Blog - Eigene Gedichte

Übersicht
  • vom Tausendfüßler...

    ...der ein paar Füße zu wenig hatte Ein Tausendfüßler zählt’ verwundert die Füße. Leider war’n’s bloß hundert. Und weil er sich darüber grämte und seiner Fußarmut sich schämte, mied er fortan den Sonnenschein, verkroch sich unter einem Stein...

    Autor: ehemaliges Mitglied
  • Schlangengedöns

    Schlangengedöns Die Schlange recht verhangen schaut beraubt man sie der Schlangenhaut .... Ist die Wüste gar zu trocken bleibt sogar der Wüstling hocken Selbst die böse Klapperschlange klappert nur mit schlappem Klange Alles dümpelt vor sich hin

    Autor: ehemaliges Mitglied
  • die Suchenden

    Eine mutterlose Schraube irrt total verzweifelt hier im chaotischen Gewirr meines Werkzeugsschranks umher. Ach das arme Ding! Ich glaube, ihre Mutter fehlt ihr sehr! Um ihr eigenes Gewinde drehet sich - nach ihrem Kinde suchend - eine Mutter hier um - i

    Autor: ehemaliges Mitglied
  • Ein Wein voller Magie

    Ein Wein voller Magie Heute Abend geh ich ganz allein zum Heurigen auf ein Glas Wein Draußen in Nussdorf wo ganz versteckt ein Wirt ist, wo auch das Essen schmeckt Und da der Tag so wunderschön möchte ich vorher noch sp

    Autor: gerardy
  • Der Morgen

    Am Morgen Der Morgen weckt meine Augen auf Mein Herz schlägt schneller in der Brust Ich mir dann die Haare rauf Und hab zum Aufstehn keine Lust Mein Ficus steht so schön im Raum Bei der Terrassentür Ich lieg noch hier und such den Traum Bevor ich mich

    Autor: gerardy
  • Eintrag in mein surrealistisches Tagebuch am 11. Januar 2009

    (Clusterzentrum: "Gegensätze"; siehe Cajas Gedicht "notwendigkeit" Wie leben, wenn der Spannung nicht Raum gegeben wird, damit der Lebensstrom durchs Aderngeflecht fließen kann, die Liebe sich aufrecht dem Kraftfeld beugt, in dem Ängste, Mut und Ch

    Autor: harfe
  • der geile Kreis

    Auf eine Tangente leis redet ein ein geiler Kreis: Liebste, wie du mich tangierst, wenn du mich am Rand berührst! Und - wenn du gar ohne Dünkel - träfest dich im günst'gen Winkel netterweise mit 'ner zweiten, tät's mir Hochgenuss bereiten! Wohler

    Autor: ehemaliges Mitglied
  • Der Tod sitzt zu Gericht

    (lies auch "meine schwarzen Vögel" von caja) Umarme mich Gevatter Tod. Nur die Liebe zählt. Immer Nimmer ist der Stand, des Sensenmannes Aufgabe. Und du Tod sitzt zu Gericht mit mir, Schulter an Schulter, lass uns schauen

    Autor: harfe
  • In Memoriam....

    In Memoriam Jean Améry, Paul Celan und Primo Levi Oft denke ich an sie, die freiwillig aus diesem Leben schieden, Wie groß war denn ihr Sehnen nach dem Frieden? Und nur derjenige, der dieses Leben so sehr konnte lieben, Enttäuscht in sein Gefühl - dann

    Autor: miriam
  • Endlich zuhause

    Geh´ mit mir zum Atem. Wirf die beschrifteten Gedanken als Anker in unsre Traumwelten. Wenn du mir zufällst im Morgenschatten, wiege ich dein Herz in meinem Arm...

    Autor: harfe

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