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Farbenspiele

Komisch! Auf dem großen Wohnzimmertisch gibt es heute ganz tolle bunte Flecken und wenn ich meine Hand darauf lege, wird die genau so bunt wie alles drumherum auf der Tischdecke. Das ist ein lustiges Spiel, weil ich die schönen Farben ganz einfach auf meine Hand zaubern kann. Wenn ich sie dann wieder wegtue, ist auch die Farbe auf den Fingern weg und ich muss sie gar nicht abwaschen. Das geht alles wie von alleine. – Aber nach einer Weile sind die bunten Flecken auf der Tischdecke weg… komisch!

Dann sehe ich sie aber drüben an der Wand und auch an dem Schrank, in dem die vielen weißen Tischdecken liegen. Ich weiß das und nehme gleich eine neue Tischdecke da raus, weil ich gucken will, ob da vielleicht auch so schöne Farben drauf sind. Aber da ist nichts drauf, keine einzige Farbstelle auf dem ganzen großen Tuch, auch nicht auf der anderen, die ich jetzt noch raus gezerrt habe. Auch da gibt es keine Farben drauf, alles ist nur weiß, überall nur weiß. – Dass dieser Schrank mit den großen weißen Tüchern drin Vertiko heißt, habe ich erst viel später gelernt. Das ist jetzt aber auch egal, weil ja sowieso nur weiße Tücher drin sind. Auch die weiße Tischdecke auf dem großen Tisch ist jetzt überall nur weiß… keine Farbflecken drauf, einfach nichts, alles nur weiß. – Komisch wie das geht...

Am nächsten Tag bin ich wieder in dem großen Wohnzimmer, aber es gibt heute keine Farben auf dem Tisch, auch nicht an dem Schrank und nicht an der Wand. Schade, das hat mir doch gestern so toll gefallen. Aber ich weiß was: In dem Kasten mit meinen schönen Spielsachen und den bunten Bauklötzchen ist auch das dicke Malbuch drin und da sind auch Buntstifte mit dabei. Damit kann ich doch auch auf das weiße Tischtuch malen, dann sind da wieder schöne Farbflecken drauf wie gestern. – Ich hole mir schnell meine Buntstifte und male auf das schöne weiße Tischtuch ganz feine Sachen, lauter Punkte und Striche und Kreise und so… Aber wenn ich meine Hand auf die bunten Stellen lege, ist heute keine Farbe auf den Fingern drauf, nur auf dem Tischtuch. Und die Farben von den Buntstiften sehen auch nicht so schön aus wie die Flecken gestern.

Vielleicht geht es ja woanders besser. Deshalb male ich jetzt mit den Buntstiften ganz viele Striche und Punkte und Kreise und alles sowas auf das Vertiko. Nur rutschen die Stifte da immer weg und man sieht die Striche auch nicht so richtig gut da drauf. An der Wand daneben geht es aber ganz prima. Da mache ich viele bunte Kriksel hin und auch Figuren, damit alles ganz schön aussieht.
 
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Wie die vielen Farben heißen, weiß ich nicht. Nur die eine kenne ich, die heißt rot. Das ist eine ganz sehr schöne Farbe und die gibt es auch auf meinen Bauklötzchen. Aber da sind auch noch andere drauf, ich weiß aber nicht, wie die heißen. Ach doch, eine kenne ich noch, weil die so schön ist wie die Sonne. Die heißt gelb und damit kann man ganz große schöne Sonnen malen.

Rot und gelb male ich jetzt auf die Wand. An einer Stelle sieht es aber ganz anders aus, weil ich mit den Stiften übereinander gemalt habe. Da ist das Rot nicht mehr rot und das Gelb nicht mehr gelb, es ist da ganz anders geworden und sieht ungefähr so, aus wie mein warmer Winterpullover mit dem schönen Bärchenbild vorne drauf. Aber wie das nun wieder heißt, ich meine die komische Farbe da mit dem Rot und dem Gelb, das weiß ich nicht. Doch die schöne Farbe gefällt mir irgendwie. Ich probier das mal mit den anderen Buntstiften und da kommen auch tolle Farben bei raus, ganz andere wie die in den Buntstiften drin. Komisch, wie das so geht, es ist mir aber auch egal, weil mir das alles ganz prima gefällt.

