Atatürk über den Islam


Atatürk über den Islam

 
“Diese Hirtenreligion eines pädophilen Kriegstreibers ist der größte Klotz am Bein unserer Nation!”
 
Quelle: Mustafa Kemal Pâscha “Atatürk” (Jacques Benoist-Méchin, “Mustafa Kemal. La mort d’un Empire”, 1954)
 
„Der Islam gehört auf den Müllhaufen der Geschichte!“ „Seit mehr als 500 Jahren haben die Regeln und Theorien eines alten Araberscheichs (Mohammed) und die abstrusen Auslegungen von Generationen von schmutzigen und unwissenden Moslems in der Türkei sämtliche Zivil- und Strafgesetze festgelegt. Sie haben die Form der Verfassung, die geringsten Handlungen und Gesten eines Bürgers festgesetzt, seine Nahrung, die Stunden für Wachen und Schlafen, Sitten und Gewohnheiten und selbst die intimsten Gedanken.
 
Der Islam, diese absurde Gotteslehre eines unmoralischen Beduinen, ist ein verwesender Kadaver, der unser Leben vergiftet. Die Bevölkerung der türkischen Republik, die Anspruch darauf erhebt, zivilisiert zu sein, muss ihre Zivilisation beweisen, durch ihre Ideen, ihre Mentalität, durch ihr Familienleben und ihre Lebensweise.“
 
Quelle: Mustafa Kemal Pâscha “Atatürk” (Jacques Benoist-Méchin, “Mustafa Kemal. La mort d’un Empire”, 1954)
 


Anzeige

Kommentare (23)

margit

@dunkelgraf,

was willst Du damit erreichen? Willst Du jetzt alle Pamphlete, die Du über den Islam findest, hier veröffentlichen?

Kemal Atatürk wollte einen laizistischen Staat, "ermutigte aber als junger Staatspräsident 1923 in einer Predigt in der Zaganos-Pascha-Moschee die Bevölkerung, mit der „letzten und vollkommensten Religion“, dem Islam, keinerlei Konflikte mit den wissenschaftlichen Errungenschaften des modernen Zeitalters zu sehen, und rief dazu auf, die islamische Predigt in der Moschee für jedermann verständlich auf Türkisch und mit wissenschaftlichen Erkenntnissen im Einklang abzuhalten. Bestehende theologische Einsprüche (z. B. bezüglich der Stellung der Frau und des Kunstverständnisses) sollten durch Theologen neu interpretiert werden. Später als konsolidierter Staatsmann verzichtete er auf religiöse Bezüge oder äußerte sich kritischer. " Quelle: Wikipedia

Mich würde die genaue Textstelle mit Seitenzahl bei Jacques Benoist-Méchin, auf die sich Deine Übersetzung aus dem Französischen bezieht, und der entsprechende Quellennachweis zu der hier zitierten Aussage interessieren.

Sicher kannst Du mir da weiterhelfen.

Margit

Maxim

@margit  


Ein angebliches Zitat von Atatürk geistert seit Jahren im Internet unter Atatürk-Gegnern, Rechtsextremen bzw. Islam-Hasser wie auch Islamkritikern. Das Zitat, das auch in deutschen Medien immer wieder aufgegriffen und dabei verändert wurde, stammt jedoch vom französischen Journalisten, Historiker und Politiker Jacques Benoist-Méchin."
 
In einer Rede vor der türkischen Nationalversammlung unterstrich Atatürk 1922 sogar die außerordentliche Bedeutung der Religion: „Die Religion ist ein unverzichtbares und notwendiges Element. Die Nationen können ohne sie nicht überleben“. Über den Islam sagte er ferner: „Unsere Religion ist diejenige, die unserem Geist am zuträglichsten und am natürlichsten ist. Nur aus diesem Grund wurde sie zur letzten der Religionen“. Während seines Besuchs in der westtürkischen Stadt Balıkesir am 6. und 7. Februar 1923, wo Mustafa Kemal mehrere Moscheen besuchte und auch Predigten hielt, wurde er noch konkreter. In der Zagosa Pascha Moschee predigte er wie folgt:
 
„Allah ist ein einziger. Seine Würde ist unermesslich. Unser ehrwürdiger Prophet wurde von Allah gesandt und beauftragt die religiösen Wahrheiten zu verkünden. […] Unsere Religion ist die vollkommene Religion. Die Grundlage unserer Religion bilden die im segensreichen Koran offenbarten, leicht verständlichen und unveränderlichen Regeln.“
 
Die Journalisten wie auch Kritiker des Islams bzw. Atatürks bedienen sich also seit Jahren einem Zitat, dass der erste türkische Präsident der türkischen Republik nie getätigt hat und von Jacques Benoist-Méchin erfunden wurde.
 
