Arthrose - heilbar oder nicht?

Autor: Dnanidref
Arthrose ist die häufigste Form aller Gelenkerkrankungen! Die Erkrankungsrate der Menschen ist in den sogenannten Industrieländern besonders hoch. Allein in Deutschland sind nach sehr vorsichtigen Aussagen 5 bis 8 Millionen Menschen davon betroffen, andere Quellen sprechen gar von bis zu 15 Millionen oder auch 12 % der erwachsenen Bevölkerung, die mindestens an einem oder mehreren Gelenken an Arthrose leiden. Bereits um das vierzigste Lebensjahr werden bei vielen die Anzeichen und zum Teil auch schon Schädigungen festgestellt und im Alter von 65 bis 70 Jahren hat fast jedes Arthrose.

Was ist Arthrose?

Der Begriff „Arthrose“ wird aus dem Griechischen abgeleitet und hat folgende Bedeutung: „arthros“ bedeutet Gelenk und die Endung „-ose“ bezeichnet eine nichtentzündliche Erkrankung bzw. Zustandsveränderung und meint in der Regel den Knorpelverschleiß an den Knochenenden der Gelenkknochen mit Schädigung der Gelenkinnenhaut an Knochen und Bändern.

Dagegen wird die Endung „-itis“ in der Medizin für eine Entzündung verwendet. So werden von den medizinisch unkundigen Patienten leicht „Arthrose“ und Arthritis“ verwechselt obwohl sie zwei unterschiedliche Krankheitsbilder bezeichnen: Die Diagnose „Arthrose“ bezeichnet also einen Knorpelverschleiß, während mit der Diagnose „Arthritis“ eine Gelenkentzündung gemeint ist, wobei hier der Knorpel der Gelenkknochen durchaus noch vollkommen in Ordnung sein kann.

Allerdings können im umgekehrten Fall bei einer Arthrose auch entzündliche Komponenten hinzutreten, sodass die Arthrose also einen entzündlichen Verlauf nimmt. Dann spricht man in solchen Zusammenhängen medizinisch von einer aktivierten Arthrose.

Wodurch kann Arthrose entstehen?

Arthrose ist eine Verschleißerkrankung, die besonders mit fortschreitendem Alter zunimmt. Wie stark und wie schnell sich Arthrose allerdings entwickelt, hängt von verschiedenen Faktoren ab, die wir selber sehr wirkungsvoll beeinflussen können, wenn man sich denn gesundheitsbewusst verhält.

Normalerweise werden die Bestandteile des Knorpels durch Umwandlungsprozesse des Körpers ständig erneuert, wenn die Knorpelzellen nicht defekt sind. Allerdings kann die Knorpelsubstanz auch durch schädliche Enzyme – überwiegend in Folge falscher Ernährung – zersetzt werden. Der Knorpel verliert durch den Verlust seiner Flüssigkeit seine Elastizität. Übergewicht und Überbelastung der Gelenke zum Beispiel im Sport oder durch sehr schwere körperliche Arbeit und einseitige Tätigkeiten, Knorpeltrauma (posttraumatische Arthrose) durch Verletzungen, Gelenkfehlstellungen und Stoffwechselerkrankungen wie zum Beispiel Gicht und die damit verbundene Ablagerung von Harnsäurekristallen in den Gelenken, fördern den Knorpelverschleiß zusätzlich und rapide.

Wird das Gelenk weiterhin zu stark beansprucht, verändert sich mit der Zeit auch die Gelenkinnenhaut (Membrana synovialis), der Knochen und der Bänder krankhaft. Erst dann spricht man von einer Arthrose.

Durch vernünftiges Verhalten und bewusste Ernährung kann man sehr stark dagegen steuern. So kann man auch eine gestörte Knorpelerneuerung damit wiederbeleben, wenn der Knorpelschaden noch nicht zu weit fortgeschritten oder gar im „Endstadium“ ist. Durch entsprechendes Bewusstsein hierzu und daraus resultierender Vorbeuge, kann man folglich solche Erkrankungen meistens vermeiden und bereits vorhandene Schäden minimieren bzw. teilweise „reparieren“, wenngleich dies nicht im Sinne der daran verdienenden Existenzen ist.

