Erwacht.

Rot,
färbt die Sonne den Morgentau,
dieser zart an den Zweigen hängt,
Nebel liegt schwer –
über Felder und Auen,
weil der Tag –
die Nacht verdrängt.

Noch umarmt,
ein nächtlicher Flügelschlag,
die erwachende - kühle Idylle,
der Wind,
er stöhnt dazu seuselt leis,
durchbricht –
die noch lähmende Stille.

Jetzt Kraniche ziehen,
gen Horizont,
überfliegen der Wälder Bäume,
fast lautlos,
eilen sie dem Licht entgegen,
nehmen mit,
meine Sehnsuchtsträume.

Horst Husner

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Kommentare (4)

dein Gedicht wie Kopfkino dabei zu sein....

LG Diro
lillii das hast die Stimmung wunderbar in Worte gefasst,
gefällt mir sehr.
Danke
gruß lillii
EHEMALIGESMITGLIED63 bin und weg

gefällt mir sehr gut ....

LG Begine




.Sommer(Begine)


Traute Das ist einfach gekonnt.
Auf eine ganz spezielle Art und Weise, dem
Morgen ein Ständchen gebracht.
Mit freundlichen Grüßen,
Traute

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