Das Leid meiner Großmutter


Das Leid meiner Großmutter

Ich war ein sehr temperamentvolles, bewegungshungriges und ungeschicktes Kind - eine Kombination, die ständig mit kleinen Steinchen im Knie, ewig aufgeschrammten Ellbögen, eingezwickten Fingern u. Ä. einherging. Etwa so um mein 9. Lebensjahr, einen Tag vor meiner Firmung, erlaubte mir meine Großmutter, völlig überraschend, am Nachmittag mit meinem Holzroller (Triton) auf die "Gassn" zu gehen.

Das Glücksgefühl der Geschwindigkeit ließ mich am Gehsteig einer abfallenden Straße nur so dahinsausen.
Plötzlich - wie in einem Stummfilm - versperrten mir zwei Arbeiter, indem sie gemeinsam eine lange Stange trugen, den Weg. In Sekundenbruchteilen stand ich vor der Wahl: Köpfen, unten durch oder daneben vorbei. Ich entschied mich für Letzteres und schrammte mit der rechten Wange über die früher sehr grob verputzte Hausmauer, um dann mit einem sensationellen Sturz die Darbietung zu beenden.
Im ersten Moment spürte ich nichts, sondern sah nur wieder einmal durchlöcherte Strümpfe, wodurch vor meinem geistigen Auge sofort die schimpfende Oma erschien. Während ich ein wenig ängstlich nach Hause humpelte, erhaschte ich für einen Moment meinen Anblick in einem Rückspiegel der damals noch seltenen Autos. Ich sah grauenvoll aus und begann - offensichtlich durch den Schock - in der Sekunde zu heulen. Vor der Wohnung angekommen, wappnete ich mich innerlich ein wenig gegen das zu erwartende Donnerwetter. Aber es kam anders.

Meine Großmutter erreichte mit ihrem schrillen Schrei bei Ansichtigwerden meiner Person fast das hohe C. Sie brachte mich sofort zum Kummer gewohnten Hausarzt. Ich war eine schrecklich aussehende Jammergestalt; meine rechte Wange bestand nur aus "rohem Fleisch", Haut existierte nur mehr ab Nase und Augen. Unser "Medikus" bestrich das offene Fleisch mit einer Salbe und erklärte, wir müßten in einer Stunde wieder kommen. Sollte sich die Wunde bis dahin nicht "geschlossen" haben, müsse man das ganze Gesicht verpflastern.
Die ungeheure Aufregung, das Gezeter unf Geschrei überspringend kann ich berichten, die Wunde schloß sich. Meine Backe sah aus wie die eines überfressenen Hamsters, haarlos natürlich.

Man versuchte, mich mit Stoppellocken zu verschönern, ein in jeder Beziehung unmögliches Unterfangen. Man durfte der Verwundung mit der Brennschere natürlich nicht nahe kommen, es gab demzufolge nichts zu retten. Die ängstlich um mich herumhüpfende Friseurin blieb mir bis heute in Erinnerung.

Aber absolut unauslöschlich ist für mich Kardinal König; ich wurde in der Wiener Stephanskirche gefirmt. Dieser nämlich, auch nur ein Mensch, nahm üblicherweise einen Wattebausch, den er auf die Stirn der Firmlinge drückte und sein Sprüchlein murmelte, für mehrere Kinder. Mich sah er an, betupfte meine Stirn nur einen Sekundenbruchteil und warf den Wattebausch mit weltmeisterlicher Geschwindigkeit weg. Möglicherweise dachte er, ich hätte Lepra oder noch Schlimmeres. Trotzdem habe ich ihn bis zu seinem Tode sehr verehrt - vielleicht nicht gerade seines Mutes wegen.

Daß mir danach noch die schmackhafte Firmungstorte aus der Hand fiel, rundet das Bild höchstens ein wenig ab. Aber wer kann schon von einer so aufregenden Firmung berichten? Manchmal ist sogar ein Tolpatsch besser dran.