Arthrose-Symptome

Die Arthrose-Symptome treten sehr unterschiedlich bei den Patienten auf. Der Beginn der Erkrankung muss sich nicht unbedingt durch Schmerzen bemerkbar machen. Typische Arthrose-Anfangs-Symptome sind allerdings oft an betroffenen Gelenken Gelenkschmerzen unter Belastung. Im fortgeschrittenen Stadium kommen dann auch Schmerzen bei normaler Bewegung und in Ruhe hinzu. Weitere Symptome können Einschränkungen in der Bewegungsfreiheit befallener Gelenke oder teilweise auch starke Schwellungen sein. Im fortgeschrittenen Spät-Stadium versteifen häufig die betroffenen Gelenke in einer krankhaften Stellung, medizinisch, in der sogenannten Kontraktur.

Allerdings können Betroffene anfangs oft durch Arthrose entstehende Schmerzen nicht unbedingt immer lokalisieren, oft empfinden Betroffene an erkrankten Gelenken eine Steifheit, als ob die Sehnen zu kurz wären. Zur zuverlässigen Abklärung ist eine genaue ärztliche Untersuchung und Analyse notwendig.

Welche Gelenke werden am häufigsten von Arthrose betroffen?

Im Prinzip kann jedes Körpergelenk von Arthrose betroffen werden. Besonders häufig werden aber die Gelenke in Mitleidenschaft gezogen, die am meisten belastet werden oder durch eine Fehlstellung und Fehlbelastung außergewöhnlich belastet werden, dies sind insbesondere die Hüftgelenke (Coxarthrose), Kniegelenke (Gonarthrose), Sprunggelenke (USG-und OSG-Arthrose) und Schultergelenke (Omarthrose), Verschleiß der kleinen Wirbelgelenke (Spondylarthrose), Arthrose im Ellenbogen (Cubitalarthrose), der Handgelenke (Radiocarpalarthrose) und man glaubt es kaum der Kiefergelenke (Kiefergelenksarthrose). Das Kiefergelenk ist das am meisten genutzte Gelenk des Körpers.

Nicht viel seltener und vor allem berufsbezogen, kann aber auch Arthrose in den Fingern, je nach befallenem Gelenk, medizinisch als Rhizarthrose (Daumen), Bouchardarthrose (Fingermittelgelenke) und Heberdenarthrose (Fingerendgelenk) bezeichnet, entstehen. Auch die medizinisch als „Hallux rigidus“ bezeichnete Großzehen-Grundgelenk-Arthrose kommt relativ häufig vor, besonders bei Frauen, die langzeitlich Schuhwerk mit hohen Absätzen tragen.

Etwas weniger bekannt ist die Iliosakral-Arthrose (ISG-Arthrose) im Gelenk zwischen Kreuzbein und Darmbeinschaufel.

Ist Arthrose heilbar oder nicht?

Die Schulmedizin hat sich ganz klar darauf festgelegt, dass Arthrose „nicht“ heilbar ist und lediglich die Symptome gelindert bzw. verzögert werden können. Wie verwerflich ist das denn? Viele unnötige Operationen, zu dieser Erkrankung in der Prothetik durch sog. „Endoprothesen“ sind eine willkommene Einnahmequelle.

Meine Sichtweite hierzu - auch bestärkt durch die Naturheilkunde und die sog. „Neue Medizin“ – ist differenzi ert nach Schwere und Fortschritt der Erkrankung ein „Ja“, ein „Vielleicht“ und eher seltener ein „Nein“ zu einer Heilung. Dazu noch einige Erläuterungen:

Das Gesundheitswesen ist der größte und mächtigste Industriezweig Deutschlands, denen die finanziellen Interessen die wichtigsten sind und mit weitem Abstand an erster Stelle stehen. Diesem System hat sich die Schulmedizin weitgehend untergeordnet. So werden Erkenntnisse zu Ursachen von Erkrankungen und deren Beseitigung aus wirtschaftlichen Gründen weitgehend vorsätzlich ignoriert oder unterdrückt und in der Schulmedizin angehenden Medizinern gar nicht erst gelehrt – besonders bei Erkrankungen, die durch bewusstere Ernährung und damit verbundener Nahrungsmittelumstellung eigentlich nicht sein müssten, denen hinreichend damit vorgebeugt werden könnte bzw. die damit ausgeheilt werden könnten. Teure Behandlungs-Kosten und somit hohe Gewinnspannen für diese Interessengruppen des Gesundheitswesens wären damit eigentlich vollkommen überflüssig.

