Was für ein Leben führt ‘ne Maus:
Ob auf den breiten Feldern,
oder gemütlich mal im Haus -
soo gut da geht‘s ihr selten…

Raubtiere würd‘n sie gern verzehr‘n,
die Katze schärft die Krallen;
Auch Menschen mögen sie nicht gern -
herum gestellt die Fallen…

Was kann so kleines Wesen tun,
damit ‘s ihr besser ginge?
Sich Flügel wachsen lassen, und
als Fledermaus – verschwinden...


fled.jpg

:)
 


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Kommentare (16)

Tulpenbluete13

Liebe Christine,

Ja das ist eine tolle Idee....sich einfach Flüge wachsen lassen. So fliegt die Maus davon...lach.
Das möchte unsererins sicher auch das eine oder ander Mal aber leider geht es bei uns nicht.
Eigentlich schade.... Wenn man alles von oben betrachten kann relativieert sich manches...lach.

Eine lustiges Gedicht hast Du uns da präsentiert. Hat mir gefallen...weiter so..

eine schöne Woche..
es grüßt Dich dankend
Angelika

Christine62laechel

@Tulpenbluete13  

Liebe Angelika,

danke für Deine netten Worte. :) Ja, ich glaube, es wäre wunderbar, mal einfach in die Höhen fliegen zu können, ohne welche Motoren da, nicht in ein Flugzeug verpackt, und so weiter... Wahrscheinlich steckt da in mir ein ängstlicher Feigling drin, dass ich dabei keine soo große Geschwindigkeit entwickeln wollen würde, und auch nicht ganz hoch geraten (der Ikarus!). So aber, wenn alles unter Kontrolle, könnte es aber schön sein. Mehr mutig braucht so eine ältere Dame wie ich ja nicht zu sein. :)

Mit herzlichen Grüßen
Christine

Rosi65

Liebe Christine,

wenn ich an eine kleine Maus denke, fällt mir sofort " The Green Mile" ein. Ein wunderbarer Film mit Tom Hanks. Darin wird eine Maus zum letzten und auch wichtigsten Freund eines zum Tode verurteilten Strafgefangen.
Ob die kleine Schauspielerin für ihre Rolle wohl eine Gage erhalten hat?😃

Habe gerade mal nachgelesen (Quelle: PETA), dass Mäuse intelligente und soziale Geschöpfe sind, die blitzschnell lernen, gerne spielen und auch Freundschaften mit Menschen schließen können. Ja, sie sollen sogar reagieren, wenn ihr vertrauter Mensch sie mit ihrem Namen ruft. 

Also, liebe Christine, mache Dir keine Sorgen um die kleine Maus, denn die Natur hat sie recht gut ausgestattet.

Herzliche Grüße
    Rosi65

 

Christine62laechel

@Rosi65  

Liebe Rosi, ich freue mich immer wieder, wenn ich über die Tiere so etwas erfahren kann, wie deine interessanten Infos. Und da werde ich zugleich traurig - weil der Umgang mit Tieren nicht immer ganz fair ist. Wobei die Wendung "nicht immer" eher ein Euphemismus wäre, leider... Also, ich könnte mich schon mit allen Lebewesen anfreunden können, ausser den ganz gefährlichen, großen, oder giftigen, denn da glaube ich an keine Ausbildung; die bleiben eher unberechenbar, und möchten wahrscheinlich auch so gerne bleiben. 😉

Mit lieben Grüßen
Christine

indeed

Liebe Christine,
dein kleines Gedicht ist fast ein Minimärchen und ich lächle noch immer. Flügel wachsen lassen . . . denke, viele Kreaturen und insbesondere viele Menschen haben diesen Wunsch mehr oder weniger wohl schon gehabt., oder nicht?

Wenn es denn möglich wäre, könnte ich mir auch vorstellen, dass dann wiederum so Einige motzen würden, weil die Flügel zu schwer oder auch zu sperrig sind, lach. So ist der Mensch, er will immer mehr und das ist letztlich das Schlimme.

