Es ist, wie es ist

Autor: traumvergessen

manche Dinge lassen sich nicht ändern,
andere doch
und so ist es immer wichtig
zu unterscheiden
ob man etwas als gegeben hinnehmen muss,
was sicherlich bei unabänderlichen Dingen
wie unheilbare Krankheiten der Fall ist,
oder etwas ändern kann:
so ist es bei Dingen, die man
nicht ändern kann,
wie z.B. unheilbare Krankeheiten,
dass man die Sichtweise dazu ändert,
dass man nicht mit dem Schicksal hadert,
sondern es annnimmt.
Dann wird auch noch aus dem
Unabänderlichen
etwas, was das Leben bereichert.

Es ist, wie so oft im Leben,
man sollte nichts über
einen Kamm scheren,
sondern einen klaren Blick
für das Leben behalten.

Den Blick kann man schärfen,
indem man seine Grundeinstellung
positiv
wählt, ja wählt.
Dann ist das Unbewusste,
das Unterbewusstsein,
auch so eingestellt
und für den Fall,
dass etwas Unabänderliches eintritt,
die Lösung sich damit abzufinden,
es als gegeben hinzunehmen,
um so leichter.

traumvergessen
16.07.2012

Lichtspiele im herbstlichen Garten(traumvergessen)




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Kommentare (6)

traumvergessen Ja, es ist wahr. Zinnsoldaten sollten wir nicht sein. Aber ein gesunder Zweifel ist auch nicht schlecht. Brecht hatte in seinen Figuren auch immer so einen Zweifler. Nun, wenn man zweifelt, denkt man nach, ist kein selbstgerechter Weltmeister, der alles besser weiß oder kann. Dieser Gattung gehören wir nicht an. Dennoch treibt es uns - zumindest mich - in mancher schlaflosen Nacht um und die Gedanken kreisen, wandern, lassen sich oft nicht einholen. Dann zweifeln wir, ob alles so richtig ist, wie wir es machen, was wir denken. Dabei ist es doch immer noch so frei nach Sokrates: Wir wissen, dass wir nichts wissen. Oder frei nach Hamlet: Es gibt so viele Dinge zwischen Himmel und Erde, die sich unserem Einfluss entziehen. Dennoch ist Fatalismus, Schicksalshörigkeit, das falscheste dem man sich hingeben kann. Wir sind keine Marionetten, wie es in der Geschichte auch schon Zeiten gab, wo man daran glaubte, dass unsere Handlungsweisen vorher bestimmt oder gar nicht zu beeinflussen sind. Spätestens seit der Zeit der Aufklärung wissen wir, dass wir in unserem Willen frei sind, na ja, so frei, wie es eben geht.

Schauen wir einmal unseren Alltag aus der Perspektive eines anderen an, sehen wir uns einmal selbst außer unserem Ich, verfremden wir einfach den Tag: dann ergeben sich völlig neue Perspektiven.

Ich danke dir für deine weiteren Anregungen, die sich zu einem tollen Dialog entwickeln.

Und was sagst du dazu, Silvy? Bin ich dir zu sehr in das Abstrakte abgeglitten - lach.

traumvergessen

buchalbum(traumvergessen)


Traute Nein, nicht zweifeln, dazu fügen, in der Vielfalt des Lebens der Menschen und ihrer Umstände.
Mich freut es immer, wenn nach, zum Beispiel, diesem Thema die unterschiedlichsten Ansichten und Schlussfolgerungen aus den Gesetzmäßigkeiten und den frei wählbaren Möglichkeiten zur Diskussion kommen. Wir wären doch die reinsten Zinnsoldaten, wenn wir über alles einer Meinung wären und aus allem die gleichen Schlussfolgerungen ziehen würden.
Ja und das Unabänderliche, wie wir dem begegnen, je nach Stand, Erziehung und nach Mut, oder Hinnahme, dem Schicksal nichts entgegensetzen zu können. Manches mal nicht und oftmals ja.
Mit freundlichen Abendgrüßen,
Traute
traumvergessen wie schön, dass ich deine Einstellung ein wenig in meine Richtung beeinflussen konnte - lach. In der Tat ist es oft nicht so, wie es ist, also unveränderlich. Viele Dinge sind änderbar. Aber es gibt auch viele Dinge, die man nicht ändern will, weil sie so sind, wie sie sind und einem gut tun. Hier sehe ich den positiven Touch und so sehe ich deinen absolut positiv gestimmten und stimmenden Beitrag samt Bild und Spruch darauf. Manchmal dürfen wir auch froh sein darüber, dass es ist so wie es ist.

