Endlichkeit
 
Nichts in der Welt ist unvergänglich,
alles unterliegt dem Wandel,
das Existierende ist endlich,
unnützt wär da jeder Handel.
Die alte Erde sich dreht und dreht
allein durch Universums Macht,
doch irgendwann sich nichts mehr bewegt –
versunken in ewiger Nacht.
 
© Syrdal 2018


 

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Kommentare (13)

Syrdal


Mein Dank für das feine   
Herz 
geht heute an
Monali

Muscari
indeed
Humorus
alisiaka
Majorie
Ferdinand
kleiber
mit freundlichen Grüßen von
Syrdal

Dnanidref

Die Zeit der Bewegungslosigkeit in dunkler Nacht, werden wir nicht mehr erleben, aber die uns geschenkte Zeit bis zur Endlichkeit sollten wir, in dem Bewusstsein, sinnvoll nutzen.

Danke für die klugen Gedankengänge, sagt Dein Freund Ferdinand

Syrdal


Ein kluges Wort: „die uns geschenkte Zeit bis zur Endlichkeit sollten wir nutzen!“
 
Dafür sei dir in Freundschaft Dank gesagt von
Syrdal

Christine62laechel

"Alles unterliegt dem Wandel"? Na dann werden wir doch vielleicht gespannt, welch schöne Verwandlung uns womöglich erwartet?  Vielleicht ist die "Universums Macht" doch nicht böse?

   Und übrigens, lieber Syrdal: Wo Dein Gedicht aus dem Jahr 2018 stammt, da konntest Du schon was ahnen, worüber man erst neulich viel redet.

Mit optimistischen Grüßen
(der Luftdruck wurde wohl höher)
Christine

Syrdal


Auf den Wandel vom Endlichen zur Ewigkeit darf die unvergängliche Seele wirklich mit Freude gespannt sein, denn Böses ist nun wirklich nicht zu erwarten, ganz im Gegenteil... sagt mit begründeter Ahnung
Syrdal

Humorus

Syrdal, mit wenigen gut gewählten Worten hast Du etwas großes beschrieben. Wir alle sind nur ein Staubkorn, ein Atom im Universum. Bloß vielen ist diese Tatsache gar nicht bewußt und so leben sie am Leben vorbei!

Einen lieben Gruß Klaus

Syrdal


Viele wollen gar nicht wissen, wie klein der Mensch im Universum ist, also ducken sie sich einfach weg, statt nur ein einziges Mal nachzudenken und das eigenen Leben entsprechend bewusst zu gestalten. Sie vegetieren eben einfach nur so vor sich hin...
 
...bedauernswert, meint
Syrdal 

indeed

Das sind wahrlich wahre Worte, lieber Syrdal! Alles fliesst und selbst wird es in vielen Milliarden ganz ver-(zer-)fliessen ins All und absolut alles ist hin.

Lass' uns unsere eigene Zeit bis zu unserer Endlichkeit nutzen, für einen guten und wohltuenden Weg bis zu unserem letzten Abendrot. Füllen wir die Zeit mit uns eigenen guten Gedanken, Taten und Handeln und vergessen wir dabei niemals unser Lächeln.
Mögen wir dafür die nötige Gelassenheit haben oder eben erringen.

Kurz und bündig, treffend auf den Punkt gebracht. Du kannst es!

Danke für die Besinnung und vielleicht war es auch ein wenig ein Fingerzeig, damit die Menschen ein wenig besser Miteinander in ihrer Zeit umgehen? Das wäre doch schön, wenn es denn so käme. 

Liebe Grüße zu dir
Ingrid

Syrdal


Wer wohl könnte all dies, all deine so ungemein wichtigen Gedanken besser und treffender formulieren! Jedes Wort möchte ich mit freudiger Überzeugung in mich einlassen und unterstreichen...
 
Danke, liebe Ingrid, für Deine tiefsinnige Darlegung und Ergänzung zur „Endlichkeit“. Es ist mir eine kaum beschreibbare Freude, solche Gedanken erfahren zu dürfen...
 
Sehr herzliche Dankesgrüße zu dir von
Syrdal 

Manfred36


Die Bewegung, sie bleibet, auch ohne uns Alle.
Eine „ewige Nacht“ wird sie eher erhöhen
Universum ist Schöpfer für Mensch und Koralle;
doch die bleiben sicher nicht ewig bestehen.

Was dann wirklich für uns irgendwo wird verbleiben,
ob Bewusstseins-durchdrungen, bewusst nur dem All,
all das können wir nicht in Prognosen beschreiben.
Wir verstehen ihn nie, den „For-ever-Fall“.

Weil die Zeit relativ;
sie bieget uns schief.
                                                     (Gruß von Harald Lesch)
 

Syrdal


...und so wird die Zeit alles, die Erde, die Galaxien (auch uns) und sogar die Bewegung „verbiegen“.

protes

unvorstellbar dieses ende
einfach nichts
ich kann es nicht glauben

was ist ohne universum?

ich werde es nie erfahren
einen besinnlichen gruß
hade

Syrdal


Was ist ohne Universum? - Gute Frage!
Wer dazu eine beweisbare Antwort hat, weiß, was außer Gott vor dem Urknall war.
Vielleicht erfahren wir es einst im Jenseits, vielleicht...
...fragt sich
Syrdal  


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