Ich kann es drehen und wenden wie ich will und lande immer wieder bei meiner Sichtweite:
Dem gesamten Gesundheitswesen ist nicht die Gesundheit der Menschen wichtig, denn daran ist ja nichts zu verdienen, sondern die Erhaltung der Krankheiten, denn daraus resultieren die hohen Gewinnspannen. Wobei ihnen der verantwortungslose, schlampige und fahrlässige Umgang vieler im Umgang mit der Gesundheit in die Hände spielt. - Zurück zur Erkrankung:

Arthrose
entsteht ursächlich eigentlich nur durch – über Jahre anhaltende - falsche Ernährung, durch bestimmte Nährstoffdefizite, durch einen übermäßig hohen Anteil an tierischem Eiweiß, durch Genussmittelmissbrauch und im Allgemeinen durch die anhaltende Übersäuerung des Körpers. Zusätzlich wird sie durch die anfangs erwähnten zusätzlichen Faktoren wie Übergewicht, Gelenkfehlstellungen, Überbelastung, etc. gefördert oder beschleunigt. Würde man dem eigenverantwortlich durch medizinische Abklärung und Korrektur von Gelenkfehlstellungen, richtiges Ernährungs- und Trinkverhalten, Reduzierung oder Verzicht bestimmter sog. „Genussmittel“, mehr Bewegung und Sauerstoffzufuhr oder gar den richtigen Sport entgegenwirken, könnten sich viele oft unerträgliche Schmerzen und starke Beeinträchtigungen des Bewegungsapparates ersparen bzw. stark lindern.

Detailliert und ausführlich hier in diesem Beitrag auf die richtigen Verhaltenskriterien einzugehen würde leider wieder den Rahmen sprengen. Doch wenigstens einige Ansatzpunkte möchte ich schon einmal benennen, ohne Wertlegung auf radikale Einschnitte, wie oft von anderen propagiert, was sicherlich und unbestritten, bei entsprechenden Fortschritt der Erkrankung, vorübergehend über einen gewissen Zeitraum, richtig ist.

Die Empfehlungen aus meinen Sichtweiten beschränken sich auf Einschränkungen aber nicht grundsätzlich auf gänzlichen Verzicht, bzw. eine Stärkungen der körperlichen Aktivitäten. Ein gesunder Körper ist durchaus in der Lage mit einem Minimum an Ernährungssünden fertig zu werden. Hier nun einige Anhaltspunkte, wohlgemerkt aus meinen Sichtweiten:

1. Gezielter reduzierender Abbau der Zufuhr von tierischen Fetten und Milchzucker, durch weniger Fleischmahlzeiten, Wurstwaren, besonders Kuh-Milch und entsprechenden Milchprodukten hin zu mehr fett- und ölarmen Fisch, Gemüse und Laktose freien Milchersatzprodukten und eher Ziegenkäse. Eier sind medizinisch strittig – ich verzehre sie regelmäßig und gerne.
2. Weniger koffein- und kohlensäure-haltige Getränke, Schwarztee und Alkohol (vor allem „Hochprozentigen“), hin zu koffeinfreiem Kaffee, stillem Wasser, Obstsäften (Vorsicht bei Fructose-Intoleranz!), Gemüsesäften (Smoothies), Kräutertee, eingeschränkt Früchtetee und Alkohol.
3. Weniger oder am besten Verzicht auf nikotinhaltige Genussmittel, Einschränkung von Süßigkeiten Kuchen- und Konditoreiprodukten, Zucker- und Salzverzehr.
4. Mehr Bewegung an frischer Luft durch flottes Spazierengehen, kleine Wanderungen, Northing Walking, Gartenarbeiten, Autowaschen, Spiele, u.v.a.m.
5. Öfters Radfahren, Schwimmen gehen (bes. Rückenschwimmen) und Saunieren.

Das Ganze in beide Richtungen steigernd bekommt der Gesundheit, garantiert Gewichtsreduzierung und schützt vor mancher ernährungsbedingten Erkrankung. Ist man von bestimmten ernährungsspezifischen Erkrankungen bereits betroffen, sollte über einen gewissen Zeitraum, in der Regel um drei Monate eine radikale Einschränkung der Vorgaben stattfinden, ggf. unterstützend durch biologische Nahrungsergänzungsmittel.

