Der Feind meines Feindes ist mein Freund, der Freund meines Feindes ist mein Feind.



Der Feind meines Feindes ist mein Freund,
der Freund meines Feindes ist mein Feind.


Sei reizend zu deinen Feinden. Nichts ärgert sie mehr. (Carl Orff)
Was dein Feind nicht wissen soll, das sage deinem Freunde nicht.(Arthur Schopenhauer)
Hast du keine Feinde, dann hast du keinen Charakter.( Paul Newman)
Vergib deinen Feinden, aber vergiss niemals ihre Namen.(John F. Kennedy)
Man fällt nicht über seine Fehler. Man fällt immer über seine Feinde, die diese Fehler .ausnutzen (Kurt Tucholsky)


Unsere 'Gesellschaft der zwischenmenschlichen Beziehungen kann man dreifach unterteilen:
Freunde
Feinde
Neutralos.

Auch die Politik arbeitet ja nach diesem Schema.

Die christliche Forderung „Liebet eure Feinde“ macht diese Trennung nicht unbedingt obsolet. Die „Liebe“ kann ja auch aus dem bloßen Verzicht auf Vernichtung oder Schadenszufügung bestehen. Es sind ja nicht Emotionen damit gemeint.

Sind beide Rückschlüsse gleichwertig?

Der Erste (der Feind meines Feindes ist mein Freund) meint ja nur, dass ich nach Vollzugsgehilfen gegen meinen Feind suche und die mir „lieb“ sind, solange ...
Der Zweite (der Freund meines Feindes ist mein Feind) heißt, dass ich einen „Verräter“ nicht als Freund haben kann. Ist ja fast, wie wenn mein Partner „neben raus geht“, ein Scheidungsgrund.

Also mache ich überall Neutralos draus. Wenn die das auch so sehen, kann ich agieren wie ich will oder wie in der großen Politik: Ich führe Stellvertreterkriege und -freundschaften je nach Mentalitäts- und Opprtunitätslage.
 


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