Globalisierung

Die Globalisierung wird sich durch den Virus  verändern.

Das ist der Preis, den wir dafür jetzt bezahlen müssen.

Wir werden uns zukünfig fragen müssen, ob wir uns ubiquitäre Verkehrswege, Handels-und Lieferketten über die Kontinente hinweg noch leisten können.

Diesen Gedanken hatte ich schon seit Tagen .
Heute wurde das  vom Weltärztpräsidenten Montgomery in der Tageszeitung ausgesprochen.

Wenn es einen Schöpfer gibt, so hatte er sicher nicht die Absicht, alle verschiedenen Völker dieser Erde und auch deren Gewohnheiten und Lebenseinstellungen zusammen zu führen.
 

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Kommentare (7)

HeCaro

Gute Gedanken zu einem
schwierigen Thema. 👍 

Liebe Grüße,  Carola 

werderanerin

Liebe Gitte, ein guter Gedanke, den du ansprichst...ich denke aber dennoch, dass man vielleicht "nach Corona" kurz innehalten und genauso schnell alles wieder vergessen wird, so wie es immer nach Krisen war.

Leider regiert die unbändige Profitgier die gesamte Welt und ja..., die Globalität ist schön, wie wir wissen..., hat aber eben auch seinen hohen Preis !

Was ich am schlimmsten finde, ist der Massentourismus für ganz wenig Geld, der letztlich alles kaputt trampelt. Nichts gegen preiswerte Reisen aber was bisher "abgegangen" ist, ist doch abnorm und das spürt man doch schon lange aber es wird verdrängt, wegdiskutiert !

Der kleine Feind, der nun über uns alle kommt, ist sicher letztlich auch ein Resultat des Lebens hier auf Erden, vorneweg aller Industriestaaten !

Wenn sich da nicht grundlegend das Denken und Handeln ändert, liebe Gitte, wird alles sein wie vorher...warum sollte die Spezie Mensch auf etwas verzichten, was ja so toll ist...wird er niemals freiwillig tun. Ganz neue Mechanismen müssten her und angedacht werden, damit sich grundlegend etwas ändert aber es ist zu befürchten, dass es nie dazu kommen wird.

Alles nur immer billig und billiger haben, fällt uns doch schon lange auf die Füße..., der kleine unscheinbare Feind Corona zeigt uns jetzt, wo genau die Grenzen sind !

Es wird sich etwas verändern "danach"... fragt sich nur was...?

Kristine

Gitte1709

@werderanerin  
Liebe  Kristine, 
Deine Gedanken sind auch meine.

Ich hoffe aber, dass nach dieser Krise,  und es wird eine grosse Krise sein, wir stehen erst am Anfang dieser Katastrophe,  sich über den Ursprung Gedanken gemacht werden.
Es muss sich unbedingt etwas ändern. Diese Generation muss lernen, mit weniger auszukommen. 
Wir müssen demütiger werden.

Liebe Grüsse Brigitte 

Manfred36

"Die Globalisierung wird sich durch das Virus verändern"

Du schreibst ja problematische Dinge, liebe Gitte, mit denen ich nicht ganz einverstanden sein kann:
Wenn es einen Schöpfer gibt, so hatte er sicher nicht die Absicht, alle verschiedenen Völker dieser Erde und auch deren Gewohnheiten und Lebenseinstellungen zusammen zu führen.
 

Hat Gtott „den Adam“ erschaffen oder die guten Christen, die bösen Muslime, die seiltänzerischen Seelenwanderer und die frenetischen Tänzer um das goldene Kalb? Menschen sind Menschen, und wenn es etwas Gutes gibt, dann, dass sie nach jahrtausendelanger Isolierung zusammenfinden.

Pandemische Ansteckungen sind durch Isolierung abzumildern und zu verlangsamen, aber nicht zu vermeiden. Vielleicht kann eine sich parallel entwickelnde Restistenz und aller Einsatz in die Entwicklung von Gegenmitteln („global'“ !!!) auch etwas bewirken. Aber die Ausbreitung erfolgt ja exponentiell. D.h., wenn nur ein Kranker „0“ in einer Woche 4 weitere infiziert und von denen jeder auch wieder vier, dann sind innerhalb eines Monats bis zu 1024 Menschen infiziert. Ein Irrgedanke, Abschgottung könne uns verschonen.

Aber der Strohhalmgedanke hat doch etwas für sich. Die Leute halten sich an die öffentlich verkündeten Regeln gegen Ansteckung (besonders der „Gefährdeten“) und heilen ein Wenig von der grenzenlosen Mobilitätseuphorie als gesellschaftliche Norm.

Im Kleinen ist es entmutigend, wenn man durch eine „menschenleere“ Stadt geht, wie ich heute Morgen. Wenn ein „Angstgedanke“ ansteckender ist als die Krankheit selber und Früchte treibt wie „geplünderte“ Supermärkte und fast „leere“ Busse mit ein Paar „Alten“ drin, die sich andere Lösungen nicht leisten können.

Ich denke, es wird danach wieder das große Vergessen über die Menschheit fallen, bis zur nächsten Sintflut.


