Die Versuchung Jesu und die Pfalz



Die Versuchung Jesu und die Pfalz
Unter Lukas 3, Kapitel 4 der Bibel ist beschrieben, wie Jesus vom Teufel in die Abgelegenheit entführt wurde und 40 Tage lang von dem, was er in der Einsamkeit vorfand, leben musste. Dann führte er ihn auf einen hohen Berg, erbaute einen Tisch, gab ihm Brot und ließ ihn weit über die Lande schauen und sprach:“All dies will ich dir geben, denn sie ist mir übergeben und ich gebe sie, wem ich will. Wenn du nun mich willst anbeten, so soll alles dein sein“. Jesus aber sprach nur kurz zu ihm „Behalt's)“.
Von da hatte das Gebiet der Versuchung im Dialekt den Namen „Pfalz“. Der Tisch des Teufels steht noch und heißt „Teufelstisch“.


Böse Zungen könnten nun daraus schließen, dass die Pfalz nach wie vor dem Teufel gehöre. Da sind nach den Kelten und Römern, Vangionen, Nemetern, Burgundern, Alanen, Hunnen, Alemannen, zweierlei Franken, Slaven, Friesen, Holländern, Franzosen … aber so viele Völkerschaften durchgezogen, die dem Teufel seinen Anspruch längst abgekauft haben und der Teufelstisch bei Hinterweidenthal ist längst kein Vertragspodium mehr.

 


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Kommentare (1)

Syrdal


Nun fragt sich nur, was der Teufel den Kelten und Römern, Vangionen, Nemetern, Burgundern, Alanen, Hunnen, Alemannen, zweierlei Franken, Slaven, Friesen, Holländern und Franzosen abverlangt hat, damit der riesige Wacker auf der dünnen, wegen der anhaltenden Anstrengung schon rötlich gefärbten Sandsteinsäule noch ein wenig den unbändigen Anziehungskräften der Erde trotzt. Doch irgendwann ist die Sache bezahlt und der Brocken stürzt unweigerlich herab... Ups, da möchte ich nicht gerade drunter stehen!
 
Das Gepoltere wird man in der ganzen Pfalz hören und der Boden wird von der teuflischen Wut mächtig beben...
 
...befürchtet  
Syrdal


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