Mal sehen, ob das bei dem Rot da wirklich so aussieht wie bei meinem Pullover mit dem Bärchen. Den hole ich jetzt aus meinem kleinen Schrank, in dem alle meine Anziehsachen drin sind und halte den Pullover dort an die Wand im Wohnzimmer, wo ich so schöne rote und gelbe Farben übereinander gemalt habe. Der Pullover sieht genau so aus wie an den Stellen mit dem schönen Rot und dem Gelb.

Wenn ich den Pullover anziehe und mich dann im Flur im großen Spiegel angucke, bewegt sich das Bärchen wie lebendig. Das gefällt mir. Ich mach das jetzt und gucke zu, wie lustig sich das Bärchen bewegt, wenn ich vor dem Spiegel hin und her schaukele. Das sieht richtig schön aus, wie der kleine Bär mit seinen schwarzen Kulleraugen da herum wackelt, fast so schön wie meine tollen Farben auf der Tischdecke und an der Wand im Wohnzimmer. Ach, meine schönen Bilder hätte ich beinahe vergessen wegen dem Bärchen. Aber jetzt zeige ich der Mutter erst mal alle meine feinen Punkte und Kreise und Striche auf der Tischdecke und drüben an der Wand mit den vielen schönen neuen komischen Farben.

Ich weiß gar nicht, warum der Mutter das nicht gefällt. Die so schön bemalte Tischdecke hat sie gleich weggenommen und eine andere aus dem Schrank geholt und auf den Tisch gelegt. Und die beiden, die ich aus dem Vertiko raus genommen habe, hat sie wieder zusammen gefaltet und dabei hat sie mich auch noch ausgeschimpft und gesagt, dass ich das nicht wieder machen soll. Nur in dem Malbuch darf ich mit den Buntstiften malen und auch nur in meinem Zimmer, sonst nirgends, auch nicht an der großen Wand, wo doch noch soviel Platz ist. Aber dort hat sie die Farben nicht weggemacht.

In den nächsten Tagen habe ich immer nur in meinem kleinen Zimmer gespielt. Aber heute bin ich heimlich ganz leise ins Wohnzimmer gegangen. Und da sind heute wieder so tolle Farbenflecken auf dem Tisch, die auch meine Hand wieder ganz toll anmalen, wenn ich sie darüber halte. Auch drüben an der Wand, genau da, wo ich so schön gemalt habe, sind jetzt ganz tolle Farblichter über meinen Strichen und Kreisen und Figuren, so dass die noch viel schöner aussehen. Das gucke ich mir ganz lange an, weil das alles genau so schön ist wie die bunten Scheiben oben an den großen Fenstern, die mir auch immer so gut gefallen, wenn draußen die Sonne scheint. Gut, dass Mutter an der Wand alles dran gelassen hat, was ich mit meinen schönen Buntstiften dorthin gemalt habe…

© Syrdal 2020

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Diese Erzählung schildert aus kindlicher Sicht das wohl allererste Erlebnis, an das ich mich aus frühesten Kindheitstagen erinnern kann. Ich war damals sicher erst knapp vier Jahre alt. Unser Wohnzimmer hatte zur Straße hin hohe Fenster mit bunten Scheiben in den Oberlichtern – sehr schöne Jugendstilmotive, die in der Nachmittagssonne kräftige Farbstellen auf die weiße Tischdecke und an die gegenüberliegende Wand zauberten, was mich natürlich ungemein zum Staunen gebracht hat.

