Gretchenfrage

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Wie hält man`s mit der Religion?
Die Frage ist nicht leicht zu klären.
Nur wenn man gläubig ist, dann schon
Doch wenn da viele Zweifel wären?
 
Ist man Mormone, Moslem, Christ
Glaubt man an den Einen Herrn
Als Hindu oder als Buddhist
Muss man auf viele Götter hör´n.
 
Agnostiker und Atheisten
Sagen Nein! Oder - wer weiß?
Fanatiker wollen erzwingen
Dass man glaubt, um jeden Preis.
 
Dass Krieg geführt, gemordet wird,
Kann niemals sein, in Gottes Sinn. 
Hier hat die Religion geirrt,
Denn wo führt all das uns noch hin?
 
Drum meine ich, ein rechter "Christ"
Ist, wer nach dem Gewissen handelt.
Barmherzig, gütig,  menschlich ist
Auch wenn er nicht  im Glauben wandelt.
 

© HeCaro 2019
 
 .


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Kommentare (22)

HeCaro

Auch bei Achim bedanke ich
mich fürs Herzchen 🌹 

LG Carola 
 

HeCaro

Hallo Tessi, 
dankeRose fürs Herzchen und
noch einen schönen Abend.

LG Carola
 

Christine62laechel

Liebe Carola,

ich habe mehrmals in meinem Leben von zufälligen Personen so etwas gehört: Und jetzt kann ich wirklich an den Gott glauben, es gibt Ihn. In welchen Situationen hatte man sich so geäussert? Als sie in einer Gefahr gerettet wurden. Als sie eine große Summe Geld gewonnen hatten. Als sie einen guten Job bekommen haben, darum sie sich beworben hatten.

   Sollten die echt religiösen Menschen nur diejenige sein, denen der Gott etwas (mehr oder weniger Materielles) geschenkt hat?

Und ich möchte die Worte von Luzie wiederholen: "Ich kann und muss nicht alles wissen.."

Möchte es auch gern - kann aber noch abwarten! :)

Mit herzlichen Grüßen
Christine

HeCaro

Liebe Christine,

es steht mir nicht zu, über Menschen zu urteilen die ihren Zugang
zu Gott über einen Lottogewinn gefunden haben,  aber so eine  Denkweise ist doch etwas verwegen und außerdem ist sie sehr materialistisch.
 
Jesus hat zwar gesagt: “Bittet und es wird euch gegeben werden…“
Aber wer denkt, er hat Reichtum oder Macht damit gemeint, hat ihn überhaupt nicht verstanden.
 
Die Antwort auf Deine Frage ist Nein!  Der Spruch   „Gott ist kein Händler“
trifft es meiner Meinung nach, ganz genau..
 
Danke, für Dein Beispiel und Deine Gedanken dazu.
 
Liebe Grüße, Carola

HeCaro

Ein Dankeschön für alle, denen mein Gedicht gefällt,
danke ich für die "gefällt mir" Herzchen

kleiber Rose nnamttor44 Rose lillii Rose hustengutzjeRose 

und den " vier weiteren" von denen ich auch eines bekommen habe. 
Rose Rose RoseRose
Es tut mir leid,  dass ich die Namen nicht einzeln aufführen kann.

Wenn jemand weiß, wie man die Namen der WEITEREN sehen kann,
bitte ich um Info. Danke.

Ich wünsche allen ein schönes Wochenende
Liebe Grüße, Carola

 

protes

liebe Caro
ein schönes gedicht

doch stelle ich fest

eine rechter christ
das bin ich nicht
ich will es auch nicht sein
nein.

liebe grüße
hade

HeCaro

Lieber Hade,

das ist das Wichtigst überhaupt!
Jeder darf sein, was er sein möchte
und niemand muss es etwas sein,
das er nicht will.

Danke, dass Dir das Gedicht gefällt und danke,
dass Du es kommentiert hast.

Liebe Grüße zum Abend
Carola

lillii

Als Erwachsener glaubt man nicht mehr wie ein Kind, wenn man über den Glauben nachgedacht hat.
Man wurde ipraktisch in den Glauben hineingeboren, nahm es als selbstverständlich und wahr hin und machte oder musste mitmachen.

Was ich glaube ist, dass nicht alles zu glauben ist,;
das hat mit Gottvertrauen  nichts zu tun,
das habe ich mir behalten,
obwohl auch da manches Mal Zweifel aufkommen.
Naja, ich bin nur ein armseliges Menschlein und kann und muss nicht alles wissen..


möchte es aber gern .😉

lLG Luzie
 

HeCaro

Liebe Luzie,
 
das ist ein wichtiger Punkt. Man bekommt als Kind die Religion
gelehrt, nimmt alles als gegeben hin, und hinterfragt nicht. Als
Erwachsener, mit dem Reifen des Verstandes,  verändert sich die
Betrachtungsweise und es kommen Zweifel. Das ist die Zeit in der
man sich mit der „Gretchenfrage“ beschäftigen muss und die meisten
un es auch.
Jeder muss für sich alleine seine persönliche Beziehung zur Religion finden.
Ich meine, dass man durchaus an Gott glauben, und dennoch die Kirche mit
 ihren Regeln ablehnen kann.
 
