Eines will ich laut beklagen


Traute(Traute)



Eines will ich laut beklagen
es gibt hier noch viele Plagen
Unrecht was mir gar nicht passt
viele tragen schwere Last
liegt oft fest auf schmalem Rücken
weil sie tief ins Elend drücken
eine Mutter und ihr Kind
denn hier ist das Glück oft blind
treu hingegen sitzen Sorgen
kehren ein schon früh am Morgen
geben abends keine Ruh
plagen weiter immer zu
immer trister Ämterkampf
machen wir dem Unrecht Dampf
Mütter sollten niemals klagen
Mütter nicht auf Ämter plagen
Kindern sollt man Bäuchlein füllen
um des Volkes Nachwuchs willen
bringt doch Kinder nicht in Not
nehmt die Butter nicht vom Brot
Traute

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Kommentare (3)

Syrdal macht so deutlich bewusst, wo sich unsere überreiche, oft blind-egoistische Gesellschaft schlimmster Nachlässigkeit schuldig macht, denn viele, sehr viele Kinder - vor allem die von alleinerziehenden Müttern (schon dieses Wort allein ist stigmatisierend) - leben ohne Aussicht auf Besserung an oder sogar unter der Armutsgrenze, während sich die verantwortlichen Entscheidungsträger in skrupelloser Selbstbedienungsmanier ihre Diäten derart üppig gestalten und kontinuierlich ohne die geringste Scham um Hunderte von Euro aufstocken, den Ärmsten der Armen aber lautstark mit unwürdigen Pseudoargumenten auch nur kleinste Unterstützungen versagen.
Jeder Wachrüttler ist hier wichtig, nur leider befinden sich die, die etwas ändern könnten, im Tiefschlaf wie der fette Bauer im Schlaraffenland, dem die gebratenen Tauben umsonst ins Maul fliegen.
Warum nur gibt es diese Blindheit?
...fragt sich, aber findet keine Antwort und erst echt nicht eine Lösung
Syrdal
tilli † hast du liebe Traute gewählt. Deine Gedichte sind immer besser und haben immer einen tiefen Sinn.

Vielen Dank mit Grüßen Tilli
monika danke für Dein Wachrütteln und Kinder
sind unsere Zukunft!
Auch in unserer Wohlstandsgesellschaft...
geht es vielen Müttern und Kindern nicht
so...wie es sein sollte.

Dein Gedicht mahnt und gefällt mir sehr.

Danke sagt Monika


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