Gedanken im Maschinopozän



Gedanken im Maschinopozän

Gegen meine Erkrankung erhalte ich monatlich Spritzen und Infusionen, darunter auch eine Infusion im Rahmen eines Feldversuchs einer kleinen Klinikums-Clique, die mit Nuklearteilchen arbeitet, mir jeweils eine Isolationshaft von 48 Stunden auferlegt („Halbwertszeit“) und mir darüber hinaus „Menschenferne“ empfiehlt. .

Wie wäre es aber, wenn ich eines Tages feststelle, dass auf diese Weise Millionen von Nano-Robotern in meine Venen infiltriert worden sind und nun in mir kreisen, weil sie mein Antivirenprogramm übernommen haben?

Die Klinik als (unbewusster) Vorreiter für eine zentrale Manipulation, hinter der vielleicht ein korruptes System oder gar Hacker stecken.

Wenn man hier im ST derartige Anzeichen in meinen geistigen Interpolationen entdeckt, bitte ich inbrünstig, mich darauf aufmerksam zu machen.

 


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Kommentare (6)

Syrdal


Lieber Manfred, wer könnte heute noch die überbordenden Mechanismen und „Fortschritte“ aller Bereiche des modernen Lebens beurteilen, gar erfassen? Niemandem ist das möglich und so ist man darauf angewiesen, sich in bestimmten Situationen denen auszuliefern, die sich als Experten darstellen. – Hätte ich vor fast 10 Jahren nicht berufsbedingt fachlichen Einblick in die moderne Medizin gehabt, würde ich heute nur noch ein Bein haben und zudem eine hässliche Narbe vom Bauch bis zur Wirbelsäule. Gottlob bin ich schon zweimal (im übertragenen Sinne) vom Op-Tisch gehopst und es war, wie sich im Nachhinein erwiesen hat, richtig so. Das Bein ist noch immer da und funktioniert bis heute und auch von einer Narbe infolge einer schon (für den folgenden Morgen) eingetakteten, elektiven Nieren-Op blieb ich verschont. – Das alles war aber nur möglich, weil ich entsprechende Fachkenntnisse hatte. Auf vielen anderen Gebieten würde mir das fehlen und ich wäre wie viele andere auch dem „Rat der Experten“ total ausgeliefert.  
 
Syrdal

Manfred36

@Syrdal
Es gibt heute ein Maß an Gesundheitslektüre, das keiner verkraften kann. Aber wenn der Chefarzt der Klinik und mein behandlelnder Arzt hier mich  zu Hause anrufen, scheint das ein Indiz zu sein, dass sie sich medizinisch mit meinem "Fall" beschäftigen und Vertrauen verdienen. Mit meiner Frau habe ich auch eine andere Klinik erlebt.
Gruß Manfred

APet

Lieber Manfred

ich denke, deine Befürchtungen sind berechtigt. Ob sie zutreffen oder nicht, das weiss niemand. Nicht mal die Mediziner selbst. 

Dass diese Manipulationen unbewusst geschehen, das nehme ich an. Eigentlich kann man schauen, wohin man will, wir werden manipuliert und vergiftet, obwohl die Idee ist, uns zu helfen und zu retten. 

Wir müssen damit leben (oder sterben), ob wir wollen oder nicht. Es ist unsere jetztige Weltsituation. 

Lieben Gruss und alles Gute, Agathe 

Manfred36

@APet  
Ich habe gerade eben lange mit meiner Nachbarin Ursula geplaudert, deren Hermann und auch ihr Vater  an derselben Krankheit gestorben sind. Hätte es diese Behandlungsmethode damals schon gegeben, wäre zumindest ihr Mann vielleicht noch am Leben. Ich verschließe mich deshalb keinem "Fortschritt", manipuliert sind wir in gewisser Weise ja eh.
Gruß von Manfred

Christine62laechel

Lieber Manfred, man möchte hoffen, dass du vorher doch einen Schein zu unterschreiben bekommst, dass du einverstanden bist...

Obwohl als ich 1976 operiert wurde, hat man meine Unterschrift vergessen. Kaum ich wieder wach wurde, war der Chefarzt mit dem Zettel und Kugelschreiber schon da. Da konnte er sich echt freuen, dass ich mich nicht abgemeldet hatte... Ich freute mich übrigens auch, mit 21. :)

Manfred36

@Christine62laechel
Hallo Christine, als berufstätige Lehrerin antortest du mir aber zu ungewohnter Stunde. Ich hoffe nicht, dass du dabei am Pult gesessen hast, während deine Schüler eine Klassenarbeit geschrieben haben. 
Ich glaube nicht, dass ich eine Unterschift zu wenig abgebe, obwohl der stationäre Aufenthalt jeden Monat wieder wie ein neuer Fall aufgezogen wird. Die haben doch alles im Computer und produzieren jedes Mal einen ganzen Berg Schriftwechsel, den sie mir in die Hand drücken, obwohl auch elektronische Direktverbindung zu meinem behandelnden Arzt besteht. Ich gebe das dann immer an den Arzt weiter und stelle nochmal ausdrücklich sicher, dass die Laboruntersuchung des Blutes und die Durchleuchtungen nicht doppelt gemacht werden. Da fehlt ein gescheiter Algorithmus.


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