Der Stau

Einen Stau,
das ist das Gemeine,
hat man nie für sich alleine.
Kaum hat man sich hint` angestellt
verändert sich das Bild der Welt.

Schon nach einer kurzen Weile
haben sich in aller Eile
viele an der Zahl dazu gesellt.
Üben nun mit Kind und Frau,
wie es sich lebt in einem Stau.

Während einer liest, einer döst,
hat der Stau sich aufgelöst.
Und so fährt man nun befreit
von der unerwünschten Wartezeit
dem heiß ersehnten Ziel entgegen.

©Wirius




 


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Kommentare (4)

Humorus

Gut beschrieben, lieber Wirius und man kann ja eigentlich nur froh sein wenn man alles gut überstanden hat. Dir noch viele solcher guten Einfälle.

Grüße aus Karlsruhe
 

Monalie

hallo Wirius  wenn auch schon lange her,aber  das war ein Stau besonderer Art.   nach der Wende  fuhren wir mit unseren neuen Trabi nach Ulm zu meiner Schwester,oh man wir waren Exoten auf der Autobahn und dann der Stau  4Stunden hat er  gedazert und ich dacht,wir kommen nie an ! Viele wollten in unser Auto schauen,ich konnte es nicht fassen, ja wenn einer ein Reise tut,dann kann er viel  erzählen !!! Gruß Moni

werderanerin

"Staufalle"...oh ja, sicherlich war da schon Jeder mal gefangen , ganz schlimm, finde ich und wenns dann noch heiß ist...alles unerträglich aber auch bei bitterer Kälte kanns kreuzgefährlich werden.

Ich sage dann immer, solange es noch rollt und wenns im Schneckentempo ist, gehts weiter...kein Trost, ich weiß ... !

Tapfer sein, heißt da nur die Devise und die Nerven schonen !

Kristine

ladybird

@werderanerin  

Das Frieren und Schwitzen oder auch Hunger haben, finde ich nicht so schlimm wie das
"MÜSSEN" müssen.....da können meist die Männer sich mal eben an die Leitplanke stellen......
deshalb oberstes Gebot: vor jeder Fahrt unbedingt auf die Toilette gehen......

lieben Gruß
Renate


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