Der Weg
Das Leben ist manchmal beschwerlich,
zuweilen auch etwas gefährlich,
doch dann könnte ich’s wieder küssen
wollte von Erlebtem nichts missen.
 
Alles hat einen tiefen Sinn,
denn wo käme man da auch hin,
wär‘ ewiges Gleichmaß vorhanden,
nichts hätte man ausgestanden.
 
Erfahrung raubt uns manche Illusion,
dafür ist Klarheit dann aber der Lohn.
Nüchternheit ist öfter angesagt,
ehe man über alles mögliche klagt.
 
Gelassenheit und Geduld anzustreben,
das sind sehr wichtige Ziele im Leben.
Und wenn beides einmal nicht vorhanden,
dann hat man auch das ausgestanden.
 
Wandern müssen wir durch Berg und Tal,
irgendwann endet dieser Weg mal.
Kennen wir auch nicht wirklich das Ziel,
so ist Kraft für den Weg schon sehr viel.

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Kommentare (35)

Roxanna

Über dein geschenktes Herzchen, liebe @MarijamRose freue ich mich und sage lieben Dank.

Herzliche Grüße
Brigitte

Majorie

Ein ganz wunderbares und nachdenkliches Gedicht - viel, viel Wahrheit  ist darin
enthalten.
Danke vielmals dass Du es hier eingebracht hast, Roxanna.

'so long' und lg von Ruth

DSC03501.JPG

Roxanna

@Majorie  

Über deinen Kommentar, liebe Majorie mit dazu geschenktem Herzchen freue ich mich sehr. Es freut mich, dass dir mein Gedicht zusagt. Du hast gerade eine schwere Wegstrecke hinter dich gebracht und ich hoffe, dass du es nun wieder etwas leichter hast. Diesen Weg am Meer, den würde ich gerne mit dir zusammen gehen und wir würden uns über dies und das Zwinkern austauschen.

Herzliche Grüße
Brigitte

Roxanna

Noch ein Herzchen habe ich geschenkt bekommen von @konsti Rose. Herzlichen Dank und liebe Grüße

Brigitte

loewinlea

...wunderschönes Gedicht....sehr treffend !
vielen Dank dafür!Rose

Roxanna

@loewinlea  

Es freut mich, liebe loewinlea, dass dir mein Gedicht zusagt. Ich bedanke mich sehr herzlich für deinen Kommentar.

Liebe Grüße
Brigitte

Roxanna

Herzlichen Dank sage ich dir, liebe @SeijaRose, für das geschenkte Herzchen.

Liebe Grüße
Brigitte

Roxanna

Ein lieber Dank geht an @Distel1fink7Rose für das geschenkte Herzchen. Einen schönen Abend und liebe Grüße

Brigitte

Roxanna

Noch ein Herzchen kam angeflogen von
 

@Tine1948Rose

 

für das ich mich sehr herzlich bedanke.

Liebe Grüße
Brigitte

ahle-koelsche-jung

Sehr schön deine Gedanken zu diesem Thema Rose
Hast du denn mal die Schritte nach Oben und die Schritte nach Unten gezählt und gegenüber gestellt?
Ich denke die Anzahl der nach Oben gehenden ist höher was uns sagt: nach Vorne schauen und die negativen Gedanken versuchen zu vertreiben. Somit ehält man einen einigermassen ebenen Weg für die Zukunft.

Wolfgang grüßt dich 

Roxanna

@ahle-koelsche-jung  

Das ist mal ein interessanter Ansatz, lieber Wolfgang, die Schritte zu zählen und einen Vergleich zu machen zwischen den nach oben und den nach unten gehenden. Na, da hast du mir jetzt aber etwas zum Nachdenken gegeben. Hoffentlich kann ich jetzt schlafen Lachen, Aber es gefällt mir, was du schreibst. Ich danke dir sehr herzlich für deinen Kommentar und das dazu geschenkte Herzchen.

Liebe Grüße
Brigitte

ahle-koelsche-jung

@Roxanna  
viel Spaß beim Zählen Zwinkern

Roxanna

Ein lieber Dank für die geschenkten Herzchen geht an
 

@felix772Rose
@nnamttor44Rose
@Rosi65Rose


Liebe Grüße
Brigitte

Syrdal


Wie viele kluge Geister der Menschheit haben sich doch schon diesem „Weg durchs Leben“ gewidmet und tausend kluge Gedanken dazu wurden in ebenso viele Bücher geschrieben. Und doch gibt es keine allgültige Erkenntnis, weil ein jeder seinen einmalig eigenen Weg in ganz individueller Weise gestaltet, gestalten muss... Einige tun das in steter Hast oder Not oder Unzufriedenheit, andere haben Freude an jedem neuen Tag. Aber nur diese werden zur Stunde des Durchganges durch das hohe goldene Tor einst mit Dankbarkeit in erfüllter Freude sagen können: Es ist vollbracht!
 