 

Gitte1709

@Manfred36  

Lieber Manfred,
was das Virus angeht und die Verhinderung der Ansteckung, kann ich Dir Recht geben. Es werden sich aber nach und nach der grösste Teil der Bevölkerung mit dem Virus infizieren, es muss nur verhindert werden, dass dies auf einmal geschieht, um die Kapazitäten in den Krankenhäusern für  die schwerkranken Menschen bereit zu stellen.
Und dieser Virus konnte sich nur verbreiten, weil wir zu stark globalisiert sind.
Diese Globalisierung hat auch dazu beigetragen, unser Weltklima so dermaßen zu verschlechtern.

du schreibst:

Hat Gtott „den Adam“ erschaffen oder die guten Christen, die bösen Muslime, die seiltänzerischen Seelenwanderer und die frenetischen Tänzer um das goldene Kalb? Menschen sind Menschen, und wenn es etwas Gutes gibt, dann, dass sie nach jahrtausendelanger Isolierung zusammenfinden.

Manfred, nach meiner Ansicht hat Gott die Welt und die Menschen erschaffen, damit jeder, Christen und Muslime ihre Erfüllung finden in diesem Leben. Er hat sie verschieden gemacht, die Menschen, sicher nicht in der  Absicht, dass sie sich gewaltsam zusammenfinden sollen um ihre Mentalität und ihre Lebenseinstellungen gegenseitig anzupassen. Ich sage absichtlich "gewaltsam", weil dies immer wieder passiert, Amerika und auch Europa mischen sich zu stark in die Politik der Drittländer ein, dadurch entstehen immer wieder weitere Kriege.

Ich habe nicht gesagt , dass es gute Christen und schlechte Muslime gibt, gute Nationalitäten und schlechte Nationalitäten. Ich bin selbst mit einem "Aus - länder" verheiratet, ich weiß, wie die verschiedenen Mentalitäten, sogar innerhalb Europas, ticken.

Im Gegenteil,ich wollte damit nur ausdrücken, dass man sich gegenseitig akzeptieren sollte, nicht hoffen sollte, zu integrieren, es wird nur in den wenigsten Fällen gelingen.
Ich sehe in der jahrtausendlangen "Isolierung" der Länder keine Isolierung,sondern eine eigene Darseinsberechtigung.



 

dunkelgraf

Hallo liebe Gitte, dein Beitrag ist ein interessanter Beitrag zur gegenwärtigen Krise. Ich hoffe, daß nach der Bewältigung der Epedemie, den Ursachen nachgespürt wird.

Gegen eine gesunde Globalisierung ist nichts einzuwenden, aber dafür bestehen zur Zeit noch nicht die Voraussetzungen. Was in den letzten 30 Jahren passierte, hat mit einer gesunden Globalisierung nichts zu tun.
Voraussetzung ist die volle Souveränität der Nationalstaaten ohne Bevormundung der großen Sieben. Und dann sind friedliche Koexistenz und gegenseitiger Vorteil die Voraussetzungen. Davon sind wir noch weit entfernt, wenn man sich die Krisenherde in der Welt anschaut. Wenn die Grundprobleme gelöst sind, kann man die weltweite Arbeitsteilung und die Freizügigkeit im Grenzverkehr in Angriff nehmen.
Was den Corona-Virus betrifft, so bestehen noch viele Unklarheiten. In den Wildtieren, Fledermäusen die Ursache zu sehen, halte ich für ein Märchen. (man sagt ja heute Fakenews dazu). Mir scheinen alle offiziellen Begründungen mehr der Vertuschung zu dienen, als der Aufklärung.

Liebe Grüße
vom dunklen Grafen 😉

Gitte1709

@dunkelgraf  

Lieber dunkler Graf😏,

Du sprichst mir aus dem Herzen. 

Was die verschiedenen Nationalitäten betrifft, bin ich der Meinung  wir werden sie  nie "unter einen Hut" bringen können.
Zu verschieden sind die Mentalitäten, zu verschieden die Lebensansichten.

Jeder will jedem seine  Weisheiten beibringen, die Stärkeren dominieren mit Geld und Macht und machen die anderen kaputt, die dann ihre ganze Weltanschauung über den Haufen geworfen sehen und dadurch alles  nur schlimmer, aber nicht besser wird.

Die Amerikaner und die Europäer  werden gehasst von vielen Ländern. 

Akzeptanz, dass ist ein wahres Wort,  keine Bevormundung.  
Wir  könnten Unterstützung geben, wenn sie dann gewollt wäre, aber nur dann.

Bevormundung , das bringt nur noch weitere Kriege, weiteres Elend und die, die jetzt flüchten, stellen sich nicht ihren eigenen Aufgaben in ihrem Land und werden hier umsonst nach ihrem Ursprung suchen und nicht finden.

Nur die wenigsten werden in der Lage sein, sich hier voll zu integrieren. Das ist meine Meinung und das zeigt und wird auch noch in Zukunft die Erfahrung zeigen. 

Was das Virus betrifft, ja, man kann spekulieren, was der Ursprung ist und ob damit wirklich etwas bezweckt werden sollte.

Liebe Grüsse Brigitte 

 


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