Gedanken zur Nacht
Wohl den Menschen,
die ihr Leben so nehmen können,
wie es ist.

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Kommentare (20)

Roxanna

Zwei 💗chen habe ich noch geschenkt bekommen. Dafür sage ich lieben Dank an @nnamttor44🌺 und @Tessie🌷  und schicke herzliche Grüße mit

Roxanna

Jutta

Liebe Brigitte,

Das Leben, das wir geschenkt bekommen, können wir uns nicht aussuchen, sondern müssen es annehmen und versuchen, daraus das Beste zu machen. Es ist wie es ist, und wenn uns etwas nicht gefällt, das änderbar ist, ändern wir es, und wenn nicht änderbar, machen wir das Beste daraus. Man könnte Stundenlang über dieses Thema philosophieren.

Grüessli

Jutta

Roxanna

@Jutta  

Das stimmt, liebe Jutta, man könnte stundenlang über dieses Thema philosophieren und viele kluge Menschen habe viele kluge Bücher darüber geschrieben. Wir wissen es, dass wir mit dem, was uns das Leben "vorsetzt" lernen müssen umzugehen und doch ist es eben nicht immer so einfach. Vor allem mit dem, was uns zeitweise oder noch schwieriger auf Dauer doch sehr zusetzen kann und das wir nicht ändern können. Packen wir es an 😉. Ich danke dir herzlich für deinen Kommentar und das dazu geschenkte 💗chen.

Einen lieben Gruß in die Nachbarschaft nach Basel von

Brigitte

ahle-koelsche-jung

Liebe Brigitte,

auch ich bin der Meinung das man das Leben zunächst mal so nehmen sollte wie es ist. 
Natürlich kommen dann hin und wieder Situationen auf den Menschen zu, aus denen man dann das Beste machen sollte. 

VG Wolfgang

Roxanna

@ahle-koelsche-jung  

Wenn man es schafft, lieber Wolfgang, die "Dinge" und Menschen so sein zu lassen, wie sie sind, hat man es ganz sicher leichter im Leben. Was uns meistens doch Probleme macht ist, dass wir es anders haben wollen. Wir haben andere Vorstellungen von unserem Leben oder Menschen sollen sich verändern, damit wir besser mit ihnen auskommen können. Das kostet, vielleicht gar nicht immer gleich so deutlich spürbar, Kraft und wird sich so nicht erfüllen. Das, was uns das Leben vorsetzt, mit dem müssen wir umgehen, nicht in dem Sinne, dass man wie ein braves Schaf alles hinnimmt, aber doch erkennt, hier kann ich etwas trotz aller Anstrengung nicht ändern.
Ich danke dir herzlich für deinen Kommentar und das dazu geschenkte 💗chen und schicke sonnige Grüße aus Freiburg

Brigitte

Jutta

@Roxanna  

Ich denke nicht, dass wir Menschen verändern können, um besser mit ihnen auszukommen - das liegt an einem selber - wenn ich mit Menschen auskommen will, trete ich entsprechend ihnen entgegen. Taugt jemand überhaupt nicht, muss ich mich nicht engagieren.

Liebe Grüsse
Jutta

Roxanna

Für die geschenkten 💗chen sage ich lieben Dank an
 

@Arni
@Muscari
@ladybird
@Tine1948
 


und wünsche mit herzlichen Grüße einen schönen Sonntagabend

Brigitte

Syrdal


Liebe Brigitte, nach einigem Nachdenken über den tiefen Sinn der von dir aufgeführten Worte – und dazu könnte man sicher mehrseitig philosophieren – würde ich sie gerne aus meiner Sicht knapp ergänzen bzw. fortführen:

Wohl den Menschen,
die ihr Leben so nehmen (können),
wie es ist
und es bestmöglich gestalten.
Dies, liebe Brigitte, gehört für mich unabdingbar zum Sinn des Lebens, was soviel bedeutet wie leben und nicht nur gelebt werden. So sind es dann aber "Gedanken zum Tag".

Mit Grüßen zum Sonntagabend von
Syrdal

Roxanna

@Syrdal  

Für diese Ergänzung "und bestmöglich gestalten" danke ich dir sehr, lieber Syrdal. Ich meinte auch nicht, das leidvolle Tragen unabänderlicher "Dinge", sondern damit umgehen zu können, ohne sich in Widerstände zu verwickeln und dafür sehr viel Lebensenergie zu verbrauchen. Ich meinte dieses würdevolle Hinnehmen dessen, was sich nicht ändern lässt und trotzdem ein zufriedenes Leben führen. Ich habe manchmal den Eindruck, dass das Menschen früher besser hinbekommen haben, kann mich aber auch täuschen.

Herzlichen Dank für deinen Kommentar und ebenso herzliche Grüße zum Sonntagabend zurück von

Brigitte

werderanerin

Ich bin ganz ehrlich, liebe Brigitte und weiß nicht, ob ich solche Menschen bewundern oder doch eher bemitleiden sollte..., denn es ist nun mal nicht immer gut, dieses Leben, wie es ist !

Ich kann aber etwas dagegen tun und nur so kann es auch besser werden.


Kristine

Roxanna

@werderanerin  

Du, liebe Kristine hast nun in eine Richtung gedacht, so kommt es bei mir an, dass man nicht einfach alles so hinnehmen soll, was einem das Leben vorsetzt, sondern immer schauen, dass das, was nicht in Ordnung ist, verbessert werden kann. Da stimme ich dir unbedingt zu. Es gibt aber Dinge, da weiß ich nicht, ob du so etwas schon einmal erlebt hast, die lassen sich bei aller Anstrengung nicht ändern, weil wir mit unseren Möglichkeiten an Grenzen stoßen. Und an die habe ich gedacht. Mit ihnen muss man lernen zu leben, sie sozusagen in Würde tragen ohne in Trauer und Depression zu verfallen. Mit dieser Haltung lebt es sich, davon bin ich überzeugt, leichter. Ich danke dir herzlich für deinen Kommentar.