Anmerken möchte ich – wie immer – dass meine Sichtweiten keine Gesundheitsfachbeiträge sind und eine Abklärung und Behandlung durch den Arzt des Vertrauens oder den Facharzt nicht ersetzen! Wecken meine Beiträge trotzdem Interesse oder werfen Fragen auf, sollten Sie diese mit Ihrem Arzt abklären!

Als rechtlich mündiger Patient, haben Sie aber auch das Recht auf die Behandlungswahl und auf „Selbstbehandlung“, doch auch diese würde ich mit dem Arzt des Vertrauens absprechen!

Grundlage der Patientenrechte sind die internationalen Menschenrechte und die nationale Rechtsordnung (Bürgerliches Gesetzbuch, Bundesverfassung, Ärztegesetz), die ich in einem gesonderten Beitrag aufgelistet habe.


Als lesenswerte Anregung hier noch der Linkverweis auf die Homepage einer nordhessischen „Arthrose-Selbsthilfe-Gruppe“, die annähernd durch Betroffene auch meine Sichtweiten bestätigt und dazu noch eine Buchempfehlung:

Link: http://www.arthroseselbsthilfe.de/

Buchempfehlung:

“Arthrose – Der Weg zur Selbstheilung”
Hans-Nietsch-Verlag
ISBN 978-3-86264-224-3
auch gebraucht über Amazon (19,85 €) oder neu 25,00 €

oder direkt über die Selbsthilfe-Gruppe unter Tel.-Nr.: (05662) 40 88 51 oder
fis
E-Mail: fisseler@arthroseselbshilfe.de
Preis ebenfalls 25,00 €

Danke für das Interesse und die Lesebereitschaft
Ferdinand

Kommentare (27)

Kute
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Man muss nur dran glauben Kute -
Also wenn ich mir das ganze hier so durchlese, Kümmel, Pfeffer, Zitrone, ...
Das sieht mir doch ganz fürchterlich nach Placebo-Effekten oder Scharlatanerie aus.

Ansonsten: siehe Überschrift

Mir hat für mein Knie der IGeL "Hyaluron-Spritze" geholfen, es fängt jetzt nach einem Jahr allerdings langsam wieder an, wehzutun.

Klaus
periperi
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Koriander, Cumin und Muskat periperi -
Ich hab den Beitrag bei Visite gesehen und teste das auch seitdem. Bei mir kommt die Mischung 2x tgl. in ein Glas Gemüsesaft und abends über den frischen Salat, außerdem kommen Cayennepfeffer und Kümmel jetzt öfter zum Einsatz und irgendwie hat sich mein Allgemeinbefinden verbessert. Mal sehen wie sich das über einen längeren Zeitraum entwickelt...
Liebe Grüße
Iris
Werner1503
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Cumin, Koriander und Muskat Werner1503 -
Ich mache das jetzt seit einer Woche, indem ich je eine Messerspitze Cumin (Kreuzkümmel), Koriander und Muskat in unseren "Morgen-Smoothie" (mit Brokoli, Birne, Ananas) gebe. Bis jetzt merke ich noch keine Linderung der Knie- und Hüftbeschwerden. Es soll ja auch einige Wochen dauern...
Liebe Grüße
Werner
Clematis
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Jetzt komm ich auch noch angehoppelt Clematis -
hab mich jetzt durchgelesen und bin sehr überrascht über die vielen, hoffentlich guten, Tipps.
Probieren ist allemal angesagt, doch auch hier bei Unwohlsein schnell wieder absetzen.
Z. B. eine Zitrone in Wasser täglich! mich schüttelts vor so viel Säure!

Es ist sicher, wie Du sagst Ferdinand, auch ein Problem der Vererbung. Ich hatte eine Patientin, Reformhaus-Inhaberin, seit Jahrzehnten vegetarische Kost und davon nur das Beste.
Und alle Fingergelenke arthrotisch.

Ich selber habe auch meine "Schübe", bei guter Kost mit viel Gemüse. Koriander und Muskat verwende ich gerne und viel. Kreuzkümmel suche ich bei jedem Gewürzregal im Laden und find ihn nicht.
Schwarzkümmel ernte ich selber von der hübschen Jungfer-im-Grün.