...danach strebt auch
Syrdal

Roxanna

@Syrdal  

Ja, lieber Syrdal, so ist es wohl, dass sich diesem Thema schon viele kluge Geister gewidmet haben, weil es eines der wichtigen Themen ist, die Menschen schon immer beschäftigt haben, das woher und wohin. Man wird sich ihm in guten unbeschwerten Zeiten weniger widmen als in solchen, wenn es schwer ist. Dann fängt man an sich Gedanken zu machen. Aber, wie du auch schreibst, jeder Mensch hat seinen ganz eigenen, individuellen Weg, der mit keinem anderen vergleichbar ist. Und jeder muss für sich finden, wie gehe ich ihn am besten und wie möchte ich am Ende ankommen. Ich danke dir herzlich für deinen Kommentar.

Liebe Grüße
Brigitte

 

iverson

Deine  individuellen Gedanken habe ich gerade gelesen.Danke,liebe Brigitte,immerhin muß man dafür die richtigen Worte finden .
Das Leben ist manchmal beschwerlich,ich erlebe es zur Zeit deutlich.Aber auch in solchen Situationen muß es weitergehen.Nun schreibe ich ein wenig im Reim,um mit meinen Worten zu antworten:
An manchen Tagen frage ich mich,
welcher Weg ist der Richtige für mich?
Wie soll ich handeln,was soll ich tun?
Wenn mich Sorgen und Zweifel plagen,
kann ich allein mein Herz fragen.
Dann find ich den Weg,den ich gehen muß.
Ich weiß,mit den Herzen seh ich gut.
Das gibt mir Kraft( auf meinen Weg) und auch Mut.
Ich grüße Dich in den Abend und wünsche Dir alles Gute auf Deinen Weg

Roxanna

@iverson  

Ja, liebe Iverson, immer wieder stehen wir vor dieser Entscheidung, wo und wie geht mein Weg weiter. Mit deinem Reim beschreibst du sehr gut, wie wir uns damit schon auch schwer tun können, aber du hast für dich einen Weg gefunden, wie du deinen Weg weitergehst. Höre auf dein Herz, das gefällt mir. Und ich denke auch, dass es wichtig ist, nicht in Zweifel zu fallen, habe ich mich jetzt richtig entschieden. Welchen Weg wir auch einschlagen, wir wissen niemals wirklich wohin er uns führt. Da gehört Vertrauen dazu, dass es immer der richtige sein wird. Ich danke dir sehr herzlich für deinen Kommentar.

Liebe Grüße
Brigitte
 

Christine62laechel

Wenn gestattet, möchte ich gerne hier die beiden Einträge von Euch kommentieren, liebe Brigitte und lieber Manfred...

   Obwohl es in mir mehr von Hoffnung gibt, als von dem Glauben, denke ich an den "Weg" immer doch ein wenig religiös. Deswegen gefällt mir sehr ein Gedicht, Euch vielleicht bekannt, das mir zum ersten mal vor 40 Jahren vorgelesen wurde. Immer wenn ich daran denke, fühle ich noch ein wenig von der Begeisterung, die ich beim ersten Hören spürte:


Spuren im Sand
Eines Nachts hatte ich einen Traum:
Ich ging am Meer entlang mit meinem Herrn.
Vor dem dunklen Nachthimmel erstrahlten, Streiflichtern gleich, Bilder aus meinem Leben.
Und jedes Mal sah ich zwei Fußspuren im Sand,
meine eigene und die meines Herrn.

Als das letzte Bild an meinen Augen vorübergezogen war, blickte ich zurück.
Ich erschrak, als ich entdeckte, daß an vielen Stellen meines Lebensweges nur eine Spur zu sehen war.
Und das waren gerade die schwersten Zeiten meines Lebens.

Besorgt fragte ich den Herrn:
"Herr, als ich anfing, dir nachzufolgen, da hast du mir versprochen, auf allen Wegen bei mir zu sein.
Aber jetzt entdecke ich, daß in den schwersten Zeiten meines Lebens nur eine Spur im Sand zu sehen ist.
Warum hast du mich allein gelassen, als ich dich am meisten brauchte?"

Da antwortete er: "Mein liebes Kind,
ich liebe dich und werde dich nie allein lassen, erst recht nicht in Nöten und Schwierigkeiten.
Dort, wo du nur eine Spur gesehen hast, da habe ich dich getragen."