Übrigens, ich wurde wieder wie neu, keine erkennbaren Narben. Auch jetzt, im Alter, fältle ich mich ganz normal.
Lydia


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Kommentare (7)

nnamttor44

Nachträglich  fällt mir dazu noch ein: Meine ältere Schwester machte es so wie Du: sie fiel öfter auf ihre Knie, sammelte dabei ordentlich Splitt in ihrer Haut, der später "herausradiert* werden musste! Gesehen hab ich das nie, aber auch nicht nachgemacht!!

Auch die auf dem Sportplatz des Internats angelegte Aschenbahn hat mir von ihrem Belag nichts abgegeben, das hatte in den vier Jahren zuvor meine Schwester erledigt! Und das, wo ich doch die Stolperliese war!

Auch wenn ich öfter vom Vater zu hören bekam: "Heb beim Gehen deine Füße hoch! Schlurf nicht so!!" Ab dem 10. Lebensjahr war ich die Schnellste beim sommerlichen Sportfest. Da kam sogar 10 Jahre später weder mein Mann noch wieder später mein Sohn mit. Irgendwann legte ich die "hohen Hacken" ab, um nicht beim hinter-meinen Kindern-herzurennen zu stolpern ...

Heute bin ich leider eine Schlurf-Oma ... Dann tröstet mich meine Tochter damit, das käme sicherlich von der Krebsbehandlung vor 2 Jahren. Mag ich nicht wirklich nachvollzehen, aber so mit 78 Jahren ist man nicht mehr das schnellste Pferd im Stall! Der Krebs ist tatsächlich weg und andern davonlauufen muss ich auch nicht mehr - obwohl - ich habe es genssen, als mein 10-jähriger Sohn und ich ein Wettrennen machten - und ich siegen durfte! Ihn hat es angespornt, endlich irgendwann Mama zu überholen!!

nnamttor44

Liebe Lydia!
Deine Geschichte ist herrlich zu lesen, ich musste laut lachen - und an meine eigenen Ungeschicklichkeiten denken. In dem Alter lernte ich so manchen Briefkasten näher kennen, habe so einige Bäume iin der münsterschen Promenade umarmt!! Ich wundere mich heute noch, dass ich von den Narben, die anfangs auf meiner Stirn zu sehen waren, keine mehr wiederfinden kann!

Mit meiner Kurzsichtigkeit, ich trug noch keine Brille und sah daher ständig auf den Boden, um ja keinen Stein, über den ich hätte stolpern können, zu übersehen, kam ich dennoch gut zurecht. Stattdessen gab es eben die Briefkasten-Bekanntschaften, die mit blutenden Löchern an der Stirn belohnt wurden, da ich ständig den Boden beachtete.

Ich wundere mich noch heute, wie ich es schaffte, mit meinen Rollschuhen meine Figuren und das schnelle Fahren und Drehen hinzubekommen. Anscheinend hat mich meine vier Jahre ältere Schwester seinerzeit oft beobachtet. Dass sie mir dafür Bewunderung zollte, erfuhr ich erst als Oma!! Mir machte es damals einfach nur Spaß! Hab mich eben ausprobiert ...

Etwa 20 Jahre später hatte mein fünfjähriger Filius so gedrängt, draußen Rollschuh fahren zu dürfen, dass ich nachgab. Unser Zuhause lag an einer Sackgasse, die Asphaltstraße wurde lediglich von Anwohnern genutzt. Sein Freund wohnte schräg gegenüber und die Straße hatte nur eine leichte Neigung, wie geschaffen, sich einfach nur mit den Rollschuhen bergab rollen zu lassen. Allerdings war der Gehweg offensichtlich nicht so 100%ig frei von kleinen Steinchen, Rollsplitt. Natürlich stoppten meinen Jungen die Steinchen, er fiel - natürlich aufs Gesicht!! - und bremste mit seinen Zähnen ab!!! Heulend kam er herein und als ich sein blutverschmiertes Mäulchen endlich ansehen konnte, stellte ich entsetzt fest, dass die schon wunderschön gerade gewachsenen neuen Zähne sauber abradiert waren!! Eine Katastrophe!! Wir fuhren sofort zu unserer Zahnärztin. Aber zu retten gab es nix mehr! Seitdem lebt er mit Zahnersatz, Stiftzähnen, die schon in seiner Kindheit mehrfach ersetzt werden mussten. Das war nicht mehr zum lachen!

keyly

@nnamttor44  

Ein kräftiges, noch vereinsamtes Hallo, da ich deinen Namen leider nicht weiß!

