Das Leben - ein Geschenk


Das Leben - ein Geschenk

Mit der Geburt atmen wir ein und irgendwann atmen wir wieder aus. Dazwischen liegt ein langes oder kürzeres Leben mit unzählig vielen Atemzügen, mit Hochs und Tiefs, freudigen und traurigen Ereignissen, vielen Lernprozessen, Krankheiten, Abschieden, Wiedersehen, endgültigen Abschieden, Loslassen und nicht zuletzt dem Lieben.

Wie viel hat man erlebt in so vielen Lebensjahren, eigentlich ist das unglaublich. Wie viel geleistet, gemeistert oder wie oft ist man auch gescheitert, gestolpert, hingefallen, wieder aufgestanden, aufrecht gegangen oder es lag eine Last auf den Schultern, die kaum zu tragen war.

Das Leben ist ein Geschenk, das wir eines Tages wieder zurückgeben müssen.

 

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Kommentare (27)

Terry Wong

Ich vermute ja, dass das Leben in einer anderen Form von Körper und Geist weiter geht.
Es hat dann auch einen anderen Namen als "Leben", den ich aber nicht kenne.
Bin schon etwas neugierig, was sich hinter der letzten Türe befindet.
Terry,
finde aber jetzt das Leben noch lebenswert.
 

Roxanna

@Terry Wong  

Danke Terry Wong für deinen Kommentar und das dazu geschenkte 💗chen. Eines ist sicher, dass wir unseren Körper am Ende unseres Lebens ablegen. Ob und in welcher Form wir weiter existieren ist eine Sache des Glaubens, denn nichts genaues weiß man nicht. Vielleicht ist es ja auch nur der Wunsch, dass etwas von einem bleibt und man sich nicht in nichts auflöst. Ich bin, was Leben, du meinst es heißt dann anders, nach dem Tod oder, noch einmal ein anderes Thema, Reinkarnation angeht, ambivalent. Mal kann ich glauben, dann wieder habe ich Zweifel, eigentlich noch mehr, was die Reinkarnation angeht. Wir müssen uns überraschen lassen 😉.

Herzlichen Gruß
Brigitte

Roxanna

Lieben Dank für das geschenkte 💗chen, @Ernst . Mit einem herzlichen Gruß wünsche ich ein schönes Wochenende

Brigitte

Roxanna

Danke dir herzlich, liebe @Seija🌹 für das geschenkte 💗le. Liebe Grüße und einen schönen Abend

Brigitte

ahle-koelsche-jung

Wie gut das wir nicht wissen wann wir das Geschenk zurück geben müssen,
denn solang können wir uns noch am dem Geschenk  erfreuen.

HG Wolfgang

Roxanna

@ahle-koelsche-jung  

Freut mich, lieber Wolfgang, dass du vorbeigeschaut hast. Stimme dir zu, wie gut, dass wir nicht im voraus genau wissen, wann es Zeit für die Rückgabe ist. Ich glaube, damit hätten die meisten Menschen wohl ein Problem. Manchmal aber weiß man doch, z.B. wegen Krankheit, dass die Zeit überschaubar ist, die einem noch bleibt.
Ich danke dir herzlich für deinen Kommentar und das dazu geschenkte 💗chen und wünsche dir mit lieben Grüßen ein schönes Wochenende

Brigitte

Roxanna

Für die geschenkten 💗chen sage ich lieben Dank an
 

@nnamttor44
@Jutta
@Muscari
@Rosi65
@Maultasche
@Pan
@Monalie
@Tulpenbluete13



und wünsche mit herzlichen Grüßen ein gutes Wochenende

Brigitte
 

Jutta

Liebe Roxanna,
 
Zufällig bin ich auf deine Gedanken über das Geschenk des Lebens gestossen.

Ja, das Leben ist ein Geschenk und mag es mit Widrigkeiten behaftet sein, die geschenkte Kraft liess und lässt einem weiteratmen, weiterleben und gestalten und weiterlieben.

Glück und viele schützende Hände haben mein Leben begleitet und dafür bin ich sehr sehr dankbar. Eines Tages werden wir unsere Hülle ablegen und die Seele, reich an Lebenserfahrung, wird sich in die Geistige Welt begeben.
 