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Kommentare (13)

Winterrose

Deine Kindheitserinnerung ist so bezeichnend für die damalige Zeit, lieber Syrdal. Ich sehe das Zimmer direkt vor mir, in dem das Sonnenlicht dir durch das farbige Fenster einen Streich spielte und du deine Mutter anschließend mit deinen Malkünsten überrascht hast.
Erst viel später im Rückblick wird einem bewusst, wie unbeschwert und sorglos man als Kind die kleine Welt um sich herum entdecken konnte. Insbesondere zu der damaligen Zeit, als Kinder noch an der frischen Luft zu jeder Jahreszeit in natürlicher Umgebung, unbekümmert spielen konnten. Ein Tag dauerte eine ganze Ewigkeit.  Überall in unserer kleinen, heilen Welt konnte man als Kind nicht nur in Büchern spannende Abenteuer erleben.
Als Kind hat man  keine Ahnung, wie groß die Welt da draußen ist und welche Gefahren dort lauern  können, wie viele Probleme während des Krieges und danach von den Eltern bewältigt werden mussten.
Wie du, hatte auch ich das große Glück, liebevoll und unbeschwert in Geborgenheit und Wärme aufwachsen zu können. Dafür bin ich unendlich dankbar. In der heutigen Zeit würde ich kein Kind mehr sein wollen.
Wie gut, dass man immer mal wieder in die Kindheitserinnerungen abtauchen kann.
Liebe Grüße für dich von
Laura, die dir einen sonnigen und farbenfrohen Herbsttag wünscht.

Syrdal

@Winterrose

Erinnerungen an die Kindheit – vor allem wenn es eine wohlbehütete und für das frühe Kindsein unbeschwerte Zeit war – sind ein unbezahlbarer Lebensschatz, der selbst im fortgeschrittenen Alter wie ein unerschöpflicher Kraftborn wirkt. Freilich hat sich die Welt in all den Jahren verändert… sehr verändert. Die uneingeschränkte Freiheit der Kindheitsjahre nach dem schlimmen Krieg ist heute vielleicht in mancher Weise noch in ländlichen Regionen zu finden, wenn technisiertes Spielzeug und Smartphone noch nicht dominieren. Auch laufen die Kinder dort ohne ängstliche Elternbegleitung noch ganz alleine zum Kindergarten und zur Schule. – Es ist eben alles anders heute.
In den nächsten Tagen möchte ich einen kleinen Ort aufsuchen, in dem ich im 2. Schuljahr einige Monate zur Schule ging, damals in eine Klasse mit 4 Jahresstufen. Das waren und sind für mich bis heute unvergessliche Wochen. Ich bin gespannt, was ich da aus der „alten Zeit“ noch auffinden kann.

Mit Dank für deine „Zugabe“ zu der kleinen Geschichte „Farbenspiele“ grüßt
Syrdal
 

Manfred36

@Winterrose  
Auch in der heutigen Zeit ist Kind-Sein noch in. Wenn die junge Nachbarsfamilie ihre knapp 4-jährige Floria zu mir schickt, dann erlebe ich nicht nur ein ungezügeltes Malen an der Staffelei, sondern auch eine Neugierde zu allen Dingen im Hause.

Winterrose

@Manfred36  

Bei einem so netten Nachbarn wie dich, lieber Manfred, würde ich mich als Kind auch gerne zum Malen aufhalten. Wenn du dann noch spannende Geschichten von bösen Hexen im dunklen Zauberwald erzählst und wundersame Märchen vorliest, würdest du mich wohl gar nicht mehr loswerden, gesteht Laura mit einem Schmunzeln und gleichzeitigem Dank für deine netten Worte.

Manfred36

@Winterrose
Ist aber auch anstrengend.

nnamttor44

Da ist etwas Wahres dran: früh übt sich, was ein Meister werden will! So ein wenig (?) hat Dich ja Dein Kindheitserlebnis auch in Deinem Leben begleitet, lieber Syrdal.

Da kann ich direkt auf meine jüngere Schwester verweisen, ihre "Bilder" sammelte und verwahrte unser Vater, wo er sie nur entdeckte. Sie hat trotzdem lange kämpfen müssen (da es für unseren Vater eine brotlose Kunst war), bis es ihr endlich gelang, als Mutter von vier Kindern Jahrzehnte später über Testung ihrer Kreativität ein Stipendium für Kunst zu ergattern, mit dem sie dann für ihre späteren Jahre endich einen Beruf ausüben konnte. Selbst ihr Grafiker-Ehemann stahl ihre Bilder und verkaufte sie als seine!