Trotzdem, dein Gedankenspiel ist sehr amüsant zu lesen und ich danke dir für deinen Blog.
Ganz liebe Grüße in den Sonntag und einen guten Start in die neue Woche wünscht dir
Ingrid

Christine62laechel

@indeed  

So sind wir also wirklich, liebe Ingrid, wir Menschen, dass wir immer mehr wollen - das kann aber mal auch etwas Gutes mit sich bringen. Wenn nicht aus Gier, wenn nicht um besser als die Götter zu sein, sondern einfach nur, um einen schönen Traum zu erfüllen, da könnte man sich auch schon welche Flügel wachsen lassen. :) Da hat man nur ein Leben, und man wird nicht immer am Start schon da hingesetzt, wo es einem echt gut gehen würde... Na dann - mit ein wenig Glück - beten, träumen, probieren...

Mit lieben Grüßen
Christine

 

nnamttor44

Hab heute gerade in einer wissenschaftlichen Sendung gehört, dass Fledermäuse mehrere Jahrzehnte (bis zu über 40 Jahre) alt werden können! Sie altern nicht in der Art wie wir oder andere Kleintiere ...!!

Da hättest Du noch lange Spaß an einer Fledermaus der Art "großes Mausohr",

💕lichen Gruß von

Uschi

Christine62laechel

@nnamttor44  

Da hast du mich mit deiner Info echt überrascht, liebe Uschi. Zwar konnte ich mal vieles über die Fledermäuse erfahren, Dank einer langjährigen Zusammenarbeit mit einem Spezialisten in dem Bereich, dem Herrn Doktor A. L. Ruprecht (seine Beiträge wären in der Fachzeitschrift "Nyctalus" zu finden), doch ich kann mich daran nicht errinnern, ob da auch die Rede über das Alter der Fledermäuse gewesen wäre. Oder vielleicht vergessen, das war schon ziemlich lange her. Eine Fledermaus mit 40 - wird sie da langsam gräulich...? Eine Art, die so heißt, die gibt es schon, vom Alter unabhängig aber. :)

Mit herzlichen Grüßen
Christine

JuergenS

@nnamttor44  
die hängen ja auch viel rum, sind gelassene Lebewesen.😉

Christine62laechel

@JuergenS  

Ja, so sind sie eben. :)
 

Veko

Das ist ein wirklich hübsches Gedicht liebe Christine und Flügelchen wären eine perfekte Lösung für die kleinen Mäuse.  
Zum Thema "Maus im Haus" habe ich ein passendes Erlebnis. 
Wir haben einen Kater, der gern Geschenke bringt. Lebend versteht sich, denn wir sollen anscheinend noch damit spielen und unsere "Jagdfähigkeiten" trainieren. Das ist eigentlich ein Verhalten, was sonst nur bei Kitten zu beobachten ist, weil lebende Trainingsbeute für den Nachwuchs herangeschleppt wird. So kam unser fürsorglicher Robert schon einmal mit einem Wildkaninchen, ein anderes Mal mit einem jungen Sperling oder einer kleinen Meise. Wir haben ihm die Beute abgenommen, uns mit einem Katzenbonbon bedankt und konnten die zwar benommenen aber unverletzten Tiere wieder freilassen.
Eines Tages brachte er eine Spitzmaus. Er legte sie vor unseren Füßen ab und kaum dass wir schnallten womit er uns gerade wieder beschenkte, sauste das Mäuschen auch schon aus dem Wintergarten, durch die Wohnstube, quer über den Flur, rein in die Küche und zack, geradewegs unter unseren Kühlschrank der Marke XXL.
Der erste Schock war überwunden, das Katzenbonbon vergeben und dann, ja dann hieß es erst einmal Kühlschrank ausräumen. Das schwere Utensil wurde in die Küchenmitte geschoben. Mein Mann und ich lagen jeder an einem anderen Ende auf dem Bauch davor und versuchten mit der Taschenlampe ins hintere Innere des nur wenig zugänglichen Aggregats zu leuchten, während unser Kater auf dem Küchenstuhl saß und dem bunten Treiben interessiert zusah. So ganz nach dem Motto -Na geht doch, jetzt haben sie endlich begriffen, was sie tun müssen!  
Wir stocherten mit allen möglichen Kochlöffelstielen und Stöckchen in jede Ritze bis das Mäuschen wie ein geölter Blitz hervorschoss und verschwand. Aber wohin?
Der Kühlschrank wurde wieder an den Ursprungsort bugsiert, aber Maus war und blieb verschwunden. Spitzmäuse sind ja eigentlich kleine Bilche, gehören somit nicht zu den Nagern sondern zu den Insektenfressern. Auch wenn sie Nützlinge sind heißt es Vorsicht. Sie übertragen gefährliche Krankheiten.  Deshalb wurden einige Lebendfallen gekauft, täglich  frisch mit allerlei Leckerlis gespickt und im ganzen Haus verteilt. Wir schlichen nur noch umher, wollten ja das Tierchen nicht erschrecken sondern hervorlocken. Aber denkste!  Es tat sich ein paar Tage erst einmal nichts. Eines Morgens, wir saßen in der Küche beim Frühstück, da kam das Mäuschen wieder aus seinem Kühlschrankversteck, hangelte sich mit einigen Klimmzügen am Futternapf unseres Katers hoch, setzte sich auf den Berg scheinbar sehr schmackhafter Bröckchen, fraß genüsslich und in aller Ruhe. Das war einfach nur niedlich!  Danach verschwand es wieder. "Somit haben wir ab jetzt zwei Haustiere!" Das war die logische Schlussfolgerung meines Mannes mit der er die Mäusejagd beendete. Weil wir keine Alternative hatten, bekam das possierliche Tierchen erst einmal ein Bleiberecht.  
Wir sahen die Maus noch einmal am Wassernapf unseres Katers herumturnen, dann war sie plötzlich für immer verschwunden. Sie ist sicher durch die offenen Türen nach draußen entwischt. Bei der Renovierung unserer Küche fanden wir lediglich ein paar kleine Hinterlassenschaften. Was Mäuschen über Tage so genüsslich in sich hineinfraß musste schließlich auch wieder heraus. 
Seither sind wir alarmiert. Wenn sich unser Kater von seinem Streifzug zurückmeldet, mauzt und seine Stimme klingt als hätte er gerade Murmeln im Schnäuzchen, dann läuten bei uns die Alarmglocken. Geschenke werden seither vor der Tür übergeben.   
Veronika   

