Die Fallen der Supermärkte



Du willst nur eine Kleinigkeit besorgen, doch am Ende ist der Einkaufswagen voll und die Geldbörse leer – kennt Ihr das Phänomen auch? Na klar doch, passiert es doch fast jedem ab und an! – Und dann werden Lebensmittel im Müll entsorgt, weil die Augen größer waren als der tatsächliche Bedarf!

Doch das sind die Tricks der Supermärkte, um den Kunden das – mitunter sauer verdiente – Geld aus der Tasche zu locken und eigene Umsätze zu steigern. Und von diesen Tricks gibt es reichlich.

Kunden, die wissen was sie wollen, sind der Albtraum aller Supermärkte! Darum ist die Branche sehr einfalls- und trickreich und entwickelt immer neue Möglichkeiten, die Einnahmen zu steigern. Aber bleiben wir doch erst mal bei altbewährten Methoden:

Frauen lassen sich mehr Zeit als Männer beim Einkauf! - Stimmt nicht? ... Doch es stimmt! Alleine schon, wie gerne Frauen shoppen gehen und wie sehr das den Männern ein Greul ist! Fazit:

Ohne Männer geben Frauen mehr Geld aus!

Darum wird schon häufig vor dem  Einkaufsmarkt ein Imbisswagen hingestellt, mit dem Ziel, die Männer von den Frauen zu trennen. Studien haben gezeigt, dass Frauen fast doppelt so lange im Laden bleiben, wenn sie alleine einkaufen – und geben – na klar - dabei auch mehr Geld aus. Und ohne Einkaufszettel, was tatsächlich im Haushalt ergänzt werden muss – sowieso! Im Vorraum ist ein Bäcker, oftmals mit industriell erzeugten Backwaren, die hier wegen des Duftes fertig gebacken werden. Backwarenduft animiert zuzüglich zum Kauf. Der Kaffeeautomat darf auch nicht fehlen und reichlich Sitzgelegenheit für die Herren - eine weitere Möglichkeit, dem anstrengenden Rundlauf durch die Regale des Supermarktes zu entgehen und die Hausfrau nicht unnötig beim „überlegten“ Einkauf zu behindern. Und für den kleinen Hunger hält der angegliederte Metzger gegrillte Köstlichkeiten bereit, die für den normalen Verkauf nicht mehr geeignet sind und wegen Ablaufdatum vor sich hinschmieren.

Riesige Einkaufswagen sagen: Du hast ja noch gar nichts groß eingekauft!

Früher waren die Einkaufswagen kleiner, oder es wurden zwei Größen für den Einkauf angeboten und auch Einkaufskörbe. - Wer hat das alles noch?  - Na klar „Kick“ und alle anderen Trödelmärkte, aber doch nicht mehr die Lebensmittel-Branche! – Da gibt es nur noch die großen Einkaufswagen!  Und wenn man dann nur wenig brauch, dann sieht das schon verdammt bescheiden aus – da schämt man sich ja an der Kasse und vor den anderen Kundinnen: „ Eh, guck doch mal! Hab ich doch immer gesagt, die können sich nichts leisten!“

Zu allererst kommen die Obst- und Gemüsestände, denn die sorgen für Wohlfühlstimmung

und dazu gleich passende Öko-Produkte: Na klar, weil Frau zwischenzeitlich ein ganz anderes Gesundheitsbewusstsein entwickelt hat als Mann und zusätzlich ihr Gewicht viel intensiver unter Kontrolle hat (haben möchte!). Da wandert schon mal alles in den Einkaufswagen, was man zubereiten will und was man die nächsten Tage sich mal gönnt. Und ein Obstsalat oder für eine bunte Salatmahlzeit, werden schon einige Zutaten gebraucht. Dazu darf man dann in den nächsten Regalen die Hähnchenfiletstreifen, Krabben, Thunfisch, Käse, Oliven und was sich sonst noch gut in so einer Salatschüssel macht, nicht vergessen. Die meisten Märkte haben auch schon eine Salatbar mit fertig angemachten Salatmischungen da stehen - und bieten zusätzlich fertig geschnittene Salatmischungen (voller krankheitserregender Keime!) an. Und schon da kommt die biedere (aber gute!) Hausfrau und Köchin ins Schleudern: „What nehm´ ich denn nun? Heute Abend gibt es nur einen gemischten Salat wegen der Vitamine und morgen habe ich keine Zeit, muss ja einige Stunden jobben, da nehme ich dafür den fertig geschnittenen Salat .“  Für die Kinder noch ein paar Bananen und anderes Obst und dann entsteht langsam Bewegung in Richtung der nächsten Stände, Kühlanlagen und Regale:

Bio-Produkte aus der Region – klingt gut! Doch beim Lesen der Erzeuger, kommen diese aus Bayern, Österreich, Holland, Spanien, usw.