Ich danke dir herzlich und grüße dich
dein Freund Gerd
traumvergessen nun gibt es das allgewaltige Sprichwort: Es gibt kein schlimmeres Leid, als das sich der Mensch selbst andeit. Sicher mag dieses Sprichwort auf jene zutreffen, die sich durch Alkohol- oder sonstige Süchte in diese Lage gebracht haben. Aber - wie sind sie in diese Lage gekommen? Konnten sie es selbst steuern oder versuchten sie durch entsprechenden Konsum ihre Lebensumstände zu erleichtern. Es mag die unterschiedlichsten Facetten haben. Sicher ist Alkohol kein Heilmittel gegen Leid. Vor allem dann, wenn es zur Sucht führt, ist es schon absolut schlimm. Und wenn man es dann so hautnah erleben muss, wie du damals im Krankenhaus, ist es schon absolut schlimm. Wir haben uns sehr oft über Kant und die Vernunft unterhalten. Hier würde Kant natürlich sagen, es ist absolut unvernünftig. Aber haben wir immer alles und zu jeder Zeit im Griff? Wir können uns glücklich schätzen, wenn es unser Verstand und unsere Lebensumstände ermöglichen, ein einigermaßen gutes Leben zu führen. Hier ist es so, dass wir unser Glück, unser Leben selbst beeinflussen können. Aber wenn das nicht so ist, wenn man Getriebener seines Schicksals ist, nicht so vernunftmäßig begabt ist, die Situation zu ändern und vielleicht auch in der Gefühlswelt nicht sattelfest ist.

Aber wem schreibe ich das, Traute. Es ist immer so, es diskutieren diejenigen über Dinge, die sie Gott sei Dank am wenigsten betrifft, vor allem im Negativen.

Ich danke dir für deine erhellenden Worte, die mich an meinen wieder zweifeln lassen.

Freundliche Grüße
traumvergessen
ashara Es ist wie es ist, das kommt mir so bekannt vor........ lach
Manchmal muss es nicht sein dass es so ist wie es ist, manchmal kann man auch was ändern, aber nur wenns von Vorteil ist.
Es gibt auch im Leben Dinge die passieren und man nicht ändern kann, die so sind wie sie sind, man muss sich dann einfach so einrichten, dass man es so lassen kann und damit leben kann.
Bei vielen Sachen die einem nicht passen, muss man nicht sagen, es ist wie es ist, man kann es anders machen, dass es nicht mehr wo ist wie es ist!!
Ich denke, man muss sich alles im Leben so einrichten, das einem wohl dabei ist, dass alles für einen stimmt.

Dann kann man sagen, es ist so wie es ist und so kann ich gut leben!!

Danke dafür, ich finde es ein tolles Thema!!

Herzlich grüsst Dich
Deine Freundin
Silvy





Traute Dinge die man ändern kann, sollte man, wenn es nötig wird ändern.
Dinge die unabänderliches im Gefolge haben und man kann sie durch Änderungen vermeiden, sollte man ändern.
Dingen die unabänderlich feststehen wie die Erdanziehung und der Tag und Nachtwechsel, sollte man sich anpassen und sogar nutzbar machen.
Krankheiten, wenn sie da sind, ihre Vorboten es ankündigen, sollte man den Fachmännern/frauen anvertrauen und machen lassen was zu machen geht.
Wenn es vererbte nicht beherrschbare oder auch erworbene, nicht heilbare Krankheiten sind, dann , sollte man jeden Tag so ausleben, wie man noch in der Lage ist ihn aus zu leben.
Dem Schicksal(ich benutze das Wort auch, aber es fehlt ihm der Sinn)sollte man sich nicht ausliefern. Man sollte den Dingen wenn sie kommen, so entgegentreten wie es die Menschenwürde zulässt.
Wenn ich da an schmerzstillende Medikamente denke, im Krankenhaus, dann muss ich sagen, was ich erlebte, war schlimm. Die Schmerzgeplagten heulten nachts wie die Wölfe.Als ich zur Visite danach fragte, warum ich so etwas im Krankenhaus erleben muss, wo man den Menschen heute doch wenigstens die Schmerzen nehmen kann, sagte ein Arzt. Das sind Alkoholiker mit Leberzierrose und anderen Organversagen, die , wenn sie mit mehr Schmerzmittel behandelt werden, daran stürben.
Es waren mehrere Suchtkranke und da ich 5 Wochen dort war, wurden es immer weniger, die Nachts heulten.
Nun hatte ich trotz alledem mit diesen Menschen Mitleid, aber helfen konnte weder die Medizin noch ich ihnen.
So haben sie mit ihrem Leben, ein schweres Schicksal geschaffen. Sie nahmen es hin, so zu enden, die chemische Formel hatte allen eigenen Willen abgeschalten. Sie waren Leibeigene bis zum Höllenende.
Damit denke ich, man kann einiges ändern, anderes nicht und wieder anderes hat man sich selbst geschaffen,leider.
Ob es ein Mittel gegen Sucht geben wird, oder wird das die Alkoholindustrie und die Zigarettenhersteller und die Rauschgiftproduzenten verhindern, aufkaufen würden?In Afghanistan werden weiterhin 90 % der Weltdrogen hergestellt angebaut und exportiert und das Land voller eigener und fremder Uniformträger ändert das nicht. Sind das dann auch Schicksalsfolgen?
Nun höre ich auf, lieber Traumvergessen, Du bist perfekt immer die schlimme Stelle zu finden wo es weh tut und Reden Not tut.
Mit freundlichen Grüßen,
Traute


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