Auch mein Versuch, Mitte meiner 30er Jahre auszuprobieren, ob es mir gelingen würde, meine neunjährige Tochter frei Hand zu porträtieren (was recht gut gelang), führte dazu, dass sie sich richtig schnell und gut im Malen übte. Ich weiß gar nicht, wieviele Arten von Farben als Stifte usw. ich ihr seinerzeit kaufte ... Heute ist sie in der Werbung als Grafik-Designerin selbstständig.

Bei mir stellt sich nun das Resümee, dass mein Enkel wohl ins technische Fach wachsen wird.

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Er fuhr bereits mit gerade 5 Jahren sein Elektroauto mit kleinen Gästen so umsichtig durch die Messebesucher einer Ausstellung, dass die Leute kopfschüttelnd hinterher sahen.

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Im Sommer dieses Jahres überraschte er meinen Sohn, dass er sehr gekonnt dessen Quad für Erwachsene mit seinen acht Jahren bestens durch die für ihn fremde Umgebung fuhr - natürich j.w.d., ohne jeden Durchgangsverkehr.

Ich kann es mir nicht vorstellen, dass diese Fähigkeiten in seinem Erwachsenenleben keine Rolle spielen sollten. Es zeigt sich eben sehr oft, welche Begabungen ein Kind bevorzugt und später vielleicht einmal auslebt ...

Dir noch einen schönen Spätsommertag wünscht

Uschi

Syrdal

@nnamttor44

Liebe Uschi, wenn es auch bei meiner kleinen Erzählung zunächst „nur“ um das Erkennen der Lebensumwelt eines kleinen Jungen geht, bin ich dennoch davon überzeugt, dass sich jedes freudvoll-bewusste Erleben im Kleinkindalter letztlich auf die späteren Interessen, Vorlieben, Hobbys und eventuelle sogar auf den lebenslangen Brotberuf auswirkt. Wie könnte es auch anders sein, denn ein jeder entwickelt sich eben in seinem ganz speziellen Lebensumfeld wird dadurch in nachhaltiger Weise geprägt. Du hast es ja aus eigenem Erleben auch entsprechend beschrieben.

Dafür dankt mit heiteren Spätsommergrüßen
Syrdal 

indeed

Lieber Syrdal,

ich lächle immer noch . . . köstlich hast du deine frühkindliche Gedankenwelt beschrieben. Ein Kind, was von den Farben des Sonnenlichtes und deren Spiegelung fasziniert war und gleich auch versuchte, sie auszuleben. Selbstversuche startete.
Natürlich, Mutter war wenig begeistert. Ist ja verständlich einerseits. Andererseits hast du aber damals einen großen Schritt der Entdeckung für dich gemacht.

Danke für deine Erzählung aus früheren Zeiten. Hat mir sehr gut gefallen.
Herzliche Grüße zu dir von
Ingrid

 

Syrdal

@indeed  

Diese kleine Erzählung, in der es eigentlich um nichts Besonderes geht, kann dennoch zeigen, wie und mit welcher Aufmerksamkeit und einer daraus erwachsener Konsequenz Kleinkinder beginnen, die Welt mit bewusster Neugier zu erforschen und zu erkennen. Hier nun geht es zugleich um mehrere Komponenten im geschilderten Geschehen. Zum einen ist da das freudige Erstaunen über die schönen Farben auf der Tischdecke und auch auf der Hand, wenn sie auf den Farbfleck gelegt wird, weiters dann das beobachtete Wandern der Farbe von der Tischdecke weg hinüber zur Wand. Später kommt dann die eigene Aktivität, selbst Farben auf Tischdecke und Wand zu malen und dabei die Erkenntnis, dass sich einzelne Farben durch Vermischen verändern und ganz anders erscheinen. All das bewirkt sichtlich Freude und Stolz, doch dann kommt statt einer erwarteten Belobigung eine ärgerliche Abmahnung. Aber es gibt von der Mutter keine Bestrafung, lediglich die Anweisung, wo und wie das Malen erlaubt ist! – Später kommt dann die Erfahrung väterlicher Betreuung und Erklärung hinzu und zwar anhand der eigenen Wandkritzelei, die somit doch etwas Positives gewinnt… Also gibt es hier viele verschiedene Komponenten eines eigentlich lapidaren Geschehens, das aber – wie du es sehr treffend bezeichnet hast – einen „großen Schritt der Entdeckung“ bedeutet. Und bei weiterer Betrachtung könnte man noch manch anderen wichtigen Aspekt benennen.