Allen ein gutes Gelingen bei den vielfältigen Versuchen der Therapie.
Clematis
Mucpeter
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Symptome lindern Mucpeter -
Bin auch geplagt. Mir hilft ein Gel mit Diclofenac + Arnika.
und Indomet mit dmso.
Bezugsquelle per PN.
Dnanidref
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Hallo, liebe Luzie, danke für Deinen Kommentar, Dnanidref -
Deine Belobigung die mich verlegen macht - und für Deine Anfrage!

Auf die Inhaltsstoffe des weißen Pfeffers im Einzelnen einzugehen, wäre in diesem Zusammenhang zu mühselig, zumal diese die wenigsten interessiert, eher die Wirkung. Die Wirkung dürfte in erster Linie von den inhaltlich vorhandenen Ätherischen Ölen ausgehen: Sie wirken wohl schmerzstillend, erwärmend, antirheumatisch und durchblutungsfördernd. Natürlich löst sich der Pfeffer im Magen auf.

Bei magenempfindlichen Menschen, kann Pfeffer, allerdings eher der schärfere schwarze, zu Magenreizungen führen. Darum sollte man sich für den milderen und reifen, geschälten weißen Pfeffer entscheiden, der gerne für helle Gerichte und Soßen verwendet wird, während der schwarze Pfeffer, aus unreifen Früchten entnommen, mehr bei dunklen Gerichten und Soßen Anwendung findet. Im Großen und Ganzen ist aber Pfeffer gesund, weil er die Speichel- und Magensaftsekretion und die Ausschüttung der Verdauungsenzyme anregt. Das sollte vorerst zu Deiner Frage genügen,

hofft freundlich grüßend
Ferdinand
lillii
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hallo Ferdinand.. lillii -
nun habe ich so vieles gelesen, was alles helfen soll und.. oder auch kann.
Bei mir ist es nicht sehr ausgeprägt doch in den Fingergelenken macht sich bei mir was bemerkbar.
Ich werde mal mit den Pfefferkörnern beginnen.
Was denkst Du... lösen die sich auf oder welcher Wirkstoff könnte denen entzogen werden?
Deine Gesundheitstipps sind immer sehr interessant und auch verständlich geschrieben.
Da will ich mal Danke sagen.

Lieben Gruß
lillii ( Luzie)
Dnanidref
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Hallo liebe Allegra, danke für Deinen Kommentar Dnanidref -
und für Deine Anfrage. Gehört und gelesen hatte ich davon, allerdings habe ich keine Erfahrungswerte hierzu, weder eigene noch von anderen. Gefunden habe ich aber in einem Beitrag von T-online einen Bericht hierzu, den ich in Auszügen hier blogge:

Gewürz-Mischung aus Koriander, Muskat und Kreuzkümmel gegen Arthrose
(Bericht aus T-online vom 04.09.2015), ich zitiere:


Diese Erfahrung hat auch Dr. Christine Meyer, Orthopädin aus dem niedersächsischen Meppen, mit ihren Patienten gemacht. In der NDR-Ratgeber-Sendung „Visite“ berichtete sie kürzlich über die denkbar einfache Anwendung: Koriander, Kreuzkümmel und Muskatnuss, jeweils eine Gemüsemesserspitze, werden zwei Mal am Tag ins Essen gerührt, so ihre Einnahmeempfehlung.

Bei Männern setze die Wirkung nach vier bis sechs Wochen ein, bei Frauen nach zwei bis drei Monaten, berichtete Meyer. Abhängig vom Beschwerdebild könnten Schmerzmittel reduziert oder sogar ganz abgesetzt werden. Allerdings sollte man die Gewürze nicht auf eigene Faust einnehmen. Zuerst müsse ein Arzt sicherstellen, dass wirklich Arthrose hinter den Beschwerden steckt. Sonst laufe man Gefahr, dass ernste Erkrankungen mit ähnlichen Symptomen übersehen werden, so die Warnung der Ärztin. Zitatende

In der Hoffnung, dass es der einen oder dem anderen weiterhilft, grüße ich alle freundlich
Ferdinand
Allegra
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In einer kürzlich Allegra -
ausgestrahlten Sendung "Gesundheitsmagazin Praxis" über Arthrose wurde über die erfolgreiche Schmerzbehandlung
mittels einer Mischung von Koriander/Kreuzkümmel/Muskatnuß
zu gleichen Teilen berichtet.
Hat hier schon jemand einmal etwas darüber gehört?