Was mit deinem Sohn  passiert ist und besonders die Langzeitfolgen sind natürlich traurig. Mittlerweile gibt es glücklicherweise für das Fall, dass die Stiftzähne nicht mehr so recht wollen, wirklich gute Implantate. Erst kürzlich erschien ich mit einer abgebrochenen Krone in der Hand beim Zahnarzt in der Hoffnung, man könne dieses Teil wieder ankleben. Da aber nicht nur die Krone, sondern mit ihr auch mein halber Zahn in der Krone steckte, bin ich jetzt wieder um ein  Implantat reicher. Würde ich noch fliegen, gäbe es bei der Kontrolle wahrscheinlich ein ganz schönes Geklingel.

Es gibt einige überraschende Parallelen zwischen uns, nicht zuletzt, daß Münster mein Geburts- und Aufenthaltsort bis zu meinem 3. Lebensjahr war. Allerdings wurde ich dann über die Grenze nach Österreich zu meiner Großmutter geschmuggelt. Auch eine tolle Geschichte, wenn vielleicht nicht sonderlich witzig.

Deine Vorliebe für Briefkästen teilte ich nicht, dafür warf es mich aber immer wieder ins Rinnsal, weil ich im Gegensatz zu dir nicht auf den Weg achtete.Selbst in meiner damenhaften "Hochblüte" gelang mir ein Stiegensturz in der Volksoper, und dies mit bodenlanger Kleidung. Na ja, wenigstens bot ich den Leuten etwas zu tratschen Einen legendären Sturz werde ich vielleicht in einem eigenen Blog erzählen.

Dass du Rollschuhfahren konntest, finde ich großartig; ich krabbelte einmal, so etwa mit 16, im Wiener Prater auf Rollschuhen hilflos über die Bahn und konnte damit offensichtlich das Mitleid eines tollen Fahrers erregen. Jedenfalls nahm er mich an der Hand und drehte mit mir immer schnellere Runden. Mir wurde bang und bänger, in meiner Verzweiflung ließ in den Hausmatador in der Kurve aus und er raste im Affentempo an die Holzwand, wo er mit beeindruckendem Krach sozusagen "zerschellte". Ich lief in panischer Angst trotz Rollschuhen von der Bahn zur Garderobe, zog mir schweißüberströmt die Straßenschuhe an und entfloh. "Bis Ameriko" wäre schön gewesen, da man im Prater nach so einem Vorfall schon mit Vergeltung rechnen mußte. Aber mein Schutzengel leistete gute Arbeit.

Offensichtlich sind wir auch beide Löwen und ich habe einen Tag vor deinem Geburtstag Namenstag. Würde ich noch in Münster wohnen, könnten wir den halben August feiern. Ein netter Gedanke!
Alles Liebe  Lydia



 

nnamttor44

@keyly  
Hallo Lydia!
Ich wohnte in den ersten Nachkriegsjahren im Kreuzvietel Münsters, wo dann etwa 1950 nahe der Kreuzkirche die Kreuzschule erbaut wurde. Der Schulhof hatte seinen Platz quasie zwischen der Studtstraße und der parallel verlaufenden Hoya-Straße, wo meine Freundin wohnte. Und alles wurde neu asphaltiert und gepflastert.

Die Jungs, die seinerzeit tatsächlich Rollschuh fahren konnten, waren leicht an einer Hand - möglicherweise sogar zweimal - abzuzählen. Mein späteres Ehegespons konnte das "nur", weil sein Vater Hausmeister an Münsters Priesterseminar war, das seinerzeit noch sozusagen am Stadtrand Münsters lag (heute längst nicht mehr!).. Die Geistlichkeit hatte nahe dem Aasee ein eigenes Schwimmbad, das nur im Sommer wassergefüllt war. In der übrigen - trockenen - Zeit nutzten die Kids des Hausmeisters es als Rollschuhbahn! Die sanfte Einstiegsneigung musste ja auch dem münsterschen Bischof ohne "Extra-Planscher" gelingen.