Und nun  geht’s weiter zu den Milchprodukten, hoppla und zu den Michersatzerzeugnissen, wegen der Laktoseintoleranz und anderer Unverträglichkeiten.  Nachdem auch da wichtige Vorräte ergänzt wurden, geht es weiter zu den Süßigkeiten, die teilweise aus „Versehen“ im Einkaufswagen landen und schnell mit haltbaren Lebensmittel-Dosen und –Gläser abgedeckt werden. Schreibwaren, unnütze Haushaltswaren und Billig-Klamotten runden den Einkauf ab, bevor noch die Tiefkühlabteilung für den kleinen Hunger zwischendurch angelaufen wird.

In allen Regalen steht die teure Markenware in Augenhöhe und die Billigprodukte in den untersten Regalen, weil ja bücken so anstrengend ist.
140 Bild  alamy.de.jpgBild: alamy.de

Und wenn die Hausfrau Glück hat, hat der Herr der Schöpfung zwischenzeitlich im gesonderten Getränkemarkt die Wochenration an Wasser, Bier, diversen „Kurzwaren“ und reinen Säften (ein Gemisch aus 20% Saft und 80% Wasser, plus der chemischen Haltbarmacher) ergänzt und erwartet die Gnädigste beim Bäcker sitzend, da sie nun auch eine Erholungsphase brauch.

Und da Einkaufen hungrig macht und es fast zur Mittagszeit ist - also eh zu spät zum Kochen, wird reichlich von fertiggegarter Altware beim Metzger, mit fertigen, billigen  Majonäse-Kartoffelsalat  reingeschaufelt, bevor der viele Einkauf mühselig im Kleinwagen verstaut werden.
Und das Obst, dass zu allererst in den Einkaufswagen wanderte, ist durch das Gewicht der anderen Waren schon ziemlich ramponiert und unansehnlich geworden und wenn es nicht gleich verbraucht wird, landet es – zuhause angekommen - ungenutzt in der Biotonne.

Einziges, was nicht laufend teurer wird im Supermarkt, ist der Euro für den Einkaufswagen. Weitere Trick der Supermärkte lasse ich mal wegen der Länge und damit verbundener Lesebereitschaft weg!

Doch es geht wohl auch anders:

Ich schreibe mir immer einen Einkaufszettel und nehme meinen Einkaufskorb mit, denn was von mir unbedingt gebraucht wird, passt da locker rein und wenn ich mal Haushalts-Rollen brauche, klemme ich die untern Arm.

Wer Probleme hat, den ganzen Verlockungen zu wiederstehen, sollte seinen Heiß-Hunger vor dem Einkauf zuhause stillen. Und wenn man beim Einkauf ein Pfefferminzbonbon lutscht, schaltet man die verlockenden Gerüche im Supermarkt zuzüglich aus.

Und wie haltet Ihr das mit dem Einkaufen?

@22.012020, Ferdinand
 
 
 

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Kommentare (11)

mondie

Genau, lieber Ferdinand, so ist es!....lach
Deine beschriebenen Verhaltensmuster kennen fast alle oder lernen sie noch kennen.
Die Discounter kennen genau die Einkaufspsychologie der Kunden und breiten ihre
Ware demnach strategisch aus.
Wenn z.B. Kaffee im Angebot ist, steht er nicht bei den übrigen Kaffeesorten, sondern
abseits neben einem anderen Regal. Der Kunde soll sich gefälligst auch diese
Regale anschauen und natürlich auch davon etwas in den Wagen legen.

Nicht ärgern über die Verkaufspsychologie, denn wir haben es bereits durchschaut und
handeln auch danach.

Ein angenehmes Wochenende wünscht
Monika

Dnanidref

Danke liebe Monika, für Deinen freundlichen Kommentar zum Thema und der Feststellung, dass wir so einige Tricks schon durchschaut haben. 

