An diesem kühlen, stürmischen Morgen
möchte ich einen Gedanken von Dir borgen,
dafür sende ich Dir einen von den meinen,
vielleicht sie sich auf halben Weg vereinen?

Wäre es möglich Gedanken zu übertragen,
würde der eine den anderen jagen,
um zu fragen, was Du soeben machst,
ob Du beschäftigt bist oder gerade lachst?

So gerne würde ich von Dir wissen,
wirst Du, nur ein wenig, mich vermissen?
Die heiße Schwarze hängt an Deinen Lippen,
ich seh` Dich ganz vorsichtig an ihr nippen,
doch sie hängt so lustvoll an Deinem Mund,
Du leerst sie aus, bis auf den Grund.

Was beginnst Du nun mit dem frischen Morgen?
Gehst Du aus, um Dies und Jenes zu besorgen,
oder werkelst Du emsig bei Dir Zuhause,
oder sitzt ganz still in Deiner Klause?

Ich werde es wohl nie mehr erfahren,
lehrt doch die Erkenntnis seit vielen Jahren:
ein jeder geht, ganz für sich, ganz allein,
so war es gestern, so wird es wieder sein.


So, wird`s nie wieder sein.......

S - Katja 2007

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Kommentare (6)

sarahkatja schreibe weiter, und wenn ein von Dir gemaltes Bild dabei ist, umso schöner.

Sarahkatja
sarahkatja Hallo Henryk.

Danke für Deine Worte und die schöne bildliche Darstellung, wie es eventuell funktionieren könnte.

Ich muß da etwas vorsichtig sein. Lang ist’s her. Aber so war es.

Wir kamen aus Italien zurück und hatten auf Wunsch der anderen Mitfahrer einen Abstecher zum Groß Glockner gemacht.

Ich wollte zu gerne Nördlingen kennen lernen und ein Besuch dieser
Stadt war mir fest versprochen worden.

Auf der Rückfahrt vom Groß Glockner sagte der Freund meines Mannes, mit dessen Mercedes wir fuhren, was ich gar nicht so gerne wollte, unser, etwas kleinerer Wagen, wäre mir ebenso recht gewesen:
„Wir fahren jetzt durch.“

Von dem mir gegebenen Versprechen war nicht mehr die Rede.

Ich saß hinten, mit grimmiger Miene, konzentrierte mich und dachte immer wieder dasselbe – ich wünschte, du kommst nicht weit!!

Wir kamen bis Nördlingen. Wochenende!! Bremmsbeläge waren auf der
Rückfahrt vom G.G. abgefahren worden. Ersatzteile mußten von Augsburg
beschafft werden. Die Reparatur dauerte mehrere Tage.

Sollte ich es nochmal versuchen?? Wer weiß……..

Mit freundlichem Gruß
Sarahkatja
protes das mit den gedanken liebe Sarahkatja
ist so eine sache.
Im grunde muss man froh sein,
wenn man sie nicht lesen kann
denke ich mal
doch glaube ich manchmal
gute gedanken zu fühlen

elge hade
henryk Das ist Telepathie.....es reicht nur stark denken....versuchst du mal...du wirst sehr ueberrascht.........so wie auf diesem Bild...ein schoenes Thema hast du gefunden...sehr interessant.....
Oktober(henryk)
sarahkatja Du hast ja so recht. Es wäre gefährlich – denn, es ist ganz gut, dass Niemand die
Gedanken lesen kann. Nur wäre es schön, wenn man die guten spüren könnte.
So ab und zu. So, als könnte es gar nicht anders sein. Ich mag dich, oder so ähnlich.

Mich erschreckt oft die kalte, reale Welt. Schaut man hinter die Kulissen, ist
es oft der Trieb zum reinen Mammon, der die Geister treibt.

Es war protes mit seinem Gedicht „Gedanken“, der Anlaß gab, meines aus der Versenkung zu holen.

Liebe Traute, wenn ich Dir oder anderen selten antworte, dann liegt es daran, dass ich wenig am Computer bin, und wenn, dann haben schon so viele geschrieben,
dass ich nicht mehr weiß, was ich noch schreiben soll.

Aber ich freue mich über die vielen, oft sehr schönen und ausdrucksvollen Gedichte.

Es grüßt Dich herzlich
Sarahkatja
Traute Ähnliche Gedanken sind mir auch schon durch den Sinn. Was wäre es wenn wir aneinander denken könnten und die Kilometer keine Rolle spielten?
Wie wäre es, wenn unsere Gedanken ungefiltert Eingang finden, bei dem, an den wir denken?
Schön! Wunderbar! Aber auch gefährlich. Denn man müsste Tag und Nacht die Fassung behalten taktvoll und voller Respekt bleiben, auch wenn uns die Emotionen schütteln.
Da müsste ein Schalter sein, jetzt übertrage ich meine Gedanken zu dir und niemand anderen.
Aber da gibt es ja das Telefon.
Leider können wir unsere Liebe den geliebten Menschen nur zeigen, wenn sie uns gegenüberstehen, das finde ich auch so schade, denn gerade wenn sie weit weg sind brauchten sie ja unseren Trost und die Gewissheit, geliebt zu werden,denke ich.
Ein schönes Gedicht, das das Dilemma aufzeigt, hast Du geschrieben.
Mit freundlichen Grüßen,Traute

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