Einsame Weihnachten - frohe Weihnachten?

Autor: ehemaliges Mitglied



Einsamkeit macht sich vieler Orten
besonders breit am Weihnachtsabend,
wenn vom vielen Geschenke horten
und am Weihnachtsmahl labend
viele Menschen sich freuen.

Wir wünschen uns Frieden.
Für die Einsamen ist der Frieden
durch tiefe Traurigkeit geprägt.

Diesen aber, den Traurigen
in dem verlassenen Zuhause,
in dem zerstrittenen Zuhause,
dort, wo keine Freude ist,
möchte ich sagen:
Es tut mir leid.
Helfen kann ich euch nicht.
Aber ich verstehe eure Einsamkeit
und ich verstehe sehr,
dass ihr euch wünscht,
dass das Fest bald vorbei ist.
Wie gerne würde ich euch
frohe Weihnachten wünschen!

traumvergessen 20.12.2010

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Kommentare (6)

seelchen .....sagt man........

natürlich ist es schön,mit der familie zu feiern.....
einsamkeit ist um so schlimmer.....wenn viele gestorben sind...oder wenn du keine freunde hast.......das ist einsam.......
und dazu muss man stark sein.....so kann man vielleicht die einsamkeit überwinden......

ich wünsche allen,die einsam sind wieder mut,auf andere zuzugehen.....
liebe grüsse....seelchen..
minu ist sehr viel schlimmer, als allein einsam sein.
Heute bin ich zwar allein am Hl. Abend, doch ich bin nicht einsam.
Ich habe immerhin eine warme Stube, genug zu Essen, was viele nicht haben.
Am früheren Wohnort war die Gassenküche ganz in der Nähe,so viele junge, gescheiterte
Menschen. Für einmal durften sie an Weihnachten in der warmen Gassenküche bleiben.
Ich hätte gerne jeden einzeln, in die Arme genommen.
Ich wünsche ihnen auch dieses Jahr ein warmes Plätzchen, ein gespendetes Essen und liebe Menschen die auf die eigene Weihnachtsfeier verzichten und für die Einsamen da sind.
Euch allen ein gesegnetes Weihnachtsfest.
Emy
tilli Wer es nicht kennt die Einsamkeit,weiß nicht wie weh sie tut.
Danke für dieses Gedicht.Es sind so viele Menschen die kein Zuhause haben.
Daran habe ich gedacht als ich deine Zeilen gelesen habe. Überral Freude,
Lichter und Kerzen brennen in jeder Wohnung.
Wenn man an diese wirklich einsammmen Menschen denkt ist man dankbar,
das man Familie und Freunde hat.
Grüße Tilli
ladybird Lieber Gerd, Dein Mitgefühl ,mit den Einsamen,die kein "opulentes" Weihnachtsfest begehen, ist sehr ausdrucksstark und ich verstehe Deine Gedanken, von weitem nur zugucken zu können. Da gab es doch unsere Schwester Helene in Köln,sie lud die Nichtseßhaften in den Wartesaal zur Bescherung ein,dieses Ritual wird auch nach ihrem Tod,fortgesetzt.Überall wird es solche Möglichkeiten geben,sicher ist das ein Tropfen auf den heißen Stein? Aber wenigstens das. Vielleicht meinst du aber auch die Einsamen, die zu zweit oder in der Familie alleine sind, mit ihrer Trauer,Schmerz,Unverständnis usw? Beziehungen,Ehen in der schon lange jeder allein ist,wie feiern diese Menschen"frohe Weihnachten"?Kurt Tucholsky hat gesagt: es ist besser ganz allein zu sein, als einsam zu zwein. Wieviel "Mäntel" werden Weihnachten über alles gedeckt, was nicht sein darf? Die größten Geschenke, werden oft mit dem schlechtesten Gewissen gekauft,für ein Stückchen verlogenen Frieden...von unserem Heinrich Böll gibt es eine Geschichte"und das nicht nur zur Weihnachtszeit",lesenswert.
Danke für Deinen Denkanstoss,herzlichst Deine linksrheinische Freundin Renate
ehemaliges Mitglied
Öffnen sich gegenüber ihren Mitmenschen bedeutet gleichzeitig auch eine Angriffsfläche für verbale Attacken.
Mensch darf und kann sich nicht authentisch zeigen, weil Maskenverhalten gefragt ist?
Aber jeder Mensch hat die Chance Veränderungen herbeizuführen, wenn sie wollen und der Bedarf besteht, obwohl solche Worte leichter zu schreiben sind als Handlungen durchzuführen.

Du hast Recht. Oft lässt sich etwas ändern, vor allem, wenn die Möglichkeit der Kommunikation besteht. Oft wird gerade die Kommunikation in der Form "missbraucht", indem "alter Kram" im Familienkreis hervorgeholt wird. Dann wird über diese Dinge so gestritten, als wenn es erst gestern gewesen wäre. Wenn hier ein gemeinsames Heute geschaffen werden könnte, würde aus der Einsamkeit eine Zweisamkeit. Aber - wie sagst du, man kann leichter darüber schreiben als entsprechend handeln.

Danke dir für deinen lieben Kommentar.
Dein Freund Gerd
Ela48 Beindruckende Zeilen von Dir!
Einsamkeit macht stumm, traurig, aber auch hart, weil es so besser zu vertragen ist?
Menschen verbergen ihre Gefühle vor soviel geballer, herzliche Fröhlichkeit, obwohl sich es gern anders hätten..?
Im Innersten denken sie vielleicht sowie wir..?
Öffnen sich gegenüber ihren Mitmenschen bedeutet gleichzeitig auch eine Angriffsfläche für verbale Attacken.
Mensch darf und kann sich nicht authentisch zeigen, weil Maskenverhalten gefragt ist?
Aber jeder Mensch hat die Chance Veränderungen herbeizuführen, wenn sie wollen und der Bedarf besteht, obwohl solche Worte leichter zu schreiben sind als Handlungen durchzuführen.
Danke für das Einstellen eines so sensiblen Themas
herzliche Grüße,
Deine Freundin Ela


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