Allegra
Dnanidref
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Kein Problem, liebe Carolin, Dnanidref -
bist nicht die Erste, der es so geht - passiert mir auch ab und an, wenn ich durch andere Aufgaben und Verpflichtungen ein bisschen gestresst bin!

Lieben Gruß
Ferdinand
HeCaro
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oh je HeCaro -
Asche auf mein Haupt,
ich habe den blog wirklich übersehen
und ihn gerade erst gefunden.
Werde ihn dafür aber gründlich lesen.

Nix für Ungut
Liebe Grüße, Carola
Dnanidref
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Danke für Deinen Kommentar, liebe Carola! Dnanidref -
Wünsche Dir von Herzen, dass die weißen Pfefferkörner Abhilfe schaffen und freue mich schon auf eine Erfolgsmeldung!

Den nächsten Beitrag "Die Fingerarthrose", hatte ich heute Morgen bereits in aller Eile gebloggt!

Sicher hattest Du ihn in seiner Unscheinbarkeit übersehen
meint schmunzelnd und herzlich grüßend
Ferdinand
Dnanidref
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Hallo liebe Anni, Dnanidref -
danke für Deine Kommentare! Vielleicht sollte man solche Anregungen - wenn möglich - ein bisschen zusammenfassen, vielleicht in einem Kommentar, sonst wird es für die Leser ein wenig unüberschaubar?

Ich danke Dir für Dein Verständnis und grüße Dich herzlich,
Ferdinand
HeCaro
Mitglied
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Die Pfefferkörner HeCaro -
habe ich heute besorgt. Morgen fange ich mit der
Einname an. Sowohl der Gemüsesaft als auch die
Schüssler Salze haben bei mir keine Besserung bewirkt.

Über den (wie ich hoffe) Erfolg des Pfeffers werde ich
zu gegebener Zeit berichten.

Ich erwarte mit Spannung die nächsten Artikel zum Thema
und bedanke mich noch einmal für die Tipps.

Liebe Grüße, Carola
Hatzel
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ein Tipp gegen Knieschmerzen Hatzel -
Jeden Morgen nüchtern den Saft einer Zitrone mit Wasser trinken.

LG

Anni
Hatzel
Mitglied
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Schüssler Salze Hatzel -
Noch ein Hinweis auch Schüssler Salze können Linderung bringen

3 x täglich je 2 Tabletten Nr 8 und Nr. 6

.. ein Versuch ist es allemal wert.

LG
Anni
Hatzel
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Mexikanisches Rezept gegen Handathrose Hatzel -
Hallo alle Miteinander - habe mir mal den Athrose-Sammelband zu Gemüte geführt und lass Euch nachfolgende Info da:

Rezept eines mexikanischen Arztes bei Handathrose:

Eine Stange Sellerie, eine Möhre und eine Kartoffel in den Entsafter geben und diesen Saft ein paar Wochen trinken.

Vielleicht bringt es dem Einen oder Anderen ja Linderung.

Alles Gute

LG
Anni
Dnanidref
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Danke liebe Anni! Dnanidref -
Ich glaube, dass doch einige Leser solche Anregungen und informationen verwerten können und dafür dankbar sind,

herzlichen Gruß
Ferdinand
Hatzel
Mitglied
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Schön gesagt - Hilfe zur _Selbsthilfe Hatzel -
Sobald mir wieder brauchbare Info zur Verfügung stehen gebe ich diese gerne an euch weiter.

Alles Gute

Anni
Dnanidref
Mitglied
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Das freut mich, liebe Carola, Dnanidref -
dass Du den guten Tipp mit den Pfefferkörnern ausprobieren willst - und uns hoffentlich recht bald Erfolg vermelden kannst. Weitere Tipps, die man unterstützend bei Arthrose anwenden kann, folgen noch im neuen Beitrag hierzu.

Mir wurde nach meinem schweren schuldlosen Unfall und vielen Trümmerfrakturen u.a. an den Sprunggelenken (obere u. untere) beider Füße, im linken Fuß nach MRT Arthrose attestiert. Durch Selbstbehandlung ist diese restlos verschwunden, wie ein erneutes MRT nach einigen Jahren bestätigte und die Schulmediziner ein bisschen aus der Fassung brachte.