Ein Supermarkt-Leiter hatte mal vor einigen Jahren ein Schild  aufgehängt, auf dem stand: "Für jedes abgelaufene Lebensmittelteil, dass Sie bei uns finden, bekommen Sie 5,- Euro!" Naja, da habe ich dann schon ein bisschen auf die Ablaufdaten geachtet. Und bei einer Wurstsorte wurde ich fündig - nicht einmal, nein exakt 20 Päckchen 1 Sorte. Welche Freude - ich bin damit stolz zur Kasse. Da wollte man mich dann mit 5,- Euro abwimmeln, da ja alles von einer Sorte war, dabei hatten sie meinen Kampfgeist nicht einkalkuliert. Die Kassiererin hat den Marktleiter zu Hilfe geholt - aber ich blieb bockig zumal ich ja auch im Recht war. Es wurde laut zwischen uns, doch andere Kunden haben mich auch ermutigt nicht nachzugeben. Letztendlich bekam ich meine 100,- Euro und bekam mit auf den Weg, diesen Supermarkt nicht mehr zu betreten. Na ja mit Hausrecht kannte ich mich nicht so aus, aber als Trost begann ich nun die anderen Artikel, die doppelt eingepackt waren auszupacken und das Leergut auf dem Band vor der Kasse zu deponieren. Das dauerte, denn ich hatte meinen Wocheneinkauf getätigt und hatte somit den Einkaufswagen ziemlich voll. Alle Reklamationen nutzten dem Marktleiter nichts und die anderen Kunden begannen Spaß, an dem was sich da abspielte, zu entwickeln. 

Die ganzen Drohungen - auch mit Polizei - nutzten dem Marktleiter nichts und ich machte in aller Seelenruhe weiter und hinterließ alles, was ich an Verpackung nicht unbedingt brauchte. Und als ich dann begann das Haushalts- und das Toilettenpapier von der Verpackung zu befreien, lief der Marktleiter endlich mit hochrotem Kopf davon. Naja, bei der Kassiererin entschuldigte ich mich dann schon für den ganzen Aufwand!

Liebe Monika, ich wünsche Dir einen schönen und entspannten Sonntag, mit einem herzlichen Gruß
Ferdinand


 

Rosi65


Lieber Ferdinand,

manchmal nützt der beste Einkaufszettel nichts, wenn man plötzlich von seinem eigenen Impuls überrascht wird und etwas Ungeplantes einkauft.
.
Oft findet dieser Impulskauf beim Anstehen in der Kassenzone statt. In diesem Bereich werden gerne und gezielt Süßigkeiten für den kleinen Hunger angeboten. Der Kunde, vielleicht schon vom Einkauf erschöpft, muss untätig warten, fühlt sich durch den Rummel entweder gestresst, oder er hat gerade ziemliche Langeweile. In diesem Moment fällt sein Blick auf die lila-gelbe Schokoladentafel. "Oh, ist jetzt genau das Richtige für mich!" denkt er. Und schon ist es passiert...der Kunde greift willenlos zu.

Kleinkinder sind für dieses Angebot immer ganz besonders empfänglich! Interessant zu beobachten ist dann das pädagogische Verhalten und die Reaktion der zuständigen Erziehungsberechtigten. Bleiben die Eltern konsequent bei ihrem "nein", oder lassen sie ihrem quengelnden Nachwuchs seinen eigenen Willen?
Dabei durfte ich schon einige lustige Szenen miterleben.😂

Danke, für Deinen netten Anti-Marketingstrategie-Bericht.

Herzliche Grüße
   Rosi65

Dnanidref

 Danke für die weiteren Beobachtung der Supermarkt-Tricks, liebe Rosi, die ja zum Kaufen verführen sollen. Und die meisten Eltern mit Kinder aber auch alleine werden schwach!

Tatsächlich könnte man solche Zeilen von Trick der Supermärkte um ein Vielfaches erweitern: Die Mogelpackungen an Angeboten, die richtige Beleuchtung, die die Ware, besonders Obst und Gemüse viel Farbintensiever und damit frischer erscheinen lassen und und und.

Herzliche Grüße
Ferdinand

werderanerin

Ja, lieber Ferdinand, der Einkauf im Supermarkt ist wohl für Jeden schon mal zu einer Art "Falle" geworden. Auch wenn ja der weile so manche Praktiken durchaus bekannt sein müßten, fällt man ja doch auch ganz "gerne" mal darauf rein.

