Kein Kind von Traurigkeit !


Ja, ganz im Gegenteil, auch wenn mich manchmal traurige Gedanken übermannen, finde ich schon selbst einen Weg hinaus ! Bin eben ein "Stehaufmännchen", wie meine letzten Abenteuer zeigen...

Was am besten hilft, ist sich selber was Gutes tun : schönes Essen, notfalls auch Süßigkeiten, besser : ein liebevolles Gespräch mit meinen Kindern (wenn sie denn erreichbar sind...) oder Nachbarn oder zufällig vorbeikommenden Leuten...
Meinen Hund richtig knuddeln (liebt er nur, wenn er das will!).
Am besten : kreativ sein ! Also hier einen Artikel schreiben oder nett auf eine Zuschrift antworten (auch wenn sie nicht so gemeint ist...).
Manchmal kann man auch aus der "Sammlung" von Selbstgeschriebenem etwas raussuchen und nochmal abtippen...weiß eh keiner mehr...
Oder Socken aus herrlich bunter Wolle stricken ...Abnehmer findet man immer !
Aber auch ein langer Spaziergang (mit Hund!) ist gut und hilft, besonders wenn man auf "Schönheiten der Natur" achtet !
Oder alte Bilder angucken, da fällt mir so viel ein...
 


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Kommentare (5)

nnamttor44

Da hast Du so sehr Recht, liebe Meerjungfrau!!

Mir kam zufällig gerade die Hausaufgabe meines Enkels (Drittklässler) zupass: Er sollte für den Sachunterricht aus alten Familienfotos eines aussuchen, auf dem der Unterschied von vor 100 Jahren bze. die Generation unserer Eltern in ihrer Jugend zur heutigen Kleidung zu sehen ist. Es hat mir viel Spaß gemacht, in meinen Fotos zu kramen und konnte ihm einige Fotos zur Verfügung stellen:

Delker komplett ca 1927.jpgMeine Großeltern mit ihren Kindern in den "Goldenen Zwanzigern" ...

Anne 1942 oder 1943 mit Hund.jpg
Meine Schwester mitten im 2. oder 3. Kriegsjahr.

Das Stöbern hat mich doch so ein wenig auf meiner derzeitigen Chemo-Sch... emotional wieder herausgerissen!!
 

werderanerin

"Kein Kind von Traurigkeit" zu sein..., hilft meiner Meinung nach wirklich, nicht alles so sehr bierernst zu nehmen aber vor allem das "Alter" hilft ebenfalls, vieles sehr viel lockerer zu sehen, einfach mal über etwas hinweg zu sehen, es gelassener zu nehmen. Da gebe ich dir vollkommen Recht...zusätzlich gibt es noch eine Menge mehr, du hast einiges aufgezählt !

Man sollte das Leben nehmen, wie es kommt und immer zumindest versuchen..., das Beste draus zu machen !

Alles Gute wünscht

Kristine

Muscari


Liebe Meerungfrau, 

Mit diesem Beitrag triffst Du bei mir den sprichwörtlichen Nagel auf dem Kopf.
Auch wenn mich manchmal eine Down-Phase überkommt, so bin ich immer wieder dankbar für mein im Grunde heiteres Gemüt.
Zwar habe ich keinen Menschen mehr und auch keinen Hund zum Knuddeln, aber beim Schreiben kann ich mich immer wieder in Vergangenes verlieren, was mir große Freude macht. Und natürlich nicht vergessen, sich sonst etwas Gutes zu tun.

In diesem Sinne danke ich Dir und
grüße Dich herzlich.
Andrea

 

Maultasche

@Meerjungfrau43

genauso ging es mir gerade auch......hatte viel Spaß es zu lesen, erinnerte mich an meine Fotosammlung und das ich die ja noch durchsuchen wollte 
nach "Geschichten", vielen Dank, ich lächle Dich mal herzlich an die Mauli😏

Meerjungfrau43

Vielen Dank für die liebevollen Kommentare...
Aber auch Kritik ist gut, weil sie einem weiterhilft !      @Maultasche  
Und ich finde es gut, dass man hier sehen kann, wie viele es gelesen haben ! Denn die meisten mögen keinen Kommentar abgeben, ist ja auch nicht erforderlich !
Aber wenn ich hier oder woanders etwas öffentlich schreibe, dann meine ich, dass ich etwas zu sagen habe oder etwas kommentieren möchte !
Nicht nur in "Corona-Zeiten" kann man vieles nicht unter Freunden und Bekannten loswerden, obwohl man es doch für wichtig auch für andere hält !
Ob es sie dann erreicht, hängt auch von ihnen selbst ab...


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