Man braucht halt auch ein wenig guten Willen, was für die Gesundheit zu tun. Leider sind die meisten hierbei ein bisschen nachlässig und reagieren erst, wenn sie entsprechende Schmerzen haben,

meint freundlich grüßend
Ferdinand
HeCaro
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Liebe Anni, lieber Ferdinand HeCaro -
Das wäre ja wunderbar, wenn so etwas einfaches wie
weiße Pfefferkörner helfen würden. Gleich Morgen
werde ich damit anfangen, es auszuprobieren. Genau
wie Deine Mutter, liebe Anni, habe ich auch schon
Probleme kleine Gegenstände von glatten Flächen
aufzuheben. Wenn der Pfeffer anderen geholfen hat,
hilft er mir vielleicht auch. Danke für den Tipp.

Liebe Grüße, Carola
Dnanidref
Mitglied
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Danke Anni für Deinen Kommentar Dnanidref -
und den wirklich wertvollen Tipp, der mir auch bekannt ist und den ich auch hierzu in dem noch folgenden Beitrag erwähnen wollte.

Auch meine Mutter, die die Heberdenarthrose, also in den Endgelenken hatte, sodass sie nicht mal mehr das Münzgeld anpacken konnte, konnte mit den weißen Pfefferkörnern sehr große Erfolge erzielen, wurde dabei schmerzfrei und konnte auch wieder besser zupacken.

Allerdings helfen solche "Hausmittel" nicht bei allen Betroffenen gleich. Trotzdem sollte man sich nicht entmutigen lassen und eben andere Empfehlungen ausprobieren.
Oftmals ist der Verschleiß schon sehr stark vorangeschritten, sodass damit nur unwesentliche Erfolge erzielt werden können.

Wäre ja schön wenn wir mehr solcher Kommentare erhalten würden, die verschiedenen Betroffenen sehr hilfreich sein könnten - Hilfe zur Selbsthilfe!

Herzliche Grüße
Ferdinand
Hatzel
Mitglied
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Linderung bei Arthrose der Fingergelenke Hatzel -
Bin seit langer Zeit Mitglied bei der Deutschen Arthrose Hilfe da ich schon in relativ jungen Jahren 47/48 J. beidseits Hüft-Tep`s wegen angeborener Dysplasie bekommen habe.
In dem monatlichen Info-Heft konnte ich schon ganz viele nützliche und wirklich helfende Informationen erhalten.
Eine davon hilft besonders gut bei Arthrose der Fingerendgelenke.Man soll jeden Morgen nüchtern 12 weisse
Pfefferkörner unzerkaut einnehmen. Ich habe diese Empfehlung schon einige Male weitergegeben und immer Erfolgsmeldungen gehabt. Nach ca. 3 Monaten ist die Entzündung weg, sobald die Schmerzen wieder anfangen wieder mit der Einnahme der Pfefferkörner beginnen.
Ich hoffe der Eine oder Andere hat damit auch Gute Erfolge.

Herzliche Grüße
Anni
Dnanidref
Mitglied
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Auch Dir liebe Carola danke ich herzlich Dnanidref -
Für Deinen Kommentar und die Beschreibung Deines Krankenbildes und der versuchten Therapien.

Die Aussage, wohl damit leben zu müssen gefällt mir allerdings weniger, weil sie sehr endgültig klingt. Aufzugeben, dagegen anzugehen ist ein schlechter Berater!
Ich denke, dass Du noch längst nicht alle Möglichkeiten genutzt hast, die zu mindestens die Beschwerden erheblich lindern - aber darüber können wir uns gerne noch austauschen.

Von Fingergelenkarthrose werden überwiegend Frauen um die Wechseljahre betroffen, was nach meinen Sichtweiten mit dem Hormonhaushalt zu tun hat. Frauen werden zehnmal häufiger von dieser Arthrose-Art befallen als Männer, so dass man hierbei teilweise schon - und aus meiner Sicht zurecht - von einer Frauenerkrankung spricht.

Einen Beitrag hierzu bin ich momentan am Schreiben und werde ihn wohl in den nächsten Tagen hereinstellen!

Herzliche Grüße
Ferdinand
Dnanidref
Mitglied
Profil

Danke liebe "anjeli" für Deinen ausführlichen Kommentar, Dnanidref -
den ich gerne bei Gelegenheit zu dem anderen Krankheitsbild Epicondylitis ulnaris und Epicondylitis radialis, in Form eines gesonderten Beitrages, ergänzen werde.