Ich mache mir z.b. nie einen Zettel, möchte mein Gehirn trainieren, eben alles im Kopf behalten..., vergesse ich dennoch etwas, heißt das, nochmal los...was solls. Selber Schuld !

Ich gehe eh immer ziemlich zielgerichtet einkaufen aber gebe zu, dass ich natürlich auch mal den Weg "verliere"..., weil ich doch noch schauen muss oder möchte.

Ich vermeide es eigentlich, zusammen mit meinem Partner einzukaufen, weil ich einfach viel mehr Ruhe habe.
Er erinnert mich immer an Loriot, der mit der Freundin (Evelyn Hamann) in einem Wäschegeschäft war...oh Gott...wenn ein Mann fragt "was kaufts du denn so ein"... und die Antwort bekommt "weiß ich noch nicht..., mal sehen"...sieht man die Unterschiede am besten !

Es ist sowieso immer recht schön anzusehen, wie die "Ehemänner" an irgendwelchen Bänken oder Stühlen "geparkt" werden...muss immer schmunzeln..., fehlt nur noch eine "Spielecke" für Begleitpersonen...😂  Letztlich kommen sie wohl nur als Träger mit, oder...

Nunja, Jeder wird so seine Strategie haben, denke ich, ich gehe jedenfalls ziemlich zielstrebig einkaufen, Ausnahmen gibt es natürlich, sonst würde ich lügen. Aber ich habe gelernt, mir nicht jeden Artikel anzusehen, das nervt nur !

Kristine

 

Dnanidref

Liebe Freundin Renate,

heute habe ich mir eine Tüte frische, zurückgelassener, abgetrennter Kohlrabi-Blätter, Wirsingkohl-Blätter und Karottenkraut kostenlos zur Weiterverwertung für einen herrlichen Gemüse-Eintopf mitgenommen von rund 5 Litern mitgenommen, denn sie enthalten die meisten Vitamine und Spurenelemente. Natürlich habe ich diese noch durch eine "Wruke" (Erdkohlrabi), einen Gemüsekohlrabi, ein paar Kartoffeln und einmal Suppengrün, ergänzt durch eine Scheibe geräucherten Schweinebauch und ein paar Rindfleisch-Knochen nzubereitet. Das Gemüse habe ich nach der Garzeit püriert und das gare Fleisch danach kleingeschnitten eingebracht. Das ganze auf Wunsch meines Sohnes, meiner Hausleute und meiner Familienfreundin (82) mit Sohn, die alle - auf eigenen Wunsch - davon abbekommen haben.

Ein sehr preiswerter und hochprozentiger Mittagstisch an Vitaminen (im Dampfdrucktopf langsam köchelnd zubereitet), bedenkt man, wieviel "Schnäbel" davon satt wurden.

Liebes Renatchen, freue mich, dass Dein Kopfkino noch funktionier, wie ich aus Deinen Zeilen entnehmen kann und das Du Deinen Einkauf wohl suverän und geistig und körperlich gesund tätigst!

Ich grüße Dich herzlich und bleib wie Du bist,
Dein Freund Ferdinand

PS:: An der Supermarkt-Kasse bin ich allerdings auch von einer Kundin gefragt worden, ob wir Hasen zuhause haben. Auf meine Antwort, ich hätte wohl ein kleines Mäuschen, das bekommt aber Kraftfutter (Vogelfutter) und nee, nee, dass essen wir selber, bekam ich mitleidige Blicke der Umstehenden, die sicher dachten, ich könnte mir was anderes nicht leisten. O Gott, welch armselige Diätenanbeter! 

ladybird

Lieber Ferdinand,
ich habe Dich begleitet durch Deinen Supermarkt und alles kam mir total bekannt vor.
In machen Supermärkten dröhnt häufig (für mich) zusätzliche grässliche Musik, dort geht mein Einkauf wesentlich . Manchmal muß ich auch in verschiedene Supermärkte, weil es Artikel gibt, die (getestet) unterschiedlich in Geschmack und Preis sind.
Häufig passiert es mir mit dem Einkaufszettel, wie Distelfink. Er bleibt zuhause liegen. Dann bin ich stolz auf mich, wenn ich trotzdem alles habe auch ohne Zettel.
Auch ich gehe öfter wegen das Tragens der Ware. Gefährlich sind die Supermärkte, die Angebote über ihre Lebensmittel hinaus haben. Ich gebe zu, dort schaue ich schon mal gerne, wahrscheinlich weil ich auch Zeit habe.
An einen Tante Emma-laden könnte ich mich nur schwerlich wieder gewöhnen.
Wünsche Dir immer einen bewußten Einkauf
herzlichst
Renate