Ob Du es glaubst oder nicht: ich wurde sozusagen in eine Löwengrube hineingeboren! Meine ältere Schwester war Löwe, mein später hinzugekommener Adoptivbruder war Löwe, meine erste Freundin Renate Jäger war Löwe, mein erster Chef war Löwe und schleßlich heiiratete ich einen Löwe-Mann, der nur 2 Tage vor mir Geburtstag hatte. Das führte dazu, dass sein Geburtstag immer gefeiert wurde, ich - wenn's hoch kam - vielleicht gelegentlich eine Umarmung bekam, so nach dem Motto:" Ach du bist ja auch noch da!"

Der Gipfel war vor 20 Jahren: Seine Schwester kam zu seinem Geburtstag und brachte ihm ein extra großes Brot als Geschenk mit mit den Worten: "Konnte in Münster Dein Lieblingsbrot kaufen" - alle mussten es probieren und mein sorgsam zubereitetes Partyessen konnte später die Mülltone füllen! War auch für mich ein "tolles Geschenk"! :-(

Dass mich diese Schwägerin später derart attackierte, hätte ich nie erwartet. Anfangs war Ich dem zu mir 10 Jahre jüngeren Schwesterchen meines Freundes ein tatsächlich geliebter Mutterersatz (ihre eigene Mutter war psychisch krank, oft lange Zeit in der Geriatrie). Heute denke ich, das war auch ihr in die Wiege gelegt, wie sich später zeigte. Sie verfiel dem Alkohol. Ich bin nur froh, dass sich das bei meinem Mann und unseren Nachkommen bislang nicht zeigte!!

Ein paar Kleinigkeiten(??) aus meinem Leben erzählt mit liebem Gruß

Uschi / nnamttor44


 

ladybird

Liebe Lydia,
ein bißchen habe ich mitgelitten...denn Du erwähnst keine Schmerzen, die ich mir aber nur zu gut vorstellen kann.
Danke für diese , dann doch gut ausgehende Unglück-Firmungs-geschichte, die ich mit Spannung gelesen habe.
mit Gruß
ladybird

keyly

@ladybird  
Hallo Renate!

Wenn meine Geschichten so positiv aufgenommen werden, freue ich mich natürlich besonders.
Vielen Dank auch für dein Mitgefühl, aber eigenartigerweise kann ich mich an die Schmerzen nicht erinnern. Genau so wenig wie an jene lächerlichen, die meine völlig überforderte Großmutter mir selten, aber doch, meist außer Atem, mit dem Teppichklopfer zufügte. Dem ging immer eine rasante Verfolgungsjad durch die gesamte Wohnung voraus. Da die Wohnung aber nur aus 3 Räumen bestand, stellte sie mich dann eben an der letzten Wand.

Ich möchte aber keinesfalls den Eindruck erwecken, geprügelt worden zu sein. Außerdem bin ich überzeugt, oft recht kräftig an ihrem Nervenkostüm geknabbert zu haben.
Liebe Grüße  Lydia

nnamttor44

@keyly  
Hallo Lydia!
Ich denke, zu unserer Kinderzeit war die "Prügelstrafe" durchaus noch gang und gäbe.

Als mein Adoptivbruder und ich mit 12 Jahren jeder einen *blauen Brief* mangels genügend Lernbereitschaft bekamen, kam mein Vater aus seinem Salon mit einem 1 m langen Holzlöffel (Durchmesser 5 cm), der bei dem Hantieren mit der heißen Kochwäsche des Friseur-Salons notwendig war, hoch in die Wohnung und wollte mich damit verhauen! Wie der Blitz war ich in der kleinen Gäste-Toilette verschwunden und hatte abgeschlossen. Trotzig ließ ich Vater wissen, ich käme da erst heraus, wenn er aus der Wohnung verschwunden sei.

