Frühere Katzen

Da wir mehrere Katzen und 1 Kater hatten, müssen sie auch zum Tierarzt. 
Meine erste Katze Siepie war halb wild, weil ihre Mutter draußen lebte und wir den Vater nicht einmal kannten. 
Ich brachte sie zum Tierarzt für die Impfungen und wenn etwas mit ihr nicht stimmte.  
Zu dieser Zeit lebte ich alleine in einer Wohnung und musste sie alleine zum Tierarzt bringen.  
Sobald sie auf den Untersuchungstisch gelegt wurde, war sie nicht mehr aufzuhalten. Sie kämpfte wie eine Löwin, um sie weg zu können.  
Wir brauchten tatsächlich Handschuhe, um sie festzuhalten, damit der Tierarzt sie untersuchen oder ihr die Impfungen geben konnte.  
Wenn sie krank war, war es etwas einfacher, sie zu untersuchen, aber wenn ich ihr Medikamente geben musste, brauchte ich eigentlich jemanden, der mir half. Ich war froh, dass sie nicht oft krank war! Später, als ich meinen Mann traf und wir umzogen, konnten wir es zusammen machen.  
Es war ziemlich aufregend, weil mein Mann einen Kater hatte, sein Name war eine Maus und es war Frieden selbst und wir hatten so viel Glück damit. Siepie und Mouse ertrugen sich zu unserer Freude, das war sehr schön. Leider wurde Siepie von einem Moped überfahren und Mouse hatte Probleme mit seiner Leber, aber wir durften uns 10 und 14 Jahre lang um sie kümmern.
Muis und Siepie liegen gemeinsam auf unsere Couch 😻7E2F351B-62B0-4745-8EFD-189A1E8D3395.jpeg


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Kommentare (2)

aina

Wir hatten schon immer Katzen und ich weiß nicht mehr, wann welche Katze was gemacht hat. Abber alle waren ausnahmslos sehr kreativ.

Zu Weihnachten mussten wir unsere Christbäume an der Decke anbinden, obwohl er sicher im Pflanzkübel stand. Die Katzen hatten Spass daran, mit dem Glitzerzeug zu spielen.

Jede Katze hat Mäuse mit ins Haus gebracht. Meine (Klein)-Kinder lagen bäuchlings auf dem Fußboden um fasziniert zuzuschauen, was die Katze mit einer Maus macht.
Solche Geschenke schätze ich nicht mehr so besonders, seit ich barfuß im unbeleuchteten Flur eine bereits tote Maus zerquetscht habe.  Ich hüpfte auf einem Bein ins Bad, um mir mit Klopapier die Überreste zwischen den Zahen heraus zu pulen.

In der Küche stand ein Käfig mit zwei afrikanischen Wüstenrennmäusen. Der Lieblingsplatz der damaligen Katze war auf dem Käfig, wo sie stundenlang den Mäusen zugeschaut hat. Sie hat nie versucht, den Mäusen etwas anzutun.

Da war noch unser Rudi. Als sie (die Katze) neu ins Haus kam, fragte mein kleiner Enkel: ist das ein Bub oder ein Mädchen? Meine Antwort: wenn du sie schüttelst und es klappert ist es ein Kater. Der Kleine hat das Tier geschüttelt, er hat es klappern gehört und taufte ihn (den Kater) Rudi. Enkels Mama hat nur gegrinst.
Dass Rudi ein Mädchen war, stellte sich heraus, als der erste Wurf kam.
In diesem Zusammenhang las ich meinem  Enkel  das Gedicht von Theodor Storm vor "Von Katzen".  Speziell die Köchin hat große Empörung ausgelöst

Derzeit hatten wir eine Border Collie, der beste Freund von Rudi. Bei jeder Katzenentbindung war die Hündin die Hebamme und eine Anzahl Kinder die Geburtshelferassistenten. Die Hündin leckte die Kätzchen trochen, die Kinder haben "die" Rudi" mitsamt den Neugeborenen ganz sachte gestreichelt.

Unsere Eier standen in der Küche. Dort stehen sie immer noch, aber es sind immer andere Eier, je nach Bedarf.

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Rudi hat die Hündin mit Eiern gefüttert, Rudi enthauptete die Mönche und die Hündin stand wartend da, um die Köpfe vollends zu vernichten. Sozusagen eine kriminelle Vereinigung.

So geht das weiter....

Aber nun zurück zu der Köchin:

 
Von Katzen

Vergangnen Maitag brachte meine Katze
Zur Welt sechs allerliebste kleine Kätzchen,
Maikätzchen,alle weiß mit schwarzen Schwänzchen.
Fürwahr, es war ein zierlich Wochenbettchen!
Die Köchin aber, Köchinnen sind grausam,
Und Menschlichkeit wächst nicht in einer Küche -
Die wollte von den sechsen fünf ertränken,
Fünf weiße, schwarzgeschwänzte Maienkätzchen
Ermorden wollte dies verruchte Weib.
Ich half ihr heim! - Der Himmel segne
Mir meine Menschlichkeit! Die lieben Kätzchen,
Sie wuchsen auf und schritten binnen kurzem
Erhobnen Schwanzes über Hof und Herd;
Ja, wie die Köchin auch ingrimmig drein sah,
Sie wuchsen auf, und nachts vor ihrem Fenster
Probierten sie die allerliebsten Stimmchen.
Ich aber, wie ich sie so wachsen sahe,
ich preis mich selbst und meine Menschlichkeit. -
Ein Jahr ist um, und Katzen sind die Kätzchen,
Und Maitag ist's! - Wie soll ich es beschreiben,
Das Schauspiel, das sich jetzt vor mir entfaltet!
Mein ganzes Haus, vom Keller bis zum Giebel,
Ein jeder Winkel ist ein Wochenbettchen!
Hier liegt das eine, dort das andre Kätzchen,
In Schränken, Körben, unter Tisch und Treppen,
Die Alte gar - nein, es ist unaussprechlich,
Liegt in der Köchin jungfräulichem Bette!
Und jede, von den sieben Katzen
Hat sieben, denkt euch! sieben junge Kätzchen,
Maikätzchen, alle weiß mit schwarzem Schwänzchen!
Die Köchin rast, ich kann der blinden Wut
Nicht Schranken setzen dieses Frauenzimmers;
Ersäufen will sie alle neunundvierzig!
Mir selber, ach, mir läuft der Kopf davon -
O Menschlichkeit, wie soll ich dich bewahren!
Was fang ich an mit sechsundfünfzig Katzen! -
Theodor Storm: Gedichte

Aina


 

57Marit

@aina  vielen Dank für diese “schöne”Geschichte, ich mag es auch nicht wenn Katzen🐈🐈‍⬛ Mäuse 🐀🐀mit nach Hause bringen, aber man kann es nicht ablernen!😅
 


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