Wie soll er kommen
der Advent?

Wenn überall
Türen ins Schloss fallen,
Erwartung auf Wunschzetteln
käuflich wird,
Wünsche den
Durst nicht stillen,
Lebenshunger nicht
satt macht,
Vorfreude keine
Herberge findet,
Sterne unbeachtet
erlöschen.

Du kannst es spüren.
In stiller Nacht

Wenn
der Schmerz in Deiner
dunklen Sehnsucht
Liebe für Dich
neu buchstabiert.

7. Dezember 2008 IBü


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Kommentare (4)

ehemaliges Mitglied ...wie Du schreibst, liebe Inge und dennoch liegt es an uns, noch Wärme und Liebe zu leben. Wir können durch Gesten, die von Herzen kommen und durch das Vorleben von Güte, Herzlichkeit verströmen und das möglichst das ganze Jahr über.
harfe ich schließe mich Hannelore an. Wir sind es, die diese Zeit durstig und hungrig nach dem immer mehr füllen, weil uns der Sinn für das Wesentliche verloren gegangen und wir uns selbst die Vorfreude auf das kommende Liebesfest stehlen - das Leuchten der Sterne in unserer Seele erlischt. Ich fürchte, wir sind käuflich geworden.
Auch ich danke dier für den aufrüttelnden Text, dein Freund Horst
immergruen Die Städte sind zu hell, die Musik ist zu laut, die Wünsche sind zu groß, die Gefühle sind nicht echt.
Wo soll da noch Besinnung Platz haben und Freude auf etwas Unfassbares?!
ehemaliges Mitglied dass unsere "Zeit" das Spüren nur noch in stiller Nacht zulassen kann? Aber machen wir nicht selbst doch diese Zeit? Ich fürchte, Letzteres trifft zu und deshalb danke ich Dir für Deine aufrüttelnden Worte zum Advent.
Liebe Grüße Meli

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