Christine62laechel

@Veko  

Ich finde deine Geschichte wirklich wunderbar, liebe Veronika. Ich kenne das auch, nicht von meinen eigenen Katzen zwar, denn sie konnten leider keine Streifzüge machen (hoch gewohnt, kein nur eigener Ausgang). Das muss man aber schon süß finden, diese Geschenke, obwohl es die "Kandidaten auf eine Beute" schon anders sehen müssen... 😏 Gut, dass da gerade kein Tierchen ums Leben gekommen war, und die kleine, witzige Spitzenmaus nicht nur einen Weg zurück gefunden hatte, sondern auch so ratsam in Sache Unterbringung war. :)

Mit Grüßen
Christine

Syrdal


Liebe Christine, wenn ich deine gereimte Betrachtung der Maus in meine ehemalige Lebensrealität transponiere, erinnere ich mich, mir damals nur zu gerne Flügel gewünscht zu haben – Flügel, die mich über Grenzen und Mauern hinweg tragen können in ein Land, in dem das Leben besser zu sein versprach. Nun, erfüllt hat es sich nicht mit Flügeln, ich musste geduldig warten, bis die Grenzen und Mauern verschwunden sind. Wie gut hat es doch die Fledermaus, die keine Grenzen kennt und sogar in völliger Dunkelheit ihren Lebensplatz zu finden vermag…

Liebe Grüße
Syrdal

Christine62laechel

@Syrdal  

Wie gut kann ich verstehen, lieber Syrdal, deinen Wunsch, Flügel zu haben... Und wie schön, wenn sich dieser Traum auch mal erfüllen kann - nicht gleich, und leicht muss es auch nicht sein, die Hoffnung selbst kann aber die Flügel langsam, langsam, wachsen lassen. Und dann, wie eine fröhliche Fledermaus, in ein promised land fliegen lässt.

Mit Grüßen
Christine

Manfred36

Einer so lieben Fledermaus, wie du sie zeigst, ein Verschwinden zu wünschen, verstehe ich nicht. 

Christine62laechel

@Manfred36  

Verschwinden also davon, wo es Fallen gibt. Und böse Katzen. :)


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