Danke für Deine Gedanken zu diesem schwierigen Thema.
 
Liebe Grüße, Carola
 
P.S. Dein letzter Satz hat mich an den Faust erinnert:
„Zwar weiß ich viel, doch möcht ich alles wissen.“  Lach
(ich nämlich auch)
 
 

hustengutzje



Ja mit dem Glauben ist so eine Sache ,vielen Menschen fehlt der Zugang dazu.
Wer die Bibel nicht kennt und noch nie ein Evangelium gehört hat tut sich immer schwer.
Oft fehlt ihnen eine direkte Erfahrung mit Gott. Das kann sich aber ändern, wenn wir es wagen, zu Gott zu beten, ihn zu fragen oder um etwas zu bitten. Solch ein simples Gebet hat schon das Leben vieler Menschen tief greifend verändert.Wir leben also aus Gnade. Ich glaube, wenn uns das bewusst ist, leben und reagieren wir anders auf Gutes und Schlechtes. Wir haben zwar keinen Anspruch auf Gottes Gnade, doch wir vertrauen auf sie, denn in Christus wird sie uns zugesprochen. Konkret bedeutet das für mich: Wenn z.B. jemand krank wird, klage ich Gott nicht an, sondern bitte ihn im Vertrauen um Heilung. Trifft sie ein, danke ich ihm, trifft sie nicht ein, so vertraue und bete ich weiter. Auf diese Weise müssen wir weder an Gott noch an uns zweifeln, wenn nicht sofort etwas geschieht. Vielmehr dürfen wir Gott vertrauen, dass er uns wie Paulus nicht über die Maßen belasten wird.

Einen gesegneten Tag wünscht jochen

 

HeCaro

Lieber Jochen, 

in unserem Kulturkreis hat eigentlich jeder Zugang zur Religion
Durch Eltern, Großeltern, Schule, Freunde… und früher oder später
stellt sich die Frage: Glaube ich daran? Ist mir die Bibel ein Leitfaden?
Wie halte ich es mit der Kirche? Woran  glauben die anderen Religionen?
Es ist eine entscheidende Frage und die Antwort wird großen Einfluss auf das weitere Leben haben.
Aber die Entscheidung ist ganz individuell und sollte auch nicht beeinflusst werden.
 
Eines ist allerdings wahr. Wer gläubig ist, hat eine nicht zu unterschätzende Quelle der Kraft. Er darf darauf vertrauen,
dass ihm geholfen wird, wenn er in Not ist. Selbst dann, wenn
seine Situation ausweglos ist.
 
Du hast Deine Ansicht zu diesem Thema klar und verständlich formuliert und ich habe mich über Deinen Kommentar gefreut.
 
 
Für den Segen danke ich und wünsche auch Dir
einen gesegneten Abend.

Carola
  
 

mondie

Liebe Carola,

ich  sehe mich selbst nicht als Christin und besuche keine Gottesdienste. Trotzdem weiß ich aufgrund meiner Erziehung, was böse und gut ist. Daher trifft auf mich Dein letzter Absatz des Gedichtes auf mich zu.
Als sehr schlimm empfinde ich den Fanatismus Andersgläubiger. Wenn es den nicht gäbe, würde der Menschheit viel Leid erspart geblieben.

Liebe Grüße
Monika



 

HeCaro

Liebe Monika,

ob wir einer Religion anhängen oder nicht, wir habe alle eine
innere Stimme, ein Gewissen oder ein Gefühl dafür, was richtug
undwas falsch ist. In den meisten Fällen folgen wir dem auch. 

Auch ich finde Fanatismus, egal wo er sich zeigt, unerträglich. 
Anderen die eigene Denkweise aufzwingen zu wollen, ist ein
Überfgriff der schlimmstren Art.

"Wenn es den nicht gäbe, würde der Menschheit viel Leid erspart geblieben".  Genau so ist es.

Danke,  dass Du kommentiert hast.

Liebe Grüße, Carola

 

Delia

"Drum meine ich, ein rechter "Christ"
Ist, wer nach dem Gewissen handelt.
Barmherzig, gütig,  menschlich ist
Auch wenn er nicht  im Glauben wandelt."

gerade dies ist mir als Atheist soeben 
widerfahren,
mir wurde tiefe Menschlichkeit zuteil und jetzt 
lese ich Deine Worte liebe HeCaro... und noch einmal
erfüllt mich grosse  Dankbarkeit.....
Herzliche Grüsse, Monique




 

hustengutzje

Hallo  Monique,

ein  jeder  Atheist wird immer und überall solche Menschen treffen. Gerade in  Zeiten wo eine innere Unruhe und Leere das Leben erschweren .