Mit in Gedanken versunkenen Grüssen
 
Jutta

Roxanna

@Jutta  

Wie schön sagen zu können, liebe Jutta "Glück und schützende Hände haben mein Leben begleitet". Immer wieder können wir doch auch erleben, dass an einem absoluten Tiefpunkt, an dem wir nicht wissen, wie es weitergehen soll, sich doch wieder eine Tür auftut. Rosi hat das mit ihrer Geschichte so schön beschrieben. Leben kann nicht gleichmäßig vor sich hintümpeln, es ist ein ständiges Auf und Ab. Wir erwerben im Laufe des Lebens einen Schatz an Erfahrungen, der wertgeschätzt werden muss, auch wenn das bei schlimmen Erfahrungen nicht immer leicht ist. Augustinus hat gesagt: "Bedenke: Ein Stück des Weges liegt hinter dir, ein anderes Stück hast du noch vor dir. Wenn du verweilst, dann nur, um dich zu stärken, aber nicht um aufzugeben." Also gehen wir unseren Weg weiter und schauen, was uns das Leben noch beschert.
Ich danke dir herzlich für deinen Kommentar und wünsche dir mit lieben Grüßen ein schönes Wochenende

Brigitte

 

Jutta

@Roxanna  

Liebe Brigitte,

Ich muss meine oben erwähnten Gedanken ergänzen, denn ich finde sie im Nachhinein etwas Kopflastig!  Denn mein Verstand weiss derart viel z.B. über das geschenkte Leben und auch über die Endlichkeit. Dabei habe ich das Herz vergessen, das im Laufe des Lebens recht gross geworden ist, vor allem die Türe zum Herz, seit das Leben mir zeigte, wen ich reinlassen darf und wen nicht.
Mein Herz ist offenbar so gross, dass es in gewissen Momenten den Verstand ausschaltet und somit heftig blutet. Der Verstand fragt zwar immer wieder an, aber das Herz gibt nicht so schnell nach -  es braucht Zeit.

Herzliche Grüsse

Jutta

Roxanna

@Jutta  

Man wird es nicht so allgemein sagen können, liebe Jutta, aber ich denke, dass Mensch gerne eher auf seinen Verstand/Kopf hört, weil das bedeutet, mehr die Kontrolle zu haben. Man füttert sozusagen den Kopf mit viel Wissen und denkt, dann Lösungen für vieles gefunden zu haben und kann es doch nicht immer umsetzen, denn Gefühle lassen sich eher nicht kontrollieren und wenn, dann meiner Erfahrung nach, nur scheinbar. Wenn Kopf und Herz gut miteinander "kommunizieren" können, dann ist es sozusagen ideal. Aber meistens pendelt man doch hin und her. An dieser Stelle will ich dir gerne einen altirischen Segenswunsch da lassen
 

"Lass nur jene in dein Labyrinth, die Hoffnung in den Händen tragen und Zärtlichkeit in ihren Augen, die Tage nicht nach Stunden messen und ihr Herz öffnen dem Zauber hinter den Erscheinungen,und dabei ganz vergessen, den Ausgang zu suchen."

Herzlichen Gruß
Brigitte

WurzelFluegel

liebe Brigitte,

du hast natürlich recht - so viel ist in ein Leben gepackt
und doch frage ich mich ob wir das Leben eines Tages zurückgeben?

Der menschliche Körper ist nur für eine Weile geschaffen, er unterliegt dem Werden und Sterben und den geben wir eines Tages wieder ab.
Wenn ich mich aber grundsätzlich als Seele begreife, dann lasse ich einen Körper zurück und lebe weiter.
Ich verstehe Leben als dieses Existenzielle, das zeitlos ist.

nachdenkliche Grüße
WurzelFluegel

Roxanna

@WurzelFluegel  

Über deinen Kommentar, liebe WurzelFluegel müsste ich eigentlich länger nachdenken, das werde ich auch tun. Für den Moment antworte ich so:

Dieses jetzt gelebte Leben müssen wir zurückgeben, wenn wir sterben. Wann das ist, wird an anderer Stelle entschieden, wir können darauf keinen Einfluss nehmen, es sei denn, jemand nimmt sich das Leben. Die gemachten Erfahrungen bleiben in unserem Geistwesen erhalten, daran glaube ich. Denn, wenn es nicht so wäre, würde alles keinen Sinn machen. Aber, was mit uns nach unserem Tod geschieht, auch darauf können wir keinen Einfluss nehmen. Es geschieht einfach! Wir müssen uns beschenken lassen.

Ich danke dir herzlich für deinen impulsgebenden Kommentar und wünsche dir mit lieben Grüßen ein gutes Wochenende

Brigitte

Syrdal


Das Leben ist ein Geschenk, das wir eines Tages wieder zurückgeben müssen.“

Sich dessen in würdiger Demut und ehrlicher Dankbarkeit bewusst zu sein, sein Denken und Tun danach einzurichten, jeden neuen Tag mit beschwingter Freude anzugehen und mit Dankbarkeit zu beenden – dies alles sind die fein beschlagenen Bausteine der Herzensbildung und gereicht der Seele zum ewigen Erstrahlen. - So gesehen dürfen wir das Geschenk "Leben" gerne annehmen und mit allem, was uns möglich ist ausfüllen...