Über einen Zeitraum von 30 Jahren betätigte sich Jacques Benoist-Méchin als Journalist besonders auf dem Gebiet internationaler Politik. Während der deutschen Besetzung Frankreichs arbeitete er politisch mit dem Vichy-Regime zusammen. Er engagierte sich besonders im Jahre 1941, als er versuchte, engere Beziehungen zwischen seinem Vorgesetzten François Darlan und Hitler zu erreichen, um Frankreich in die Richtung eines Neuen Europa unter NS-Herrschaft zu bewegen. Er wandte sich im Jahr 1942 von der Vichy-Regierung ab, die nicht mehr in Übereinstimmung mit den Ideen von Pierre Laval bezüglich der deutsch-französischen Beziehungen handelte.
 
Er wurde im Jahre 1944 verhaftet und im Jahre 1947 wegen seiner Zusammenarbeit mit den Deutschen zum Tode verurteilt. Seine Strafe wurde in Zwangsarbeit abgeändert. Er blieb bis 1954 in Haft. Präsident Vincent Auriol begnadigte ihn danach. Nach seiner Entlassung aus dem Gefängnis betätigte er sich als Schriftsteller und Historiker, wobei er sich besonders auf Themen der Geschichte der arabischen Welt konzentrierte. Jacques Benoist-Méchin hat Atatürk (Mustafa Kemal Pascha) nie persönlich getroffen und sein Buch über ihn schrieb er während seiner Haftzeit.
 

Marijam

Sie haben die Form der Verfassung, die geringsten Handlungen und Gesten eines Bürgers festgesetzt, seine Nahrung, die Stunden für Wachen und Schlafen, Sitten und Gewohnheiten und selbst die intimsten Gedanken.

Genau das hat die katholische Kirche noch vor 50 Jahren gemacht!!!!!!!

Pan

Was bitte hat jetzt die katholische Kirche mit diesem Thema zu tun?
Ich kann mir auch Tausende von Zitaten heraussuchen, die mir gerade passen, wird es dadurch wahrer? Aus dem Zusammenhang gerissen, wired jedes Wort, das ich ausspreche, zum genauen Gegenteil! 

silesio

    Hoffentlich war dieses zweite ururalte Zitat über den Islam auch das letzte!
    Silesio, Dubai, Vereinigte Arabische Emirate

dunkelgraf

@silesio  Nein, es ist nicht das letzte, hier noch ein weiteres Zitat, mit dem ich mich vollkommen identifizieren kann, und zwar von Alice Schwarzer:
 

"Das Kopftuch ist die Flagge des islamischen Kreuzzuges. Diese islamistischen Kreuzzügler sind die Faschisten des 21. Jahrhunderts."
 
"Alice im Männerland. Eine Zwischenbilanz.", ISBN 3-426-77681-2, 2002

Revoluter

@dunkelgraf  ich frage mich wer sie als Wissenschaftlerin gemacht hat. Ihre Intelligenz ist auf dem Niveau von meinem rechten Zeh😂
Sie sagen der Islam gehört nicht zu Deutschland. Da weiß eine nicht dass die Gastarbeiter in jeder Branche gearbeitet und das Land verbessert haben. Schauen sie mal wer heute die Bauarbeiten macht. Ohne uns könnten Leute wie sie nur Schnitzel und Wurst essen. Wir haben die Gastronomie in Deutschland in eine neue Revolution gebracht.
weder der Islam noch das Judentum oder das Christentum weisen keinerlei Nachteile auf. Der Staat profitiert nur von Religionen. Ich glaube sie sind falsch sie müssen irgendwo nach Antarktika auswandern am besten wo keine Menschen sind. Solche Inkompetenten Menschen wie sie brauchen wir nicht. Und mich würde wirklich interessieren, wer sie als Wissenschaftlerin gemacht hat. Gegen dieses Institut sollte man ein Misstrauensvotum starten

karl

@dunkelgraf  

Diese pauschale Verunglimpfung aller Kopftuchträgerinnen durch Alice Schwarzer ist falsch. Das weißt auch Du oder kennst Du keine?

Karl

dunkelgraf

@karl  Für mich ist das Kopftuch der Muslime ein Zeichen der Unterdrückung der Frau. Ich kann Frau Schwarzer voll verstehen, wenn sie als Frauenrechtlerin das Kopftuch als religiöses Symbol in der Öffentlichkeit ablehnt.
 

karl

@dunkelgraf  

Auch ich befürworte das Kopftuch nicht, aber ich respektiere es, so wie ich eine Kippa oder ein umgehängtes Kreuz akzeptiere. 

