Das Dasein ist das Erste.
Da sein.
Weder gebraucht, noch gesucht oder gar vermisst.

Irgendwann kommt dann diese Idee auf, daß Dasein vielleicht nicht alles ist.

Ein Partner!? Die Freuden zu teilen? Oder die Leiden zu verdoppeln?

Da sein ist schon schön, weil sonst könnte man (ich) diese Gedanken ja nicht einmal denken. Einsam sein ist nicht so schön, weil es _zu viel_ Zeit läßt, sich mit sich selbst (mit seinem Selbst?) zu beschäftigen.

Eine gesunde Mischung aus Da sein und Dabei sein könnte vielleicht die Erleichterung bringen, nach der der Egoismus verlangt. Anerkannt sein. Geliebt sein. Geduldet sein - wenigstens.

Einfach nur "Da sein" und darauf warten, was - und ob es je - geschieht, das ist wohl den Göttern vorbehalten.

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Kommentare (1)

marlenchen
marlenchen
Mitglied

Man muß immer für Hoffnung ein Plätzchen im Herzen frei lassen,liebe Pullmoll,hat sich gut gelesen,LG Marlenchen

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