 

Roxanna

@Christine62laechel  

Liebe Christine,

wunderbar, dass du dieses Gedicht hier eingestellt hast. Ich kenne es und auch mich berührt es immer wieder, wenn ich es lese. Ist der Gedanke nicht wundervoll, in schweren Zeiten getragen zu sein? Aber da gibt es auch den Zweifler in uns, der sagt, aber, ich habe davon ja gar nichts bemerkt. Mir ist ja trotzdem ein Unglück, ein Leid oder was auch immer geschehen und ich habe mich damit allein gelassen gefühlt.

Wie gut haben es Menschen, liebe Christine, die fest im Glauben verankert sind, aber, ob sie immer ohne Zweifel bleiben, das weiß man nicht. Leichter haben sie es auf jeden Fall in schweren Zeiten, weil sie auf Gott vertrauen können.

Ich danke dir sehr herzlich für deinen Kommentar und schicke dir liebe Grüße

Brigitte

 

HeCaro

Liebe Brigitte,
Wir wissen nicht wie unser Lebensweg verläuft und was uns alles noch begegnen wird. Aber wir hoffen,  dass wir auf ihm noch eine Weile weiter wandern dürfen. 

Liebe Grüße,  Carola 

Roxanna

@HeCaro  

Es ist gut, liebe Carola, dass wir nicht wissen wie unser weiterer Lebensweg verläuft. Das würde wohl niemand aushalten können, im voraus zu wissen, was vielleicht an Schwerem auf ihn wartet. Und es ist auch gut nicht zu wissen, wann wir unser Ziel erreicht haben, also wandern wir weiter, solange uns unsere „Füße“ tragen.

Herzlichen Dank für deinen Kommentar und liebe Grüße


Brigitte

protes

Es ist einfach gut
wenn man das leben liebt
und sich selbst
mit allen fehlern und macken

lieben gruß hade

Roxanna

@protes  

Ja genau, lieber hade, das Leben und sich selber lieben mit allem was einen ausmacht und nicht so viel denken Zwinkern. Wenn das immer gelingt, dann kann einem nicht viel passieren, jedenfalls meistens. Dir glaube ich es, dass du das geschafft hast, lächel. Ich danke dir herzlich für deinen Kommentar und schicke liebe Grüße zu dir

Brigitte
 

Muscari

Liebe Brigitte,

Dein Gedicht über die Lebenswege hat mich in tiefes Nachdenken versetzt.
Jeder Mensch ist auf irgend einem Weg unterwegs und erlebt immer wieder Neues. Gutes und weniger Gutes.
Doch fielen mir dazu noch zwei ganz verschiedene Wege ein mit unheimlichen Folgen:
"Während der letzten Tage des Krieges waren sie auf der Flucht vor den Russen. An einer Weggabelung angekommen, war nicht klar, welchen der beiden Wege sie wählen sollten. Schließlich entschied sich ein Teil der Gruppe für rechts, der andere für links, alle in der Meinung, den richtigen Weg in den Westen gewählt zu haben.
Die Gruppe, die den rechten Weg gewählt hatte, schaffte die Flucht und kehrte nach Hause zurück. Die Soldaten, die sich für links entschieden hatten, blieben verschollen."

 

Roxanna

@Muscari  

Wenn man mal seinen Lebensweg zurückverfolgt, liebe Andrea, dann wird man zum einen vielleicht staunen, was man schon alles er- und überlebt und überstanden hat und man ist immer noch auf dem Weg, also nicht untergegangen. Bei manchen Entscheidungen denkt man vielleicht, ach hätte ich mich doch damals anders entschieden. Aber wir wissen nicht, wenn wir uns anders entschieden hätten, ob dieser Weg wirklich „richtiger“ gewesen wäre. Kriegszeiten sind besonders gefährliche Zeiten und das, was du erzählst, ist wirklich sehr tragisch gewesen. Manchmal kann man einfach nicht wissen, welches ist der richtige Weg und in solchen verworrenen Zeiten schon gar nicht. Verstehen kann man so etwas nicht.

Ich danke dir sehr herzlich für deinen Kommentar und das dazu geschenkte Herzchen und schicke liebe Grüße zu dir

Brigitte

 

werderanerin

So ist es wohl, liebe Brigitte..., das Leben ist nicht immer angenehm, viele Wege führen nach Rom, sagt man und irgendwie ist es wohl auch so.
Ein ewiges Auf und Ab pflastert unseren Lebensweg, machmal ist er mit vielen Tränen gezeichnet aber auch das gehört wohl dazu.

Letztlich, so glaube ich, muss Jeder selbst immer irgendwie das Beste draus machen, Optimisten aber haben es da wohl erheblich leichter oder ertragen alles besser...

