mehr wird nicht kleiner.
...beim Lesen die Urgewalt des Meeres, wenn die Wogen an den Felsen bersten. Wie klein müssen sich die Fischer bei dieser Naturbegebenheit fühlen und sich dennoch als Teil dessen empfinden.

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