Ich beginne zu lesen. Durch die ersten Seiten quäle ich mich durch und denke – hoffentlich wird es besser. Was will mir der Schreiber damit sagen? Meine Fragen stehen mir auf der Stirn geschrieben. Aber dann – ganz plötzlich – packen mich diese Worte – Sätze – Seite für Seite. Ich kann nicht schnell genug lesen, kann nicht genug erfahren, will alles wissen. In meinem Kopf bilden die Worte Bilder – Personen bekommen eine Gestalt. Meine eigenen Bilder – ein wunderschöner Film. Mein eigener – ein Unikat. Packend bis zum Schluss. Am Ende – die Enttäuschung. Schade – auch dieses Mal habe ich wieder mal viel zu schnell gelesen!

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Kommentare (3)

ehemaliges Mitglied
...kann beim Lesen richtig süchtig machen. Man mag es kaum auf die Seite legen, so sehr ist man von dem Inhalt fasziniert.

Du bist nicht alleine mit Deiner Erfahrung und dem enttäuschten Seufzer, weil man schon den letzten Satz zu fassen hat.
harfe
harfe
Mitglied

es ist wie mit den Gedichten. Man liest sie viel zu schnell. So bleiben sie stumpf und unverstanden. Ein zweites Mal und langsam gelesen leuchten sie wie eine Sonne auf und erhellen unseren Verstand, unser Gemüt und unsere Seele.
marlenchen
marlenchen
Mitglied

Ja,daß mit dem zu schnell lesen kenne ich auch,oft aber lese ich es dann ein 2mal in Ruhe,dann kann ich es auch genießen,lg Marlenchen

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