Mit diesen Gedanken zu deinem anregenden Text grüßt herzlich
Syrdal

Roxanna

@Syrdal  

Du, lieber Syrdal, bringst es mit deinen Worten hier wieder auf den Punkt. Dieser Unzufriedenheit, die sich manchmal breitzumachen droht wegen der momentanen Einschränkungen und wenigen Möglichkeiten sich abzulenken, darf nicht zugelassen werden. Wenn im Außen nicht mehr so viel möglich ist, ist das eine Chance mal nach innen zu gehen, was oft vernachlässigt wird, weil es so viel Ablenkung gibt. Immer, aber auch wirklich immer, werden sich Gründe für die Dankbarkeit finden lassen. Dir danke ich herzlich für deinen Kommentar und wünsche dir ein gutes Wochenende.

Liebe Grüße
Brigitte

werderanerin

"Das Leben ist ein Geschenk"...so ist es wohl, liebe Brigitte aber dennoch wissen wir oft nicht,  das genug zu würdigen. Oft merkt man erst mit den Jahren, WAS wirklich wichtig ist im Leben, was vor allem aber glücklich macht oder zumindest zufrieden.

Das braucht gar nicht viel -
                  all das spüren wir gerade jetzt in diesen tristen Coronazeiten-

Ich denke oft, dass all das mein eigenes Leben stark macht..., mir zeigt was geht und was gut tut.

Leben heißt Erfahrungen sammeln !

Kristine

Roxanna

@werderanerin  

Ja, so kann man es in einem Satz zusammenfassen, liebe Kristine: Leben heißt Erfahrung sammeln. Dazu gehört auch das Scheitern, aus dem wir vielleicht am meisten lernen können. Jetzt in dieser Zeit, da es so wenig Ablenkung gibt, werden wir sozusagen auf uns selbst zurückgeworfen, wir spüren uns mehr. Das ist manchmal schwer auszuhalten, weil wir auch das mehr spüren, was vielleicht in unserem Leben nicht so stimmig ist. Es ist  aber zugleich auch eine Chance, noch besser herauszufinden, was wir wirklich brauchen. Ich danke dir herzlich für deinen Kommentar und wünsche dir ein gutes Wochenende.

Liebe Grüße

Brigitte

Rosi65

Liebe Roxanna,

auch das war ein Geschenk:

Mit Anfang 50 wurde ich durch die Insolvenz des Arbeitgebers plötzlich arbeitslos. Es war wie ein Dolchstoß, denn für den aktiven Wettbewerb des Arbeitsmarktes war ich ja schon viel zu alt.
Dann musste ich auch noch plötzlich eine teure Motorreparatur für das Auto bezahlen. Jetzt hatte ich den Salat, denn meine Ersparnisse waren restlos aufgebraucht.
Ich schrieb zwar viele Bewerbungen, und hatte auch einige Vorstellungsgespräche...aber leider immer alle ohne Erfolg. Bald würde ich sicher die Wohnung nicht mehr halten können. Und niemand konnte mir helfen. Ich war vollkommen verzweifelt, denn in meiner Fantasie sah ich mich schon obdachlos unter einer Brücke schlafen.
Eines Nachts träumte ich plötzlich von einem riesigen Engel. Er trug ein weißes Gewand und war weiblich. Während des Fluges konnte ich das leise Geräusch seiner Flügelschwingen vernehmen. Solch einen schönen Traum hatte ich noch nie, denn der Engel flog mit mir über eine Schlucht und setzte mich auf der anderen Seite behutsam ab. Diesen Traum werde ich niemals vergessen!

Direkt am nächsten Vormittag bekam ich von der Sekretärin eines Essener Jugenddorfes einen Anruf. Ja, ich sollte sofort vorbeikommen und den Arbeitsvertrag unterschreiben, denn ich hätte die Anstellung bekommen. Meine Freude kannte keine Grenzen! Später erfuhr ich, dass es sogar Bewerber mit höheren Qualifikationen gab.
In diesem schönen Jugenddorf arbeitete ich danach noch viele Jahre bis zur Rente.

Doch das war noch nicht alles. Nur einen Tag später bekam ich damals noch eine schriftliche Zusage von einer großen Firma. So viel Glück konnte ich gar nicht fassen, denn jetzt bot mir das Schicksal, fast wie zur Sicherheit, sogar noch eine kleine Auswahl an.

Leider konnte ich mich aber nie bei meinem Engel bedanken.

