Ein kranker Mann, kurz vor seinem Gehen,
möchte seine Frau noch einmal sehen.
Nein, er wollt nicht gern für immer fort,
ohne das verbale Abschiedswort.

Und also spricht er!

Liebes Weib, ich muss dir sagen
damals, noch in unseren ersten Tagen,
vor nunmehr vielen, vielen Jahren,
als noch sehr verliebt wir waren
und mir dieses schrecklich Leid geschah,
da warst du immer für mich da.
Auch nach dem Unfall, als ich schwer verletzt,
hast du dich an mein Krankenbett gesetzt,
bis ich langsam bin genesen.
Doch das ist`s noch lange nicht gewesen.
Als ich plötzlich rutschte in die Pleite,
warst du getreu an meiner Seite.
Selbst als man dann mein Haus versteigert,
hast du mir deine Nähe nicht verweigert.
Auch jetzt, wo ich wohl bald vor
meinem Schöpfer stehe,
bist du ebenfalls in meiner Nähe.
Ach, geliebtes Weib es ist
nun einmal wie es ist.
Ich glaube, dass du mein ganzes
Unglück bist.

@ Wirius





 

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Kommentare (4)

Monalie

was für eine treue Seele  und am Ende nur Nichtachtung ? den Mann kannst du vergessen meint Mona

Wirius

@Liebe Monalie,

ach der arme Mann!
Was hat die Frau ihm angetan.

Gruß Wirius

Syrdal


Ach wie armselig und verloren ein Mann doch sein muss, der die Dinge und Ereignisse des Lebens in solch fataler Weise betrachtet und und all sein eigenes Versagen einzig auf die stets treue Lebenspartnerin projiziert. Auf seinem Grab wird wohl kaum eine Blume stehen...

...vermutet
Syrdal

Wirius

@Hi Syrdal ,

Was hab ich da geschrieben? ich versteh das nicht,
dass meine Frau seitdem nicht mehr mit mir spricht. 

Gruß wirius


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