Liebe Grüße
Brigitte
 

WurzelFluegel

vielleicht hast du Recht liebe Roxanna, und doch...

es gibt immer noch Dinge und Situationen die ich nicht so nehmen will, wie sie sind
wogegen ich Sturm laufe und nicht einverstanden bin und so viel, wie mir möglich ist, in Bewegung setze um sie zu ändern

aber vielleicht fällt das ja auch unter nehmen wie es ist
annehmen muss ja nicht heißen, es in Folge unverändert zu lassen

wenn keine Änderung möglich ist, verändert das Leben uns
und manchmal können/müssen wir es dann auch nehmen, wie es ist

das Bild vom Brunnen, in Verbindung mit dem, was du schreibst macht für mich diese Spannung sehr deutlich

nachdenkliche Grüße 
WurzelFluegel


 

Roxanna

@WurzelFluegel  

Beim Lesen deines Kommentars, liebe WurzelFluegel kommt mir wieder der Spruch von Reinhold Niebuhr in den Sinn:
 

Gott, gib mir die Gelassenheit,
Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann,
den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann,
und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.

Mir ging es bei meinen Nachtgedanken vor allem um die „Dinge“, die zu ändern man sozusagen nicht die „Macht“ hat. Sie zu tragen ohne Widerstände aufzubauen, die sehr viel Energie verbrauchen, oder sogar ins Hadern zu kommen, scheint mir sehr erstrebenswert.
 

Ich danke dir herzlich für deinen Kommentar und schicke liebe Grüße mit

Brigitte
 

HeCaro

Ein wahrer Spruch liebe Brigitte,
der mich an ein  Lied aus der Fledermaus erinnert.

Glücklich ist, wer vergisst, was doch nicht zu ändern ist.

Liebe Grüße zum Sonntag
Carola
P.S Tolle Skulptur. Wo ist sie und wen stellt sie dar?

Roxanna

@HeCaro  


Margit, liebe Carola hat ergänzt, dass dieser Brunnen „Der weinende Jesus“ heißt und von Franz Gutmann geschaffen wurde. Von ihm gibt es eine ganze Reihe Kunstwerke hier in der Gegend, er liebt hier.  Der Brunnen steht am Kloster St. Trudpert im Münstertal/Schw. Dort war ich früher sehr oft. Seit ich in Freiburg wohne, komme ich nur noch selten dorthin. Ich kenne das Lied aus der Fledermaus. Auch das hat etwas für sich, wenn man vergangenes Belastendes loslassen und nicht immer wieder „hervorkramen“ muss. Ich danke dir herzlich für deinen Kommentar. Schön, dich mal wieder hier zu lesen.

Herzliche Grüße
Brigitte
 

HeCaro

@Roxanna  
Danke für die interssante Info.
Gute Nacht und liebe Grüße.
Carola  

margit

Liebe Roxanna,

dieser Brunnen "Der weinende Jesus" ist für mich das Sinnbild von abgrundtiefer, hoffnungsloser Trauer.

Er steht im Münstertal am  Weg zur Klosteranlage St. Trudpert. Der Bildhauer Franz Gutmann lässt aus den Augen seiner Brunnenfigur permanent Tränen sickern, die sich in deren Händen sammeln.

Ich meide die Begegnung mit diesem diesen eindrucksvollen Kunstwerk, weil es ihm immer gelingt, mich in seine Traurigkeit miteinzubeziehen.

Deinen Sinnspruch würde ich gern mit einer kleinen Hoffnung ergänzen, finde aber nicht die passenden Worte dafür.

Margit

Roxanna

@margit  

Herzlich danke ich dir, liebe Margit für deinen Kommentar. Ich danke dir auch, dass du erwähnt hast, wo dieser Brunnen steht und wer der Bildhauer ist. Als ich in Krozingen wohnte, bin ich dort sehr oft wandern gewesen und einmal haben wir auch ein Chorprobenwochenende im Kloster abgehalten. Das Münstertal hat seinen ganz eigenen Reiz. Ich kann dir nur zustimmen, dass von diesem Brunnen eine große Trauer ausgeht, die einen schon ergreifen kann. Aber, wenn ich dann die schöne Landschaft betrachte, hat das auch wieder etwas Tröstliches. Ich weiß nicht, ob Franz Gutmann erklärt hat, warum er diesen Brunnen als weinenden Jesus gestaltet hat. Man könnte meinen, dass selbst Jesus an dieser Welt verzweifelt, aber ich denke, dass das zu „menschlich“ gedacht ist. Es gibt einen Spruch von  Vaclaw Havel, der lautet: „Hoffnung ist nicht die Überzeugung, dass etwas gut ausgeht, sondern die Gewissheit, dass etwas Sinn hat, egal wie es ausgeht.“

DSC02811.JPG

Herzliche Grüße
Brigitte

 

Manfred36

Das Leben ein Ist,
wir sind darin eingespannt,
aber Teil vom Ist.

Roxanna

@Manfred36  

Lieber Manfred,

ich danke dir herzlich für diesen philosophischen Satz, über den ich erst ein Weilchen sinnieren muss.

Herzlichen Gruß
Brigitte

 


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