Sehr herzlich bedanke ich mich für deine Einlassung auf eine Geschichte, die eigentlich gar keine richtige Geschichte ist.

Herzlich grüßt
Syrdal
 

Roxanna

Wie schön, lieber Syrdal, mal nach langer Zeit wieder eine Kindheitsgeschichte von dir zu lesen. Wunderbar hast du das Staunen über das Farbenspiel  aus der Sicht des kleinen Jungen  beschrieben, das ihn zu solch kreativem Tun animiert hat. MIt Bangen habe ich weitergelesen und war erleichtert, dass es nur Schimpfe gegeben hat. Du hattest eine liebe und geduldige Mutter 😉. Ich habe eine eingeschliffene Glaskugel an meinem Fenster hängen und wenn auf sie die Sonne scheint, habe ich auch so ein herrliches Regenbogen-Farbenspiel im Zimmer.

Vielleicht ist nun mal wieder öfter eine Kindheitserinnerung von dir zu lesen. Es würde mich freuen.

Herzliche Grüße
Brigitte

Syrdal

@Roxanna

Liebe Brigitte, eigentlich scheue ich mich, hier Geschichten einzustellen, weil ich immer denke, dass kaum jemand Geduld genug hat, solch relativ umfangreiche und dazu noch inhaltlich recht unbedeutende Texte auf dem Bildschirm zu lesen. Nun aber habe ich doch mal wieder eine Erzählung aus frühesten Kindheitstagen rausgesucht… Und es freut mich, dass sie dir ein wenig gefällt.

Aber ja, ich hatte wunderbare Eltern, die mich sehr liebevoll ins Leben begleitet haben. Damals, als die Sache mit den Farben auf Tischdecke und Wand passiert ist, war Vater noch im Krieg irgendwo in Russland bzw. in der Ukraine. Ich kannte ihn noch nicht und war dann sehr erstaunt, als da einige Wochen später plötzlich ein mir fremder Mann bei uns zuhause war. Aber bald wusste ich, dass das mein Vater ist, der übrigens ein begnadeter Maler und vor allem akribischer Zeichner war. Er hat meine Krikselei auf der Wand im Wohnzimmer dann benutzt, mir die verschiedenen Farben zu erklären, auch die durch Vermischung neu entstandenen. Und so habe ich Begriffe kennengelernt wie Lila und Violett, Orange, Braun, Grün, Türkis und viele mehr. Allein das zeigt, wie wohlbehütet und sorgsam ich mit meinem älteren Bruder und später mit meiner kleinen Schwester, dem Nesthäkchen, aufgewachsen bin. – Mit herzlicher Dankbarkeit denke ich oft an diese Zeit zurück, so schwer auch die Nachkriegsjahre waren. Aber darüber hatte ich hier auch schon etliches erzählt…

Übrigens: Solch einen fein geschliffenen Glastropfen habe ich auch im Fenster hängen. Es ist faszinierend, die schönen sonnengespiegelten Farben durchs Zimmer wandern zu sehen. Das sind auch wunderbare Farbspiele...

Danke und liebe Grüße zum heute herrlich milden Altweibersommerabend von
Syrdal
 

Syrdal

@Manfred36

„Früh übt sich, was ein Meister werden will!“
sagte Schiller in seinem Drama „Wilhelm Tell“. – Du zeigst, wie und wann man beginnen sollte...

LG Syrdal  


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