...klirrend...

aller Schmuck und alle Last
muss fallen,
was nicht gelassen wird
muss gnädig noch entrissen werden
bevor
der Winter kommt

dann
wird
klirrende Zerbrechlichkeit
die Stärke tief durchzittern,
die sie nur 
in karger Echtheit
überlebt

dann
heißt es da stehen
in nackter Würde,
bis die Kraft 
aus ihrem Ursprung
neues Leben treibt

©️ L.O.J
 


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Kommentare (3)

WurzelFluegel

@HeCaro  @Tulpenbluete
...klirrend... ist in einer schweren Zeit entstanden... als ich das Gefühl hatte, das mir alles "Wärmende" genommen wurde
meine tiefe Verbundenheit mit der Natur hat mir geholfen, trotz allem auszuharren und auf neues Leben aus dem Ursprung zu hoffen
in diesem Sinne verwende ich die ...klirrende Zerbrechlichkeit... als Metapher
 
schön, dass ihr euch auf das Bild eingelassen habt
liebe Grüße
WurzelFluegel
 

Tulpenbluete13


Ja es stimmt, man spürt die klirrende Kälte...geht mit genauso wie Carola..

Frostige Grüße
Angelika

HeCaro

In dem Gedicht spürt man
die Klirrende Kälte ❄️

LG Carola 


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