Kristine

Roxanna

@werderanerin  

Das glaube ich auch, liebe Kristine, dass es Optimisten leichter haben. Da komme ich auch wieder auf die Macht der Gedanken zurück. Eigentlich hat alles immer zwei Seiten und man hat die Wahl auf welche man schaut. Ich weiß nicht, ob einem Optimismus schon in die Wiege gelegt wird oder ob man ihn sich erarbeiten kann. Darüber gibt es sicher Abhandlungen, die man mal lesen könnte. Alle Wege führen auf ein Ziel hin, schön wäre es, wenn es Rom wäre, lächel. Ich glaube auch, dass man versuchen muss, das Beste draus zu machen und auch Vertrauen in sich selbst zu haben, dass man seinen Weg weiterhin meistert.

Herzlichen Dank für deinen Kommentar und liebe Grüße

Brigitte
 

Monalie

RoseLiebe  der Tränen der TränenRoxanna jeder geht mal einen Weg,der große Kraft kostet. Auch bin durch Täler der Tränen gegangen und dann über Berge,weil ich mein Ziel erreichen wollte Lächeln Geduld und Gelassenheit und innere Ruhe, Ein gutes Gedicht danke sagt MoniRose

Roxanna

@Monalie  

Für deinen Kommentar und das dazu geschenkte Herzchen, liebe Moni, sage ich herzlichen Dank. Da sagst du etwas, das Tal der Tränen. Ich glaube jeder kennt es und ist schon immer mal wieder da durchgegangen. Aber nichts im Leben ist auf Dauer, nicht das Gute und nicht das Schwere. Das wissen wir, die wir schon so einen langen Lebensweg hinter uns haben. Irgendwann ist es überwunden und dann wird es wieder heller.

Liebe Grüße
Brigitte

ladybird

Liebe Roxanna,

An Deinem so treffenden Gedicht ist zu erkennen, dass das Leben ein einziger
Lernprozess ist. Und das macht das Leben ja auch mitunter so spannend ?
Aus Erfahrungen, Erkenntnissen lernen wir (vielleicht)  es ist wie
Perlen aneinander gereiht und jede einzelne ist eine Herausvorderung.
Wie zB für die Geduld und Gelassenheit.....brauchen wir besonders viel Kraft ?
Für unseren ganzen Weg brauchen wir Kraft, je nach Verbrauch dieser Kraft, benötigt man ab und zu auch mal ein "Auftanken", eine "Tankstelle" , weil es  immer wieder  Berge gibt, über die man hinweg muß, sonst geht der Weg nicht weiter...
einen wundervollen Denkanstoss habe ich gerne gelesen
mit Gruß und Dank
Renate
 

Roxanna

@ladybird  

Das gefällt mir sehr gut, liebe Renate, die Erfahrungen und Erkenntnisse, die sich wie Perlen aneinander reihen. Ich stelle mir gerade diese Kette vor mit schönen glänzenden Perlen, dazwischen schwarze oder solche, die nicht rund sind usw. Das ist wirklich ein schönes Bild. Eine solche Kette wäre ein wahrer Schatz. Ganz wichtig ist auch die von dir erwähnte Tankstelle, die für jeden wahrscheinlich auch ganz individuell ist. Damit die Lebenskraft nicht versiegt, brauchen wir solch einen Ort, an dem wir auftanken können. Ich danke dir sehr herzlich für deinen Kommentar und das dazu geschenkte Herzchen.

Liebe Grüße

Brigitte

Manfred36

Du hast mich inspiriert, auch einen Blog zu diesem Thema zu posten, mache ich gleich.

Roxanna

@Manfred36  

Das freut mich, lieber Manfred, dass dich das Thema so angesprochen und inspiriert hat, einen eigenen Blog dafür zu eröffnen. Ein wunderschönes Bild hast du dazu eingestellt, wie ich gesehen habe.

Herzliche Grüße
Brigitte
 

hustengutzje

Sehr schöne Gedanken ,
viele wandern und kennen  wirklich nicht das Ziel .
Ich persönlich meine  Gott wird uns führen wenn wir es möchten und Ihn Bitten
Gott hat etwas Gutes mit uns vor! Der Weg dorthin erscheint oft unverständlich, doch das Ziel bleibt unsere Erlösung.

Einen gesegneten Sonntag  wünscht  jochen 

Roxanna

@hustengutzje  

Für deinen Kommentar, lieber Jochen danke ich dir sehr herzlich. Ich stimme dir zu, dass wir vieles auf unserem Weg nicht verstehen können und wer vertrauen kann, dass alles seine Richtigkeit und einen Sinn hat, der lebt sicher sehr viel leichter.

Liebe Grüße
Brigitte
 


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