Distel1fink7

Sehr stimmig geschrieben !  Danke für den Spiegel.
Manchesmal schreibe ich einen Zettel, den ich aber zur gegebenen Zeit
nicht finde, erst wenn ich raus bin. Vermessen denke ich,dass ich das
 auch so weiß, um festzustellen, dass das Eingekaufte nur wenig
Ähnlichkeit mit meinem Aufgeschriebenen  hat. 
Na ja, muss ich morgen nochmal versuchen.

Grüße von Distel1fink7 💁

Dnanidref

Danke "Distelfing" für Deine Einlassung zu meinem mahnenden und manchmal fröhlich verpackten Thema!

Es ist sicher eine schönes geistiges Training, wenn die eingekaften Lebensmittel mit der Notwendigkeit - des zuhause vergessenen Einkaufzettels - übereinstimmt. Und wurde das eine oder andere trotzdem vergessen, so war es vielleicht auch noch nicht mal so notwendig!

Ein freundlichen und netten Gruß aus dem wunderschönen Fuldaer Land
Ferdinand

Syrdal


Hach mein guter Freund, dann bin ich nur allzu gerne ein „Albtraum der Supermärkte“! Zum Schluss deines Warn-Beitrages hast du ja gottlob einige sehr probate Verhaltensregeln benannt. Ergänzen möchte ich dazu noch: Ich fahre nie mit dem Auto zum Supermarkt, nehme stets nur einen normal großen Stoffbeutel, den ich über die Schulter hängen kann, so dass ich auch „schwere“ Lebensmittel (Kartoffeln, Milch) gut tragen kann und ich halte mich konsequent an das, was ich mir zuhause notiert habe. Getränke (Wasser, Bier, Säfte und dergleichen) kaufe ich grundsätzlich nicht und von vorgegaukelten Schnäppchen-Angeboten lasse ich mich auch nicht verführen. Ganz wichtig: stets den gleichen, mir bekannten Supermarkt aufsuchen, denn dort kenne ich mich aus, da kenne ich die Preise und auch die zu meidenden „Verführungen“. – Allein diese „Strategie“ schont mein Budget, das ich grundsätzlich nicht überziehe, auch gar nicht überziehen darf!

Mit Fug und Recht kann ich sagen, dass bei mir Lebensmittel nie in die Tonne geworfen werden, denn ich kaufe immer nur handhabbare Mengen ein und man kann auch aus Resten immer noch ein leckeres Mahl herrichten. Früher nannten wir das dann „Leipziger Allerlei“. Fertiggerichte kommen ohnehin nie und nimmer in Frage, niemals vorgefertigte Salate, denn das sind Erregernester par excellence! Das gilt auch für die vielen Aroma-angereicherten Milchprodukte… niemals kaufen!

Gut, dass du mit deinem Beitrag einen anschaulichen Impuls gesetzt hast, sein eigenes Kaufverhalten mal wieder zu überdenken. Symptomatisch für einen unmäßigen Einkauf ist das eingefügte Foto vom übervollen Einkaufswagen… Aber da hat bestimmt jemand für drei Nachbarfamilien mit eingekauft.

Mit Dank und freundschaftlichen Grüßen
Syrdal
 

Dnanidref

Lieber Syrdal, tatsächlich könnte man noch einige Tipps benennen, wie man die Tricks der Supermärkte umgehen kann, wobei ich nur eine kleine Auswahl dieser Tricks benannt habe.

Ich hoffe ja, dass durch meinen Impuls und dazu noch mehr aufschlussreiche Kommentare, so manches unnötige Lebensmittel im Regal verbleibt anstatt nach einer gewissnen Zeit in der Biotonne zu landen!

Ich denke, auch solche Themen, dürfen hier nicht außen vor bleiben!

In tiefer Freundschaft und Verbundenheit grüße ich Dich herzlich
Ferdinand


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