Gedanken zur Fastenzeit


Gedanken zur Fastenzeit



Gedanken zum Beginn der Fastenzeit
Am Aschermittwoch, begann die 40-tägige Vorbereitungszeit auf das Osterfest, die sogenannte Bußzeit. Nach den närrischen Tagen, die in diesem Jahr aus den bekannten Gründen für uns keinerlei Bedeutung hatten, wird der Mensch aufgefordert in sich zu gehen, um das Wesentliche, das Essentielle, das Leben aus und mit Gott wieder neu zu begreifen. Diese Zeitspanne des Umbruchs, der Neuorientierung, der Entsagung oder des Fastens soll unseren Blick erneut auf das bedeutsame Geschehen des Leidens und Sterbens Jesu lenken. Für viele wurden die ganz persönlichen Schicksalsschläge, die diese Pandemie bereits mit sich gebracht hat, schon vor Beginn der Fastenzeit zur körperlichen und seelischen Qual. Dann bleibt nur noch die Frage nach dem "Warum."
Bereits vor uns haben zu jeder Zeit Menschen mit ihren auferlegten Schicksalen gerungen. Leben wir jeden Tag aufs Neue - im Vertrauen auf den Herrn - dann kann nichts schief gehen, dann kann alles gelingen, auch wenn sich dieses Gelingen nicht immer sofort zeigen wird. "Gut Ding braucht Weile", das ist und bleibt eine alte Weisheit. Man kann weder etwas vorausnehmen noch nachholen, denn: "Jeder Tag hat seine eigene Plage."(Matthäus 6,34). Lebe den Tag so, dass Du das Gefühl hast, Dein Bestes gegeben zu haben. Dann war alles richtig und schlüssig. Kein Tag sollte einfach nur so verstreichen. Er wurde uns geschenkt, um zu wirken und etwas zu bewirken. Jeder unserer Tage ist in Gottes Hand, das beruhigt. Jeder Mensch hat "Gegner" auf irgendeine Art und Weise. Missgünstige Menschen, die sich das "Maul "zerreissen wenn sie schlecht über dich reden, um sich selbst in Szene zu setzen und so von ihren eigenen Schwächen ablenken. Das geschieht tagtäglich immer und überall. Wir sollten über den Dingen stehen und daran keinen Anstoß nehmen. "Was nützt es dem Menschen wenn er die ganze Welt gewinnt, aber nimmt doch Schaden an seiner Seele?" (Matthäus 16,26).
Abschließend ein Gebet,
O, mein Herr und mein Gott, betrachte mein Leben als das Deine, es kommt ja von Dir und du wirst es auch eines Tages zurückfordern. Dann wird es weder Angst noch Furcht geben, sondern nur Glück und Zufriedenheit. Alle Not hat dann ein Ende. Wo liegt also der Schrecken des Todes? Wo ist sein Stachel? " Komm süßer Tod, komm selge Ruh", so heißt es in einem Lied von Bach / Schemelli.
Gehen wir also unseren Weg im Vertrauen auf Gott - mehr ist nicht nötig.

Wolke
 





 

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Kommentare (14)

Pan

Sind wir jetzt in der Predigtabteilung gelandet? 
Ich wusste noch nicht, dass eigene Geschichten 
als Verkündigungs-Medium genutzt wird, denn das
jedenfalls hinterlässt einen falschen Eindruck.
Dann, so denke ich, ist hier der falsche Ort,
wir haben im Forum die Sparte Religion!

wolke07

@Pan  Du kannst es nennen wie Du willst eigene Gedanken,eigene.....
ich wünsche Dir ein schönes somnniges Wochenende.

Manfred36

Dein Gottvertrauen, liebe Gisela, möchte ich haben.

wolke07

 @Manfred36  
Grüße Dich lieber Manfred,ich habe mal wieder meine Gedanken geordnet.Man spricht ja überall von Fastenzeit.Auch hier iin versch.Blogs,von der Völlerei usw.aber auch Silesio hat seinen Wutbeitrag geschrieben,dass wir an die armen Länder denken sollen.
Gottvertrauen,haben sicher viele,aber eben im verborgenen.
Es ist mein Leben,gerade jetzt im GREISENALTER,da kann man soviel überdenken,habe ich richtig gelebt,denkt man an sein Ableben.oder kann man auch sagen Heimgang zu Gott in die Ewigkeit.

Wünsche Dir ein sonniges Wochenende,hier wirds bald Frühling und ich erfreue mich an den Schneeglöckchen und Winterlingen,die so schön gelb leuchten.
Grüßle aus dem Schwabenlandle von Gisela

silesio

O ihr armen Westlinge! Ist das euer höchstes Vergnügen, immer raffininierter zu essen, euch immer teurer zu kleiden, immer mehr begrenzte Güter des schon aus vielen Wunden blutenden Planeten zu verpulvern, während Millionen anderswo hungern und verhungern!
Hoffentlich erstickt ihr nicht am Überfluss.

Maslina

@silesio  respecktlos meint Maslina

silesio

@silesio
Entschuldigen Sie bitte meine Frechheit, Frau Lehrerin! 

lillii

@silesio  

Deine Antwort finde ich recht unpassend, Du erlaubst Dir ein Urteil über Menschen, die Du nicht kennst, halte Dir lieber selber den Spiegel vor und erkenne, was Du siehst...
hoffentlich erstickst Du nicht an Deinen hochmütigen Äußerungen...





 

Pan

@lillii  
ich denke: Hochmut hat völlig andere Maße, ich sehe das als soziale Kritik an - und das halte ich durchaus für zutreffend ...

wolke07

@silesio  Hast Du Dich im Blog geirrt????

Juttchen

@silesio
Verstehe ich jetzt auch nicht. Bei mir reicht an kalten Tagen auch eine einfache Erbsensuppe, ich trage meine Kleidung jahrelang, nur zerschlissene entsorge ich, fahre mit dem Fahrrad fast alle meine Wege und bin ehrenamtlich tätig. Wo bitte ist da Überfluss?
fragt Jutta

silesio

@Juttchen  
Vom Sudan oder von Kenia aus bekommt man wohl eine andere Sichtweise auf Europa! Und manchmal packt mich eben die Wut über das kaum ertträgliche Selbstmitleid

wolke07

@silesio  ich verstehe Deine Antwort hier auf die armen Länder--
ABER was hat das mit meinen Gedanken zur Fastenzeit zu tun???
Schlage vor,schreibe mal im Forum Relegion über Deine Sichtweite Fasten,das reiche Deutschland und die afr. Länder----
mal sehen,ob die User hier im ST,weiter sich den Bauch voll laden---
Gruss  Wolke

JuergenS

@silesio  
wieso Westlinge, ich will auch, lebe im Osten neben BadenWürttemberg.


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