Gelassenheit
 
Tausend Dinge brachte das Leben,
meistens war’s Arbeit, oft war’s Stress
immer hat man alles gegeben
stets stand man mitten im Prozess.
Am Ende nun steht die Erfahrung
aus allem in der Lebenzeit,
sie allein hat höchste Bedeutung
für des Alters Gelassenheit.

 
© Syrdal 2019


 


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Kommentare (6)

Syrdal


Mein Dank für das feine   
Herz 
geht heute an
APet

Angelika
Muscari
Humorus
mit freundlichen Grüßen von
Syrdal

Humorus

Deinen Worten kann ich eigentlich nur noch eines hinzufügen, Syrdal - mir geht es ebenso.
Ich habe es gerne mit auf meinen weiteren Lebensweg genommen.

Danke!

Lieber Gruß Klaus

Muscari

Lieber Syrdal,

mit Deinem Gedicht sprichst Du genau aus, was auch ich denke.
Zu meiner Devise zählen seit längerer Zeit schon


"Toleranz und Gelassenheit"

Wenn man es dahin geschafft hat, kehrt trotz gesundheitlicher Einschränkungen eine gewisse Ruhe und Zufriedenheit ein.
Mit Dank und besten Grüßen zum Sonntag,
Andrea

protes

ich hatte das große glück
eine Mutti zu haben
die gelehrt hat
schau wenn es dir schlecht geht
immer auch zu denen
denen es noch schlechter geht

hat mir über so vieles hinweg geholfen
und mir sehr dazu
so viele dinge
relativ gelassen zu sehen.

einen sonnigen gruß vom hade

indeed

Lieber Syrdal,

wer die Gelassenheit sich erobert hat, der ist gesegnet. Denn dann kommt auch keine Unzufriedenheit auf. Wenn wir zurückblicken auf unser Wirken, wie lautet die Antwort auf die Frage "Was haben die Bemühungen, der Stress, der Verzicht etc. bewirkt?" 
Selber meine ich, dass es eher wenige Menschen sind, die sich die Lebenserfahrungen der vorherigen Generation als Lehrstück zu eigen machen. So wiederholen sich immer wieder Fehler.
Nicht gemeint sind die Erfindungen und Weiterentwicklungen zum Wohle der Menschheit.

Ich weiss, das hast du nicht gemeint, aber ich wurde zu diesen Gedanken verleitet.

Mit der Gelassenheit in ihrer vollkommenen Form lebt es sich ruhiger und gesünder und das Beste ist, man empfindet mehr Freude. 

Liebe Sonntagsgrüße zu dir
Ingrid

Manfred36


Was hab ich doch alles Üble erfahren,
nur weggesteckt, nicht verarbeitet wohl.
Wenn ich jetzt wieder heraus es hol'
aus der Verschüttung vor so vielen Jahren.

Schaden mache klug, sagen die klugen Leute;
Schaden litt ich genug, doch bin ich ein Tor noch heute.
Doch immerhin ein „gelassener“ Tor.
Ich grab's wieder zu, schütt Vergessen davor.

Das steht mir im Alter doch wenigstens zu.
Doch es kommt wieder, lässt mich nicht in Ruh'.
 


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