Kanadaurlaub 2009 - Mit dem Wohnmobil durch Britisch Kolumbien, Teil 15


11.10.2009

07.00 Wecken, Früstück auf dem Zimmer
08.30 Abfahrt zum Airport
11.00 Abflug nach Toronto
Zeitverschiebung 3 Stunden
18.30 Ankunft Toronto
20.00 Abflug nach München
10.00 Ankunft München

Der Flug nach Toronto war besonders schön. Wir hatten gutes Wetter auf weiten Teilen der Streck und die Maschine flog auch nicht so hoch wie sonst üblich. Dadurch war die Sicht auf die Rockys und auf die Seenplatte ganz besonders beeindruckend.

Der Flug nach München war eher anstrengend. Ich kann in der Maschine nie schlafen. Entsprechend müde war ich bei der Ankunft und mußte mich bei der Heimfahrt mit dem Pkw ganz schön quälen.

12.15 am 12.10. - wieder daheim.



Fazit:

Wir hatten Glück mit dem Wetter. In den Rockys war es anfangs noch sehr warm, später kühl, aber immer sonnig. Wir konnten alle Passstraßen fahren, die ja teilweise bis auf 2000 m gingen.
Bei der Fahrzeugabgabe haben wir von anderen gehört, daß sie auf vieles verzichten mußten, weil Schnee lag.
Wir hatten nur vor und nach Whistler 1 1/2 Tage Regen und auf einem Pass mit 1260 m Höhe Schnee.
In Vancouver-Island war es wieder jeden Tag sonnig aber kühl.
Die Nächte waren ganz allgemein sehr kalt. Wärmere Kleidung und warme Schlafsäcke wären um diese späte Reisezeit angebracht.

Frieder hat die Reise hervorragend geplant, vorbereitet und durchgeführt. Er war der Reiseleiter. Gabi war für die Streckenfindung zuständig und hat das perfekt hingekriegt. Sie hatte immer eine Karte oder einen Plan in den Händen. Außerdem war sie diejenige, die einigermaßen Englisch konnte und ohne sie hätte es bei uns oft Verständigungsschwierigkeiten gegeben.
Beide haben sich fürsorglich um uns gekümmert. Sie sind eben erfahrene Reisende.
So war die Reise nicht nur wegen der Highlights sondern auch wegen des harmonischen Verlaufes ein Vergnügen.

Höhepunkte:

Die beeindruckende Bergwelt der Rockys mit Gletschern, schönen Seen, hohen Wassserfällen und tiefen Canyons. Dann die 800 Jahre alten und gewaltigen Fichten Tannen und Zedern in den Parks nahe der Pazifikküste und natürlich die Pazifikküste selbst, z. B. am Long Beach.

Tiere:

Am 3. Tag haben wir schon kurz 2 Schwarzbären kurz vor Golden gesehen. Dann bei Jasper Wapiti-Hirsche und die Wildschafe. Bei Tofino die Grauwale und bei der Fährüberfahrt nach Vancouver 2 oder 3 Orkas. Bei Tofino den Seeadler und die Seelöwen und bei Port Alberni 2 Schwarzbären.

Jetzt bin ich tagelang beschäftigt, die vielen Bilder zu sichten, eine Auswahl zu treffen und eine Dia-Schau zusammenzustellen.

Das Wohnmobil zu fahren war einfacher als gedacht. Zwar sind diese mit 2,90 Breite und 6,40 Länge schon ziemlich groß aber die Straßen waren durchwegs breit.
Als geübte Campinurlauber hatten wir auch sonst keine Probleme. Man fühlt sich im Womo bald daheim. Die Plumps-Klos auf den Campgrounds dürften wohl nicht jedermanns Sache sein.






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Kommentare (4)

ich Danke dir über deine doch sehr Ausführlichen berichte..
Aber nun brauch ich da nicht mehr hin, weis nun alles..


Danke Rolf
Ruthi

Auch wir sind diese Strecke gefahren mit einem Motorhome - allerdings vor 20 Jahren - und in umgekehrter Richtung, von Vancouver rauf nach Whitehorse und dann ueber den Alaska-Highway runter nach Fairbanks und von dort mit dem Dampfer durch die 'Inside-Passage nach Vancouver-Island - es war traumhaft.

Wir leben jetzt seit 17 Jahren in Canada - allerdings im Osten.

Alles Gute von Ruthi
schulmaus
Super Frechdax,

da waren wir fast zeitgleich in Kanada.
Mein Mann (69) und ich (65) haben diese Wagnis von Whitehorse bis Vancouver fast 5000km aber mit einem Camper gewagt. Zum 1. mal in Übersee zum 1. Mal mit einem Camper! War einfach traumhaft!!
Ich habe die Reise alleine vorbereitet, gebucht hatten wir auch über Canusa!

Herzlichst
Schulmaus
Linta
Eine anstrengende, aber auch sehr erlebnisreiche und schöne Tour hast Du da unternommen
und wirst sicher noch lange davon zehren.
Meine Freunde haben mitgelesen und konnten sich an vieles wieder erinnern.

Danke für Deine Berichte
ninna

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