Gedanken über das Denken, Handeln und unsere Entscheidungen



Das Denken und Handeln ist ja so eine Sache. Darüber habe ich etwas gelesen und ich finde es sehr interessant, weil es mir auch sehr oft so geht.

Man denkt über etwas nach und kommt dann nach einer gewissen Zeit zu einem Ergebnis.
Und dieses Ergebnis wiederum möchte man zu einer Entscheidung bringen.

Und stellt dann sehr oft fest, dass das Handeln eine Sache für sich ist und wohl einer Entscheidung folgen kann aber nicht unbedingt muss.

Wie oft im Leben haben wir etwas getan, zudem wir uns nach langem nachdenken nicht entschieden hatten und im Gegenzug dazu auch sehr oft etwas nicht getan, zu dem wir uns eigentlich entschieden hatte.

Etwas in uns handelt, man sagt etwas zu einem Menschen, was man aber eigentlich gar nicht sagen wollte und  redet sich dabei um Kopf und Kragen,
oder man wollte das Rauchen aufgeben und tut es dann doch nicht
oder man geht zu einem Mann/Frau, obwohl man es eigentlich nicht mehr wollte.

Das, wonach wir Handeln, vollzieht sich nicht einfach nach dem, was wir vorher gedacht und entschieden haben.
Es hat seine eigene Quelle, unser Handeln, genau wie unser Denken und unsere Entscheidungen.

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Kommentare (6)

heigl

Ich habe mal, ist aber lang her, dass Bauchentscheidungen meist, ohne sie rational schnell erklären zu können, zu 70% richtig sind, auch wenn sie später beim Nachdenken nochmal auf dem Prüfstand stehen. Ich persönlich denke, dass es aber auch davon abhängt, worum es geht.
Dazu stehen muß man ohnehin, auch wenn man Entscheidungen mal revidieren muß.

Gitte1709

@heigl  

ich gebe dir recht, sehr oft ist das Bauchgefühl das richtige Gefühl, aber sehr oft handeln wir dann doch anders und merken später, dass es besser gewesen wäre, auf sein "Bauchgefühl " zu hören.

Liebe Grüsse Brigitte 
 

Manfred36



Rationales Handeln beruht auf einer rationalen Entscheidung. Eine rationale Entscheidung ist nur selten völlig rational, z.B. in der Mathematik und Physik, in handwerklichen Vorgehensweisen, wo ein fester Algorithmus zu Grunde liegt. Die meisten Impulse kommen aus unserem Gefühls- und Episoden-/Bilder-Hirn und werden vom Rationalhirn logisch zu Entscheidungen verarbeitet. Zur (bei der) Ausführung steuert aber unser Unterbewusstes nochmal Neues bei, was immer wieder neu logische Aufarbeitung verlangt. Unser Bewusstsein ist immer im Fließgleichgewicht, oder eben auch nicht 🤬.

B.G.
Manfred

 

Gitte1709

Vielleicht sind es aber auch unsere Emotionen, die wir nicht um Griff haben. 

Vielleicht sind es diese Gefühle,  denen wir nicht leicht entkommen können. 

nach dem Motto
" Der Kopf sagt nein und mein Herz sagt ja"
oder  auch umgekehrt.

werderanerin

Daran erkennt man ja ganz deutlich, dass Denken und Handeln durchaus zweierlei sein können und oft auch sind...Warum...weil ganz einfach zwischen Denken und Handeln eine gewisse "Reifezeit" liegt....man hat es sich durch den Kopf gehen lassen...stellt dann aber fest, dass der erste, ganz klare Entschluss eben nicht zur Umsetzung kommt, weil es Besseres gibt. 

Also…, ich würde denken, alles nicht ganz einfach aber wie sagt man so schön, liebe Gitte, letztlich muss man für sein Handeln auch einstehen !

Kristine

Roxanna

Das, was du hier ansprichst, liebe Gitte, sind unsere Muster und Prägungen, die oftmals stärker sind als die Gedanken, die sich unser Kopf zurechtlegt. Vielleicht ist der Entschluss vernünftig zu dem der Kopf kommt, aber wenn man seine Muster, denen wir oft unbewußt folgen, nicht kennt, wird die Durchführung nicht wirklich gelingen. Wir sind in unserem Wesen sehr vielschichtig und alles muss irgendwie mit einbezogen werden und seinen Platz haben.

Herzlichen Gruß
Brigitte


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