Herzliche Grüße
   Rosi65
 

Roxanna

@Rosi65  

Das ist ein Teil deiner Lebensgeschichte, liebe Rosi, der sehr berührt. Herzlichen Dank, dass du das mit uns geteilt hast. Da kann man sagen, "wenn die Not am Größten ist ...". So deutlich zu spüren, dass es eine schützende Hand gibt, gehört zu den ganz tief ergreifenden Erlebnissen, die das Vertrauen ins Leben stärken. Das ist ein ganz besonderes Geschenk.

Herzlichen Dank für diesen besonderen Kommentar und das dazu geschenkte 💗chen.

Mit herzlichen Grüßen wünsche ich dir ein gutes Wochenende und bleibe beschützt

Brigitte

JuergenS

als unverbesserlicher, vielleicht nur begrenzt einfühlsamer Mensch greife ich, Roxanna, deinen Herzschlaghinweis auf:
Ich hab mal versucht, ohne eine Koryphäe in Rechnen zu sein, zu überschlagen, wie oft mein Herz bisher geschlagen hat, bin auf eine Größenordnung von sage und schreibe:


2 522 880 000

gekommen, kein Wunder das sich das Wunderwerk auch mal meldet.😮

das sind ja Milliarden.


 

Roxanna

@JuergenS  

Unser Körper, lieber Jürgen ist ein wunderbares Geschenk. Man muss sich immer mal wieder bewußt machen, wie selbstverständlich alle Organe funktionieren ohne dass wir etwas dazu tun müssen und welche Leistung sie in einem langen Leben erbringen. Das ist so selbstverständlich, dass wir darüber gar nicht nachdenken, nur dann, wenn es irgendwo anfängt zu holpern. Seien wir auch für diesen Körper dankbar, der uns ein Leben lang "dient".
Danke für deinen Kommentar, herzliche Grüße und ein schönes Wochenende wünscht dir

Brigitte

ladybird

Liebe Roxanna,
aus dem Foto im Gartencenter habe ich mit dem Kalenderblatt-Spruch ein
"Wortschätzchen " gemacht, welches jetzt zufällig, aber bestens zu diesem Eintrag passt.
101_0011.JPGÜber den schönen Text und schönem Foto,
freut sich mit Gruß
Renate🐞

Roxanna

@ladybird  

Tatsächlich, liebe Renate, dein Wortschätzchen ist wie für diesen Blog gemacht. Ich danke dir sehr herzlich für diesen schönen Kommentar, schicke liebe Grüße mit und wünsche dir ein gutes Wochenende allen Unbillen der Zeit zum Trotz 😉

Brigitte

Christine62laechel


Ja, liebe Brigitte, man hat jetzt wirklich viel Zeit, nachzudenken... Zu viel eigentlich, und oft ohne eine Möglichkeit, die trüben Gedanken mit den Anderen zu tauschen, sie dann nicht mehr so traurig zu sehen, und am besten schliesslich herzlich zu lachen.

Man kann ohne Ende überlegen, ob wir uns ausgezeichnet fühlen sollten, weil wir so ein kosmisches Abenteuer erleben dürfen? Ein Geschenk, oder eine Last? Na ja, Mal so, und Mal so kann man es sehen...

Mit lieben Grüßen
Christine

Roxanna

@Christine62laechel  

Je nachdem, liebe Christine, ob wir es gerade leicht haben oder schwer, wird man das Leben als Geschenk oder Last ansehen. Ein schwerkranker Mensch z.B. kann es vielleicht weniger als ein Geschenk ansehen. Schon lange war mir nicht mehr so bewusst, dass es von einem Moment zum anderen vorbei sein kann. Es ist ein Geschenk insofern, als wir die Möglichkeit haben uns weiterzuentwickeln. Dazu gehören die Tiefen genauso wie die Höhen auch. Manchmal treibt es einen um, ich konnte heute Nacht nicht einschlafen. Die Zeiten sind wirklich nicht einfach, man muss sich immer wieder disziplinieren.
Herzlichen Dank für deinen Kommentar, liebe Grüße und ein gutes Wochenende wünscht dir

Brigitte

Manfred36

Ein Intermezzo, Interludium, Intermedium im Weltendrama, aber wie dieses eben dramatisch.

Roxanna

@Manfred36  

Im Weltgeschehen, lieber Manfred, sind wir ja nur ein kleines Staubkörnchen und von daher sollten wir uns gar nicht so wichtig nehmen. Aber für den einzelnen ist das, was ihm widerfährt, schon wichtig. Vielleicht ist ja auch dieses Leben nur ein Zwischenspiel in einer langen Reihe von Entwicklungen. Danke für deinen Kommentar, herzliche Grüße und ein gutes Wochenende wünsche ich dir

Brigitte


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