Deine Arthrose-Beschwerden scheinen bei Dir wohl tatsächlich genbedingt entstanden sein. Natürlich ist Arthrose in weit fortgeschrittenem Stadium nicht mehr heilbar, allerdings können auch hier die Beschwerden sinnvoll und schmerzlindernd therapiert werden. Die Ernährungsumstellung war in jedem Fall eine richtige Entscheidung!

Die Beiträge zu Gesundheits-Themen können natürlich nicht in aller Ausführlichkeit in ST behandelt werden, weil ansonsten zum einen das Informationsinteresse, dass mir sehr viel bedeutet, nachlassen würde und zum anderen der Rahmen von Beiträgen überstrapaziert würde.

So bin ich Dir für so einen ausführlich ergänzenden Kommentar natürlich besonders dankbar und verbleibe mit freundlichen Grüßen
Ferdinand
HeCaro
Mitglied
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Lieber Ferdinand HeCaro -
Danke für diesen informativen und interessanten Artikel.
Ich habe Arthrose in den Fingergelenken und da gibt es
keine Hilfe, man kann es nicht einmal stoppen. Alles was
mir an Tipps gegeben wurde, habe ich ausprobiert und sogar eine Strahlentherapie gemacht. Ohne Erfolg.
Ich muss eben damit leben, dass ich keine Kraft mehr in
den Finger habe und sie am manchen Tagen stark schmerzen.

Ich wünsche Dir ein schönes Wochenende.
Liebe Grüße, Carola
anjeli
Mitglied
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Ein guter Bericht, Ferdinand anjeli -
Ich denke, dass die Arthrose nicht heilbar ist...
sie tritt auch in Schüben auf...
ich denke aber, dass sie zum Stillstand bei günstigen Bedingungen kommen kann... d. h. für mich, keine bis geringe Schmerzen obwohl die Gelenke schon erheblich verschlissen sind...

Bei mir liegt, außer Kiefergelenksarthrose, alle die von dir beschriebenen Arthrosen vor...

Zusätzlich habe ich noch Epicondylitis ulnaris (medialis)
(Golferellenbogen)
und
Epicondylitis radialis (lateralis) (Tennisellenbogen)
bei dieser Erkrankung kann ein entzündlicher oder degenerativer Prozess vorliegen...
Mit Moment macht mir diese Epicondylitis im linken Ellenbogen etwas Probleme...
Seit einer Woche habe ich ein neues Fahrrad und wenn ich radel treten die Schmerzen auf... ich habe beobachtet, dass ich den Arm in der Streckung habe und das ist für mich nicht gut...

Bei mir wurde schon 1977, da war ich erst 28 Jahre alt, eine Fußwurzelarthrose diagnostiziert... (keine Fraktur gehabt)
ich hatte jahrelang fürchterliche Schmerzen... ich denke, dass sind die Folgen meiner Senkfüße, die ich schon als Kind hatte...

Bei dem Halux rigidus, das Großzehengrundgelenk hat sich mittlerweile versteift... spielt wohl auch der Senkfuß eine große Rolle...
Auch das waren fürchterliche Schmerzen... ich konnte teilweise keine Schuhe tragen, bin auf Socken gelaufen
(auch bei der Arbeit)
mein Arzt (Internist) meinte, meine Fußnägel seien zu lang, was meine Fußpflegerin nur kopfschüttelnd zur Kenntnis nahm...
Nach Jahren wurde mal mein Fuß geröngt und dabei wurde zufällig der steife Zeh diagnostiziert...
erklärt wurde mir, dass sich irgenwann das Gelenk selbst zertört...

Insgesamt betrachtet, denke ich, dass auch die Gene eine große Rolle spielen... es ist auf jeden Fall in unserer Familie zu beobachten...

Ich habe meine Ernährung schon seit 10 Jahren umgestellt und mache seit 11 Jahren Sport (Muskelaufbau und Nordic Walking)
Außerdem fahre ich Rad...

Nicht immer sind Überlastungen zu vermeiden, aber ich habe gelernt, was mir gut tut...

Auch Pferdesalbe ist für mich ideal und Wärme...
Ich nehme keine Schmerzmittel und gehe auch wegen Arthrose nicht zum Arzt... sie können mir sowieso nicht helfen...

Aber, das muss jeder für sich selbst herausfinden...

anjeli