Das Kind liebkosend
umarme ich das Leben,
sind wir verwoben
in geliehener Liebe.

Eine Rose erblüht
und wir küssen einen Tropfen Blut
von unseren zitternden Lippen.

07.09.2008

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Kommentare (8)

marianne sie ist so groß, dass es wehtut.

Aber auch die Dankbarkeit ist groß....zu wenig Zeit hatte ich für meine Kinder.
Jetzt ist mehr Gelassenheit da... und somit auch mehr Zeit.

Der reale Zeitverbrauch....vor 40- 45 Jahren ging alles schneller bei mir.
Aber so wie es jetzt ist, wirklich: es ist mir lieber!

Danke dir, Inge-
Marianne
cariha das Leben spüren - erst in uns wachsend, dann in unseren Armen. Zu wissen, daß es auf Zeit ist, daß wir los lassen müssen. Denn nur so können wir sie behalten und sie kehren immer wieder gerne zu uns zurück. Danke dir für deine schönen Zeilen.

Liebe Grüße von Conny
...soviel Liebe und Dankbarkeit in Deinen so zärtlichen Worten. Du liebkost ein Kind und umarmst das Leben. Ja, mit jeder Geburt wird uns ein kleines Geschöpf "geliehen", das wir in Liebe gedeihen lassen können.

Es ist wie eine zarte Rose, die erblühen darf, wenn wir sie pflegen.
meli in welch wunderschöner Art Du darauf hinweist, dass alles, was wir hier während dieser Zeit auf der Erde haben, geliehen ist. Wir müssen alles einmal wieder abgeben.
Ohne diese Vergänglichkeit wäre ein Leben auf dieser Erde nicht möglich. Dazu gehört die Rose, der Tag, die Liebe und das Blut.
Danke und liebe Grüße Meli
floravonbistram und Blut...in der Verbindung zeigt sich auch das Leben...wie oft werden wir verwundet, wo wir nur liebkosen wollen
marlenchen Das Kind liebkosend,schenkt uns innerliches glück,lgMarlenchen
immergruen etwas zu sagen. Aber "Das Kind liebkosend,umarme ich das Leben" berührt mich am tiefsten, denn es spricht zu mir vom Wunder des Lebens, das jeder kleine Mensch, den wir im Arm haben, vermittelt.
Das ist ein so tiefes Erleben, eine so ausschließliche Liebe, dass mir die beschreibenden Worte fehlen.
Du hast sie gefunden.
immergruen ist tief berührt.
harfe mit einer Rose erwache, erblüht ein neuer Tag in meinem Leben. Wie tiefgreifend ist dein Wortbild: „... und wir küssen einen Tropfen Blut von unseren zitternden Lippen.“ Traumhaft schön spielst du ein Trio aus Liebe, Rose und Blut auf zitternden Lippen. Es gleicht jener Musik, von der die Menschen sprechen, wenn sie von der Harmonie der göttlichen Schöpfung reden. Und: Es ist von einem Kind in deinen Armen die Rede. (Habe mir erlaubt, dein Gedicht auszudrucken.) Danke liebe Inge.

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