Das war Wilhelm Busch


dieses Mal ist es von Wilhelm Busch:

Der schöne Sommer ging von hinnen,
der Herbst, der reiche, zog ins Land.
Nun weben all die guten Spinnen
so manches feines Festgewand.

Sie weben zu des Tages Feier
mit kunstgeübtem Hinterbein
ganz allerliebste Elfenschleier
als Schmuck für Wiese, Flur und Hain.

Ja tausend Silberfäden geben
dem Winde sie zum leichten Spiel.
Sie ziehen sanft dahin und schweben
ans unbewusst bestimmte Ziel.

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Kommentare (4)

rokatei nimm`s nicht so tragisch. Ich fand das Gedicht einfach nur schön und hab an die Natur gedacht, nicht an meinen Tod.
Gruß Rosemarie
elbwolf 1. es geht nicht an, dass Du hier ein (fast) ganzes Wilhelm-Busch-Gedicht einstellst, denn unsere Sektion heißt "Eigene Gedichte". Wir hatten solchen Drasch schon mehrfach und immer wurde zum Schluss der Eintrag durch den Link auf das Gedicht ersetzt.

2. Du hast ohne jeden Hinweis den Original-Titel und die 4. Strophe weggelassen, und das geht auch nicht, weil es dann nach Plagiat aussieht. Ich trage beides mal nach:
Titel: "Im Herbst" (gemeint ist hier: des Lebens)
4. Strophe (war sie Dir etwa zu heikel?)"Sie ziehen in das Wunderländchen,
Wo Liebe scheu im Anbeginn,
Und leis verknüpft ein zartes Bändchen
Den Schäfer mit der Schäferin." (zitiert nach Wilhelm Busch)[/indent]Für mich ist das die schönste Strophe, weil unser in Liebesdingen völlig verklemmt gewesener Altreimer wieder einmal von den "zarten Banden zwischen Schäfer und Schäferin" schwärmte – und eben so gar nicht kundig in diesen Dingen war!
[i]Gruß - elbwolf
omasigi Wilhelm Busch einmal anders.
Ich habe ihn immer gern gelesen.
danke
omasigi
ladybird ich hatte Freude über die Erinnerung an ihn,
Gruß ladybird

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