Kinder sind wie Blumen, 
wir lieben sie,
wir kümmern uns um sie,
wir erfreuen uns an ihnen,
wir lassen sie wachsen.

Kinder ,
sie lieben bedingungslos,
sie geben ihre Seele preis,
sie verbreiten Glück,
und sie verbergen ihren Seelenschmerz nicht.

Heute bei meiner kleinen Enkelin, die ein wenig krank ist und deshalb auch sehr weinerlich war und nur ihre Mama bei sich haben wollte, die aber leider nicht da sein konnte,  habe ich wieder einmal schmerzlich mit ansehen müssen, dass das Erste und das Wichtigste für ein Kind ist, zu lernen, sein Leid zu ertragen. Man kann trösten und muss doch zusehen, dass die Verzweiflung nur von ihm selbst besiegt werden kann.

Dieses Leid, was der Mensch gleich am Anfang seines Lebens erfährt und  lernen muss , lässt uns als erwachsener Mensch jede Enttäuschung besser verkraften.

 


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Kommentare (13)

Gitte1709

Ihr Lieben, 
ich danke euch allen für eure zahlreichen Kommentare. 
Dieses Thema ist wahrlich unerschöpflich, genauso wie unsere Kinder .

Es grüsst euch Brigitte 

Allegra

Liebe Gitte,
noch heute erinnere ih mich daran, dass mir mein
Vater das Märchen "Goldtöchterchen" von Volkmann-
Leander
vorgelesen hat, als ich mit 5 Jahren  die Masern
hatte, an die Liebe, die mich umgab, an die Zeit des
des Krankseins aber nicht mehr.
Das wünsche ich auch Deiner Enkelin.

Alle guten Wünsche von

Allegra



 

Bücherwurm

Kinder sind für mich das Wertvollste, das es auf der Welt ist. Ich bin mächtig stolz auf meine Enkel und möchte ihnen am liebsten jeglichen Schmerz ersparen. Leider ist das nicht möglich. Das Leid gehört zum Leben wie die Freude. Meist ist ist beides nicht steuerbar. Jeder Mensch muss lernen, mit Schmerz umzugehen, leider auch die Kleinen, sosehr man sie vor allem Schlechten fernhalten möchte.

HeCaro

Liebe Gitte,
wenn ein Kind leidet, dann fühlt man den Schmerz mit ihm und
würde ihn ihm abnehmen,  wenn man könnte. Das liegt an der
Liebe, die man für das Kind empfindet. Aber leider gehört auch
die Erfahrung Schmerz zum Leben und wachsen und das  Kind
muss leider selber machen.

Liebe Grüße, Carola

Musedo


Jedes Kind, und ich denke ausnahmslos jedes, wird solche Phasen des Leides und des Schmerzes mehr oder weniger erleben und erleiden müssen. Die Eltern oder wir, die Großeltern, können für es da sein und es liebevoll durch diese Zeit begleiten.
Auch mir fällt es schwer die Ohnmacht zu ertragen, nichts ersparen zu können, gleichzeitig habe ich die Zuversicht, dass in den kleinen Menschen alles angelegt ist, mit der Krankheit und solchen Zeiten des Leids fertig zu werden.
Kinder bei uns hier sind privilegiert, weil sie auch eine gute medizinische Versorgung zur Unterstützung erfahren.
Die liebevolle Begleitung und die medizinische Unterstützung erfährt sicher nicht jedes Kind.  
Erst kürzlich musste unsere 5 Monate alte Enkelin mit einer Lungenentzündung, die auch einen Krankenhausaufenthalt mit antibiotischer Infusionstherapie nötig machte, überstehen. Sie hat es geschafft, und wir freuen uns mit ihr.


LG Musedo
 

Christine62laechel

Liebe Brigitte,

die moderne Pädagogik sollte von dir lernen. Man erspart den Jugendlichen jedes kleinste Leiden, jede Enttäuschung. Damit zurechtzukommen ist natürlich nicht leicht, das sollte aber den jungen Menschen liebevoll und aufmerksam beigebracht werden, sonst werden sie als Erwachsene einfach ratlos und unglücklich.

Mit Grüßen
Christine

ladybird

man möchte den Kindern den Kummer gerne abnehmen, und selber aushalten,
liebe Gitte,
das kann ich nur zu gut verstehen und nachfühlen. Und weißt Du was?
Meine Enkel sind alle schon erwachsen, aber eine Angst und  auch ein Mitleiden bleibt stets, nur kann man inzwischen darüber reden und das erleichtert schon etwas.
herzlichst
ladybird

protes

meiner ist zur zeit mit einer Bronchitis zu hause
und ich stelle fest, dass es weh tut zu sehen
wie ihn der husten schüttelt und wie es rasselt
Antibiotika das einzige mittel was noch hilft
und das ist auch nicht gesund

so ist es mit den kleinen liebe gitte
von mir herzliche grüße
hade

Gitte1709

@protes  

ja, lieber Hade, die Großeltern leiden mit.
Aber weisst du, was Ich neulich gelesen habe?
Wenn die Enkelkinder gut geraten, dann weiss man, dass man in der Erziehung seiner eigenen Kinder alles richtig gemacht hat.
Liebe Grüsse Brigitte 

werderanerin

Ja, liebe Gitte....ich kann das hautnah spüren, habe auch ich sehr oft an den Bettchen meiner kranken Enkel gesessen...ich habe immer mitgelitten und versucht, es ihnen so schön, wie nur möglich zu machen. Es schlauchte nicht nur das kranke Mäuschen, auch ich war fix und fertig ! Aber ich habe es immer gerne gemacht, so manch Rotz weggewischt, Tee gekocht und viele, viele Geschichten vorgelesen !

Auch ich kenne das "Phänomen", wenn kranke Kids eigentlich nur Mama oder Papa brauchen. Manchmal geht es aber einfach nicht und Omi muss einspringen.

Gut, dass es uns Omis gibt...ohne sie wäre so manch Kindchen einsam und allein !

Alles Gute deinem Enkelchen !    😷

Kristine

Gitte1709

@werderanerin  
Dankeschön,  liebe Kristine ,
In gesunden Zeiten bin ich immer gerne gesehen , nur heute fehlt die Mama sehr. Da muss beinah sogar die Oma weinen.😅

 

werderanerin

Liebe Gitte..., wir kennen uns nicht persönlich aber ich denke fast, das steckst du dennoch weg...weil du weißt, dass dein Enkelchen das nicht absichtlich macht.

Liebe Grüße

Kristine 

Gitte1709

@werderanerin  

Kristine, 
ich weine nicht wegen mir, natürlich nehme ich das nicht persönlich , sondern  weil die Kleine so weint, dass tut mir so leid.
Ich leide mit ihr!
Aber klar, ich verkrafte das schon😀


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