Schließlich hatte mein gleichaltriger Stiefbruder ebenfalls einen "blauen Brief" erhalten, aber mein Vater durfte ihn nicht "anfassen"! Warum sollte ich mich dann verprügeln lassen?? Auch das ließ ich ihn wissen.

Vater hätte vielleicht darüber nachdenken können, was es mit Kindern im Alter von 12 Jahren in der frisch zusammengewürfelten Neu-Familie machen kann, wenn plötzlich jeder wieder einen neuen Elternteil und ein oder mehrere Geschwister hinzu bekommen hat. Bei mir kam in dem Jahr noch der Schulwechsel hinzu (vom gymnasialen Internat wieder nach Hause auf die städt. Realschule). Da kann das Halbjahres-Zeugnis schon mal schlechter ausfallen!

Zur Strafe sollten wir Zwei dann vier Wochen den elterlichen Salonboden bohnern. Eigentlich eine blöde Strafe. Was sollte das mit fehlerhaften Schulleistungen zu tun haben? Ich bohnerte und meine Stiefbruder sah zu. Die Eltern bekamen das auch mit. Das führte dazu, dass mein Vater mir anbot, nach den vier Wochen weiter den Laden gegen eine Zahlung von 5 DM / Woche abends zu bohnern. Die halbe Stunde bohnern war für einige Jahre eine angenehme Erhöhung meines Taschengeldes, die mein Stiefbruder nicht erhielt!

Es kam bald die Zeit der Berufsausbildung. Auch da war mir bewusst, ich wollte nicht die mädchenbedingte Putzfrauen-Rolle neben meinem gleichaltrigen zukünftigen Chef-Bruder spielen! Um den Angestellten nicht die Gelegenheit zu geben, den zukünftigen Junior-Chef als Lehrling ein wenig lächerlich zu machen, wurde er auf einer Fachschule zur Ausbildung angemeldet und ich zog es vor, den Beruf einer Kontoristin zu erlernen. Damit entfiel auch die erhoffte Verbindung zwischen uns Beiden. Er heiratete Jahre später ein anderes Lehrmädchen und ich nahm meine Tanzliebe, gelernter Feinmechaniker und Optiker, zum Mann. 

Klar versuchte mein Vater erst einmal den fremden jungen Mann in meinen Augen herunter zu machen: der junge Mann habe Glubsch-Augen, hätte seine erste Ausbildung zum Feinmechaniker wohl in den Sand gesetzt ... Eben alles, um mir diesen jungen Mann madig zu machen. Vater schwebte vor, ich könnte mal einen Akademiker, am liebsten einen Arzt heiraten. Doch dazu hätte ich Abitur machen und studieren müssen. Ohne eigenes Studium lernt man eher keine Medizinstudenten kennen! Das aber ließ Vater nicht zu: Mädchen heiraten doch sowieso! Mir schwebte eher das Studium der Kunst vor. Das aber hätte er niemals zugelassen! Auch meiner jüngeren Schwester gestattete er das nicht. Sie machte erst bei ihm ihre Friseurlehre, lernte ihren Grafiker kennen und schloß ihr Studium zur Grafikerin der mit Sehr gut  bestandenen Friseurlehre an.

Vater hörte erst mit dem Schlechtmachen auf, als ich ihm erzählte, mein Freund habe die erste Ausbildung mit Eins abgeschlossen und daraufhin habe ihm sein Meister angeboten, auch noch Optiker - bei vollem Gehalt als Feinmechaniker-Geselle - zu werden, da er damit besser Geld verdienen könne. Das imponierte meinem Vater dann doch so dass er Ruhe gab.

All diese Geschehnisse haben mich später dazu angehalten, meinen Kindern nicht mit Querelen in ihre Berufswünsche dazwischen zu gehen. Sie sind zufrieden mit ihren Berufen. Meine Tochter ist immer noch dabei, noch mehr aus dem Anfangsberuf zu machen und klettert sichtbar immer höher!

... stellt glücklich fest

Uschi / nnamttor44


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