Karl

dunkelgraf

@karl  Das sei dir gern überlassen, ich für meinen Teil bin als wissenschaftlich orientierter Atheist gegen jegliche volksverdummende Religion. Dabei mache ich natürlich Unterschiede, das Christentum, Buddhismus und teilweise das Judentum halten sich weitgehend aus Politik und Öffentlichkeit heraus. Bei dem Islam verhält es sich schon anders. Er will die Politik, die Gesetzgebung und das Leben der Menschen reglementieren. Darum halte ich die Islamkritik für sehr wichtig und wende mich gegen alle Versuche, diese Kritik zu unterdrücken. Das heißt nicht, daß ich gegen die Glaubensfreiheit entsprechende des Grundgesetzes bin, aber bitte privat im stillen Kämmerlein, nicht öffentlich und werbend. Da kann jeder zu seinem Jesus, Allah oder dem heiligen Rumpelstielzchen beten.
Ich bin kein Anhänger der CDU, aber ich war erfreut, daß die CDU des Landes Sachsen-Anhalt  im Gegensatz zur Bundesführung (Merkel) den Satz "Der Islam gehört nicht zur Deutschland!" in ihr Landesprogramm aufgenommen hat.

karl

@dunkelgraf  

Ich habe nichts gegen Religionskritik, aber sehr viel gegen den Versuch, Menschen, die sich zu einer Religion bekennen zu diskriminieren. Du vergisst z. B. bei deinem Lob des Buddismus und Judentums, dass Muslime extrem verfolgt und unterdrückt werden, siehe z. B. die Rohingya in Myanmar oder die Uiguren in China oder die Palästinenser in Gaza.

Wer Kopftuchträgerinnen pauschal als Bannerträgerinnen des Faschismus bezeichnet, macht sich mitschuldig.

karl

dunkelgraf

@karl  Nun über den Konflikt zwischen den Palestinensern und den Israelis haben wir schon viel im Forum diskutiert. Es war ein Fehler der Engländer, die Juden auf dem bewohnten Gebiet in Palästina anzusiedeln und praktisch einen neuen Staat zu gründen.
Dieser Generalfehler läßt sich nicht (oder will man nicht) rückgängig machen und so wird der Konflikt noch weitere Generationen brennen.
Was die Rohingya betrifft, so sind auch hier wiederum die Engländer schuld. Die Rohingya wollten nach dem 2.Weltkrieg Pakistan angeschlossen werden, aber England war dagegen und schlug sie dem damaligen Burma zu. Man kann vermuten, um dort einen späteren Konfliktherd am lodern zu halten. Und so kam es auch, die Rohingya waren keine Musterknaben, sie legten sich mit den Militärs und der Polizei von Myanmar an, so daß sie rechtmäßig als Terroristen eingestuft werden können. Somit kann ich die Präsidentin von Myanmar (immerhin Friedensnobelpreisträgerin) für ihre Maßnahmen nicht kritisieren.
Nun zu denUiguren: nachdem der Westen die Buddhisten in Tibet vergeblich gegen die Volksrepublik China aufwiegeln konnte, hat man sich auf die moslemischen Uiguren konzentriert, um der Volksrepublik zu schaden. Aber auch das wird dem Westen nicht gelingen, einen neuen Konfliktherd zu schüren.
Die Lager, in denen zahlreiche Menschen festgehalten werden, werden im Westen zuweilen gar als »Konzentrationslager« bezeichnet .Das ist aber eine Verleumdung, es handelt sich in Wirklichkeit um Einrichtungen, in denen Uiguren von »terroristischen und extremistischen Gedanken« abgebracht und zugleich in der Landessprache unterrichtet wie beruflich fortgebildet werden sollen; es gehe darum, dem uigurischen Terrorismus langfristig den Nährboden zu entziehen. Was ist dagegen einzuwenden, die Uiguren in die Volksrepublik zu integrieren?
 

Pan

»so sind auch hier wiederum die Engländer schuld.«
Es ist schon seltsam, wie hier ständig irgendeine Schuld an einer heutigen Situation verteilt wird. Selbstverständlich gibt es zu jeder Sachlage eine Begründung! Wie hilfreich ist es aber, ununterbrochen hierauf herumzureiten? Wird dadurch etwas verändert? Geht es dann den betroffenen Menschen besser? 
Mit gleichem Recht könnte man dann beispielsweise die Folgejahre der Oktoberrevolution Russlands als Schuldspruch irgendeinem Staatsmann zuweisen, nicht wahr?
Welch ein sinnloses Unterfangen! Das Heute zählt - das Gestern ist nicht mehr veränderbar. Folglich ist keinerlei Schuldzuweisung hilfreich!

