Gefangen in mir (Schachmatt)


Gefangen in mir (Schachmatt)

Ich falle und falle,
in die tiefe der Nacht.
In die tiefe der Seele,
wie in einen Schacht.
Hier sitze ich fest,komme nicht mehr raus.
Ich Schreie und Schreie,
keiner kann mich hörn.

Gefangen,Gefangen keiner holt mich da raus.
So bin ich gefangen in der Einsamkeit.
Furcht,Angst,
meine Seele schreit.
Oh Himmel hilf mir,
lass mich nicht allein.

In der Ferne der Hoffnung,
 ein winziges Licht.
Gedanken sind in mir,
verstehe es nicht.

Ein Schimmer,
ein Lichtblick,
ich rappel mich auf.
Die Knochen tun weh.
 Das war ein merkwürdiger Traum.

Den letzten Schachzug des Lebens,
ich kann ihn nicht sehn,
und wenn ich Schachmatt bin,
ist es eh zu spät.
f.j.12.01.2019


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Kommentare (2)

silesio

    "Zu spät", eine der niederschmetternsten Erkenntnisse, eines der grausamsten Urteile

Christine62laechel

Lieber Schneemann, wie traurig dein Gedicht auch ist, es wurde doch - von einem Spieler verfasst. Natürlich gibt es in einem Spiel auch Niederlagen; vor allen in dem Spiel, das sich einfach Leben nennt. Doch ein geschickter Spieler - der gibt nicht auf. Ich wünsche dir Mut und Kraft.

Schwache Spielerin
Christine


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