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Einkehr

Vorüber des Jahres Emsigkeit,
überall ruht nun Wald und Flur,
mach du, o Mensch, dich nun auch bereit,
so wie die Ruhe der Natur,
kehr bei dir selber besinnlich ein,
öffne dein Herz und die Seele,
lass ein im Advent den Lichtesschein
der ewig göttlichen Liebe.


@ Syrdal 2019



 


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Kommentare (6)

Manfred36


Der Lichterschein im Advent,
schon überall präsent.
Man holt Schmuck, liebevollen Tand,
schickt Karten an Verwandt, Bekannt.
Man macht sichs heimelicher,
und ist sich doch nicht sicher:
Wozu das Ganze inszeniert?
Wem wohl der ganze Dank gebührt.
Liebe, die ich empfange,
die kenne ich schon lange.
Sie gestaltet mein Sein,
ich lass mit Dank sie ein.
Doch wohin meine Liebe geben;
s'ist doch so eng in meinem Leben.
 

Syrdal


Lieber Manfred, solche Überlegungen, wie du sie hier formuliert hast, sind mir – und sicher auch vielen älteren, allein lebenden Menschen – nicht fremd. Dabei sehr schön deine Worte: Liebe, die ich empfange… Sie gestaltet mein Sein, ich lass mit Dank sie ein.
Aber dein abschließende Frage: Doch wohin meine Liebe geben; s'ist doch so eng in meinem Leben. macht nachdenklich. – Ja, wir sind allein, oft die letzten einer einst großen Familie, die Kinder leben irgendwo in der Welt, weit weg… das Leben ist „eng“! Und doch können wir Liebe geben… ganz einfach „nur“ mit Gedanken an Freunde, Bekannte oder wen auch immer, mit einem freundlichen Gespräch mit dem alten einsamen Nachbarn, mit einem aufmerksamen Anruf zum Advent oder nur zum Sonntag oder einfach so, mit einer hübschen Grußkarte, mit einem Lächeln zu dem, der beim Einkauf neben mir in der Kassenschlange steht, mit einem freundlichen Kommentar hier im ST und, und, und...

...mit solchen Gedanken grüßt dich
Syrdal

HeCaro

🎶 Es ist für uns eine Zeit angekommen
die bringt uns eine grosse Freud' 🎶 

Die dunklen Tage sind vorbei und und alles erstrahlt im hellen Schein der Kerzen.
Es ist eine Zeit in der man gerne gemütlich beisammen sitzt, sich an alte Zeiten
erinnert und frohe Lieder singt. 

Liebe Grüße  Carola 
 

Syrdal


Aber ja, liebe Carola, auch das gehört zu den festlichen Tagen im Advent, davor aber liegt das besinnliche „Bei-sich-selbst-Ankommen“. Und das ist für viele Menschen bei der heutigen Lebensweise mit den unsäglich vielen Reizen und Ablenkungen wirklich nicht einfach...

...dass dies gelinge verbindet mit adventlichen Segenswünschen
Syrdal

indeed

Ja, so soll es sein. lieber Syrdal! Es ist alles gesagt und ich wünsche dir einen besinnlichen ersten Advent und eine gute neue Woche.
Liebe Adventsgrüße 
Ingrid


IMG_0532_3.12.17.JPGdventsgrüße von Ingrid

Syrdal


Liebe Ingrid,
die meisten Menschen haben wohl vergessen – oder auch nie erfahren – was „Advent“ wirklich bedeutet.
Advent, die violette Zeit – tempus adventus Domini (Zeit der Erwartung / der Ankunft des HERRN), dient heute vor allem als Umsatz-steigernde Triebkraft des unmäßigen Konsums. Die Kirchen sind aber auch in diesen vier heiligen Wochen leer und nur am Heiligabend wird das obligatorische „Schauspiel“ besucht, um sich nach dem ganzen Einkaufsstress, den Freuden und Enttäuschungen der gerade vollzogenen Bescherung und vor der riesigen fetten Weihnachtsgans des 1. Weihnachtsfeiertages in die kitschig-verbrämte Lichterstimmung hineinsuseln zu lassen.

Du hast sehr wohl erkannt, dass ich den Advent von einer ganz anderen, sinnlichen Seite betrachtet habe. – Danke für deine freundlichen Worte und Wünsche für die besinnliche Zeit - eine wunderbare Zeit, die mir in vielerlei Hinsicht ungemein wichtig ist. 

Dir und Horst wünsche ich einen gesegneten Advent.
Mit immerwährend guten Gedanken
Syrdal


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