Musik erinnert mich an deine Worte
hinter verschlossenen Augen voll Wehmut
Worte die ich nicht zu fassen vermag
die aber alle nach Liebe schmecken
süß wie himmlischer Honig.
Dein Duft wie der Atem deiner Seele
umwölkt von zarter Haut und warm
und weich wie der Flaum am Halse
meines Vaters Zicklein im Forst.
Haut aus goldschimmerndem Dinkel.
Bist du es aus dem Himmelsblau
deine dunklen Augen unter kornfarbnen Lidern
wenn im Morgendämmer atemlos
du nach mir schauend dich verabschiedest.
Deine Worte sind Musik mir im Traum


© Horst Ditz

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Kommentare (5)

harfe vielleicht täuschst du dich. Ich weiß es nicht, weil ich nur für mich sprechen kann. Und für meine Person gilt, dass Romantik in all seinen Facetten, sei es die Liebe, die Musik, die Malerei oder Lyrik, stets einen hohen Stellenwert besitzt. Du liegst richtig, wenn du annimmst, ich lebe meinen Traum! Ja, ich genieße ihn in vollen Zügen. Danke für deinen lieben Kommentar und ein schönes Wochenende, das dir mit herzlichen Grüßen ein unverbesserlicher Träumer wünscht, Horst.
oessilady hallo Horst,na soviel Romantik ist selten bei Euch Männern ? Oder täuscht man sich da vielleicht gewaltig ? Ich jedenfalls finde dein Gedicht wunderschön.
Sagt es etwas aus über dein Gefühl zu einer Liebe die nur ein Traum ist? Oder träumst du davon,daß sie eines Tages nicht mehr nur ein Traum ist?Egal was immer auch dein gedicht sein mag,es ist ganz wunderbar geschrieben. ich möchte dir dazu nur sagen"Träume nicht vom Leben,sondern lebe deinen Traum"! Herzlichs grüßt dich Berta(oessilady
marlenchen träumende wörter,mit musikklängen in verbindung zu bringen,wäre für mich was unbeschreiblich schönes,leider nur ein traum!wunderbar von dir in szene gesetzt mit dem passenden bild dazu,eben ein traum der sehnsucht!!!!!wunderschön....es grüßt dich lieber horst,marlenchen
pelagia und Worte, die nach Liebe schmecken, verbindest Du mit der nüchternen Wirklichkeit und man beginnt zu träumen. Danke, Horst.
meli Worte voll Wehmut - so verstehe ich es - über eine unerfüllte Liebe, die sich morgendlich beim Erwachen verabschiedet, da die Realität des Tages ruft.
Es ist sehr schön geschrieben und ich danke, dass ich lesen durfte.
Liebe Grüße
Hannelore

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