Kangal Hund Emma II


....so verloren wir unseren Hund .... 



Es war abzusehen . Weil Emma , unsere elfeinhalb jährige Kangal-Hündin , immer mehr abnahm und nicht mehr in einem Strahl Wasser ließ sondern pulsierend , entschlossen wir uns mit IHR zu unserer zukünftigen Schwiegertochter zu fahren , die in Garbsen eine Tierarzt-Praxis übernommen hatte , um SIE untersuchen zu lassen .
Erschütternd die Diagnose : Lymphon , Lymphknoten Krebs .

Drei Monate hätte Emma noch zu leben ,- maximal....
Um das Leiden zu mildern gab die Ärztin uns Kortison -Tabletten mit , wovon Emma jeden Tag eine bekommen sollte .

Emma baute immer mehr ab . Wir glaubten nicht , das das Leiden drei Monate gehen wird .
Wir erkundigten uns schon nach einem „ Rosengarten „ und wollten uns nach Ostern mit denen in Verbindung zu setzen .

Der Mittwoch nach Ostern , der 7. April 2021 ging ich mit Emma wieder raus um mit ihr mit dem Auto zum Gassigehen zu fahren und unsere Spazierrunde zu drehen .

Emma pinkelte gleich vor unserer Tür und legte sich danach hin . Sie war nicht mehr auf zubewegen . Ich ging wieder mit ihr rein und ließ sie in den Garten . Nach dem Gespräch mit meiner Frau beschlossen wir zu dem Tierarzt in unserer Nähe zu fahren und Emma Einschläfern zu lassen . Danach riefen wir einen Tierbestatter in Bottrop an , der Emma abholen sollte . Nach dem wir beim Tierarzt waren …...

Emma ist Erlöst worden .
Wir waren und sind immer noch Traurig , aber für unseren Kangal-Hund Emma war das die beste Lösung um ihr weitere Qualen zu vermeiden .

 


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Kommentare (2)

Juttchen

Hallo lieber Samick,
ich kann das nachvollziehen, wenn ein Hund, der wie ein Familienmitglied war, eingeschläfert werden soll. Furchtbar traurig, aber auch irgendwie tröstlich, weil der Hund nun nicht mehr leiden muß. Wenn es gar keinen anderen Ausweg mehr gibt, die richtige Entscheidung. Als mein Schäferhund verstorben war, habe ich einen Tag Urlaub nehmen müssen, so geheult habe ich.
Ich wünsche Euch alles Gute und viel Kraft, um über den Verlust des Hundes hinwegzukommen und grüße Dich recht herzlich
Jutta

Samick

@Juttchen  Hallo Jutta , danke für dein Mitgefühl .
Im Grunde sind wir ja froh das es so schnell ging . Emma hatte in den ganzen Jahren nichts an Krankheiten worüber wir uns Sorgen machen mußten , deshalb kam diese Diagnose doch sehr überraschend .
Selbst unsere Enkelkinder waren traurig , obwohl sie Emma in einem großen Bogen umgingen um nicht über den Hund steigen zu müssen ....wenn sie wieder mal im Weg lag .
Gruß Herbert

 


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