Setz dich einfach mal in ein Gotteshaus  und lasse diese Ruhe auf dich einwirken . Ein kleines Gebet kannst du auch im Gotteslob lesen und sprechen die dort ausliegen :-)

einen gesegneten Tag wünscht  jochen

HeCaro

Liebe Monique,

ich freue mich für Dich, dass Du ein so positives Erlebnis
hattest. Menschlichkeit erfahren zu dürfen, gerade wenn
man sie braucht, erfüllt mit Dankbarkeit.  Das ist eine Frage
der Zuwendung und Hilfbereitschaft des Einzelnen. 

Mögen Dir stets Menschen mit diesen guten Eigenschaften
begegnen. Rose

Liebe Grüße, Carola

werderanerin

"Religion / Glaube"..., liebe Caro, mag für Viele ein breites Feld sein..., für mich war es das nie.
Ich selbst bin nie so aufgewachsen und daher habe ich auch keine Verbindung zum Glauben ganz allgemein. Mir kann man deswegen auch nie irgendetwas vormachen, gar erzählen.

Mich hat es aber auch nie gestört, wenn sich Menschen zu ihrem Glauben bekannt haben, im Gegenteil, ich respektiere und achte das.

Kristine

HeCaro

 Liebe Kristine,
 
Du hast  bisher noch keinen Zugang zum Glauben gefunden und sagst
und nach reiflicher Überlegung Nein dazu. Das ist Deine Art mit der Religion umzugehen und wenn du Dich damit gut fühlst, dann passt es.
Wie gesagt, jeder hat eine ganz individuelle Sichtweise auf die Zusammenhänge des Lebens und Sterbens.
 
Das Wichtigste dabei ist, wie du sagst, der Respekt vor dem, der anders denkt.
 
Danke, für Deine Gedanken.
 
Liebe Grüße, Carola
 
 

Muscari


"Fanatiker wollen erzwingen
Dass man glaubt, um jeden Preis."


Glauben erzwingen wollen ist vollkommen unmöglich.
Das hat man schon in meiner Kinder- und Jugendzeit versucht. Ohne Erfolg.

Ich bin mit Dir und dem letzten Absatz Deines Gedichts voll und ganz einer Meinung.
Danke, dass Du dies einmal zum Ausdruck gebracht hast.
Mit herzlichem Gruß,
Andrea

 

HeCaro

Liebe Andrea,
 
Es heißt nicht umsonst:
Lieben, Glauben und Singen
lässt sich niemals erzwingen. Lächel
 

Danke dass Du den letzten Absatz extra erwähnst. Das ist auch meine
besondere Meinung. Die Werte, die wir uns gemeinsam für unser soziales
Zusammenleben erarbeitet haben, die wir als menschlich, als würdig und
richtig anerkennen, die müssen bewahrt werden. Unabhängig davon, ob
wir einen Glauben haben oder nicht.
 
Danke fürs Lesen und  für Deine Antwort.
 
Liebe Grüße, Carola
 
 
 

Roxanna

Das mit dem Glauben, liebe Carola ist wirklich ein weites Feld. Zu streiten, in welcher Religion der wahre Gott zu finden ist, oder welcher Glaube der richtige ist, das verfehlt ja schon einmal das eigentliche Ziel, das du im letzten Vers deines Gedichtes benennst. Ich glaube, dass Spiritualität eine sehr persönliche und intime Sache ist, über die sich gar nicht streiten lässt. Jeder Mensch muss seinen eigenen Weg finden und kann sich höchstens Impulse da oder dort holen. Ich halte die Nächstenliebe, die manchmal sehr schwer zu praktizieren ist, eigentlich für das Wichtigste, ja die Liebe überhaupt. Liebe deinen nächsten, wie dich selbst, da ist doch eigentlich alles gesagt.

Danke für diese wichtigen Gedanken über den Glauben, die du so treffend in deinem Gedicht formuliert hast.

Herzliche Grüße
Brigitte

HeCaro

.Liebe Brigitte,

ganz sicher ist der Glaube etwas  ganz persönliches und jeder
muss für sich selbst entscheiden, ob und was er glauben kann.
Ich denke, dass der Mensch von Natur aus ein religiöses Wesen
ist und stets auf der Suche nach dem Wo komme ich her, wo gehe
ich hin?

In unserem Kulturkreis wird die Religion ja sozusagen „vererbt“ .
Dabei  lernen wir aber auch die (ich wollte fast sagen christlichen) 
humanen Werte kennen, sie als richtig zu befinden und sie auszuüben.
 
Herzlichen Dank für Deinen durchdachten Kommentar.
 
Liebe Grüße, Carola
 
 


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