Und das Wort "Genozid" - hier ist eine ganz eindeutige Definierung 
der UNO getroffen worden
: Resolution 96 vom 11. Dezember 1946, «dass Völkermord ein Verbrechen gemäß internationalem Recht ist»
z.B.
a) Tötung von Mitgliedern der Gruppe;
b) Verursachung von schwerem körperlichem oder seelischem Schaden an Mitgliedern der Gruppe;
c) vorsätzliche Auferlegung von Lebensbedingungen für die Gruppe, die geeignet sind, ihre körperliche Zerstörung ganz oder teilweise herbeizuführen;
d) Verhängung von Massnahmen, die auf die Geburtenverhinderung innerhalb der Gruppe gerichtet sind;
e) gewaltsame Überführung von Kindern der Gruppe in eine andere Gruppe


Ich finde nicht, dass an dieser Konvention irgendetwas zu deuteln wäre. 
Apropos Terroristen: Jedermann, der eine andere Meinung als die staatliche hat, ist danach ein Terrorist?
Was bin ich froh, in einem demokratischen Staat zu leben ...

karl

@dunkelgraf  

interessant wie Du für alles Rechtfertigungen findest. Was mit den Rohingya und Uiguren geschehen ist und noch immer geschieht, ist einem Genozid nahe. Zumindest wird z. B. in ´China die eigenständige Kultur der Uiguren platt gemacht. Das ist nicht Integration, sondern Gehirnwäsche und Assimilation.

Karl

 

dunkelgraf

@karl  Genozid ist Völkermord. Das wollen wir doch den Regierungen von Myanmar und China nicht unterstellen. Aber Terroristen umzuerziehen ist doch wohl den Staaten überlassen. Im übrigen sollten wir uns nicht anmaßen, über Handlungen anderer Staaten zu urteilen, wenn es uns nicht betrifft. Für mich gilt immer noch das oberste Grundsatz im Zusammenleben der Völker "Nichteinmischung in innere Angelegenheiten anderer souveräner Staaten"!

Pan

@silesio  
Da stehe ich voll hinter Dir!
Solche Veröffentlichungen gehören auf den Müllhaufen der Geschichte!

meint mit Gruß
Pan~

dunkelgraf

@silesio  Warum sollte es das letzte sein? Es haben sich noch viele kluge Leute darüber geäußert.

karl

@dunkelgraf

Auch wenn Du Dich hinter Atatürk verstecken musst, offenbarst Du offen Deine rassistische Grundhaltung auf Pegida-Niveau. 

Mich wundert zudem diese Aussage von Atatürk. Wo steht das originale Zitat auf Türkisch?

Zitate über mehrere Ecken betrachte ich kritisch. 

Karl

 

dunkelgraf

@karl  Ich verbitte mir den Vorwurf "Deine rassistische Grundhaltung". Ich habe mich zum Islam geäußert und nicht über Rassen!

karl

@dunkelgraf  

ich bekräftige meinen Vorwurf, denn Rassismus wird inzwischen für die pauschale Diskriminierung von Gruppen verwendet. Es ist ein Trauerspiel, dass Du als angeblich früherer "Linker" die Sprache geifernder Rechter übernimmst und Dich dabei hinter Zitaten versteckst. 

Karl 

dunkelgraf

@karl  Ich bin kein "angeblich früherer Linker", sondern bin nach wie vor links eingestellt. Ich bin für soziale Gerechtigkeit, für den Sozialismus, gegen den Kapitalismus, gegen Krieg und Gewalt, für Freundschaft zwischen den Völkern.
Ich bin auch gegen korrupte, phrasendreschende, unfähige Politiker, wie wir sie zur Zeit in der Regierung haben. Desweiteren bin ich für die Souveränität jedes Staates und für die Nichteinmischung in die Angelegenheiten anderer Staaten.

Wo siehst du da die Sprache geifernder Rechter?

Achso, ich bin auch noch gegen die Verdummung des Volkes durch Religionen, aller Religionen, nicht nur des Islams. Außerdem bin ich gleichzeitig für Religionsfreiheit, soweit sie im ganz Privaten  vollzogen wird, ohne die Politik und die Öffentlichkeit damit zu behelligen.

Pan


Superb! Es ist so viel, "wogegen" man sein kann. dass es schon ein eigenständiges Lexikon  füllen dürfte.
Es erinnert mich so an die Kleinkinderzeit:
Ich bin gegen die Schule, ich bin gegen das "Schlafengehen", ich bin eigentlich gegen alles, was meinen Freiheitsdrang kanalisieren will.

Wie sagte doch einst Heinrich Heine?
 „Die Herrlichkeit der Welt ist immer adäquat der Herrlichkeit des Geistes, der sie betrachtet. Der Gute findet hier sein Paradies, der Schlechte genießt schon hier die Hölle.!“ 

lg, Pan


Anzeige