Lebenswege


Wandern durch Raum und Zeit,
tue niemandem etwas zu Leid.
Schau auf der Seele Gleichgewicht,
so kommt innerer Frieden in Sicht.

Blicke zuweilen auch mal zurück,
wo gab es doch immer auch Glück
auf einem langen Lebenswege,
schöne Erinnerungen, die hege.
 
Was die Zukunft auch bringen mag,
ob Gutes oder vielleicht viel Plag‘,
niemand kann es vorhersehen,
drum lass‘ es einfach geschehen.
 
Lebe  im Hier und im Jetzt,
vergib, was dich hat verletzt.
Die Liebe allein ist‘s, die zählt,
um sie geht es in dieser Welt.

 


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Kommentare (17)

Roxanna
Roxanna
Mitglied

Es freut mich, liebe Monica, dass auch dir mein kleines Gedicht gefallen hat. Danke für das Herzchen und liebe Grüße

Roxanna

Roxanna
Roxanna
Mitglied

Es freut mich, liebe Seija, dass dir mein kleines Gedicht gefallen hat und du mir dafür ein Herzchen geschenkt hast.

Lieben Gruß
Roxanna

Roxanna
Roxanna
Mitglied

Lieben Dank @HeCaro für das Schneeflockechen und herzlichen Gruß

Roxanna

Roxanna
Roxanna
Mitglied

Lieben Dank den beiden Schneeflockechen-Geberinnen @Tine1948 und @Clematis.

Liebe Grüße
Roxanna

Christine62laechel
Christine62laechel
Mitglied

Liebe Brigitte,

ich glaube, es ist ziemlich leicht zu seufzen, wie liebe Lilli in ihrem Kommentar es so tut: "ach, wenn es doch so einfach wäre, ist es aber nicht" - wenn mal verhältnismäßig guter Laune, und in guter Form ist. Wenn aber mal traurig, dann gelte doch Deines "Lebe im Hier und Jetzt"; und dann kann man sogar eine Tasse Kaffee oder ein Paar bequeme Hausschuhe einfach genießen. Und natürlich eines noch, im Syrdals Kommentar so eindeutig bestätigt: "Die Liebe allein ist's, die zählt".

Mit besten Grüßen
Christine

Roxanna
Roxanna
Mitglied

Herzlichen Dank, liebe Christine für deinen Kommentar. Ja, die Schwankungen gehören zum Leben dazu. Jeder Tag ist anders, nichts lässt sich festhalten, die gute Stimmung nicht und Gott sei Dank vergeht auch die schlechte in der Regel wieder. Wie recht du hast, wenn es einem gut geht nimmt man doch vieles leichter und ist man bedrückt, wiegt vieles schwerer, als es in Wirklichkeit vielleicht ist. Und wichtig ist auch, wie du schreibst, sich an kleinen Dingen erfreuen können, da findet man ganz sicher jeden Tag etwas, man muss es nur beachten. Es lohnt sich, liebe Christine, mal wieder den ganzen 1. Korinther 13 zu lesen, aus dem Syrdal in seinem Kommentar zitiert hat. Das Wichtigste ist und bleibt die Liebe.

Liebe Grüße
Brigitte

 

ladybird
ladybird
Mitglied


liebe Brigitte,

Deine Gedanken geben mir viel "Denkanstöße" über meinen Lebensweg nachzudenken und ich möchte Deinen vorletzten Satz unterstreichen:
Die Liebe allein ist´s , die zählt....
und ich erlebe, daß die Liebe wirklich bleibt.

Roxanna
Roxanna
Mitglied

Herzlichen Dank, liebe Renate für deinen Kommentar. Es freut mich, dass dich mein kleines Gedicht zum Nachdenken anregt. Es ist mir so "zugeflogen" und auch ich habe noch viel nachzudenken. Aber über eines muss ich nicht mehr nachdenken, nämlich, dass die Liebe das Wichtigste ist - Liebe zu geben und zu nehmen - in vielfältiger Weise.

Herzliche Grüße
Brigitte

werderanerin
werderanerin
Mitglied

Liebe Brigitte,

ja, wenn es so "einfach" wäre..., alles hinter sich zulassen und nur nach vorne zu schauen aber ich verstehe, was du sagen möchtest...es wäre oft hilfreicher, im Jetzt und Hier zu leben ohne die ganze vergangene Last ständig zu fühlen.

Ich sehe das als einen Schritt in die richtige Richtung nämlich es zumindest zu versuchen, Neues zu zulassen und es auch zu leben, auch wenn es nur klitzekleine Schritte sein mögen, nur so kann ich auch im Heute glücklich sein, egal was Jeder darunter versteht.

Kristine

Roxanna
Roxanna
Mitglied

Liebe Kristine,

sehr herzlich danke ich dir für deinen Kommentar. Es könnte vieles einfach sein, ist es aber nicht, weil zu vieles im Wege steht. Unser Denken ist es, das rückwärts schauen, dabei lässt sich rückwirkend nun wirklich nichts mehr verändern und das nach vorne schauen und spekulieren, was könnte kommen. Dazwischen pendeln wohl die meisten Menschen hin und her und es fällt schwer im Hier und Jetzt zu sein, dabei ist das doch der einzige "Moment", in dem wir etwas gestalten können. Es scheint vieles kompliziert, aber vielleicht ist es das doch nicht wirklich, wer weiß Zwinkern.

Liebe Grüße
Brigitte

Mit fällt da eben noch das Gedicht von Hermann Hesse ein "Das Glück"

 

werderanerin
werderanerin
Mitglied

Wie Recht du hast, liebe Brigitte..., meist steht uns der Kopf und diese Rationalität im Wege..., das Bauchgefühl würde etwas ganz anderes wollen, nur hören wir eben viel zu selten darauf.
Ich habe es mir angewöhnt, meinem Bauchgefühl viel mehr zu vertrauen und fahre gut damit !

Ein wunderschönes Wochenende wünscht
Kristine

Tulpenbluete13
Tulpenbluete13
Mitglied

Liebe Brigitte,

da muß ich Luzie zustimmen:
Wenn es denn immer so leicht wäre....
Man kann sich die größte Mühe geben, es kommt immer wieder ein - oder wenn man Pech hat- mehrere Stolpersteine...
Am Anfang kann man darüber hüpfen- später kann man (vielleicht) "drumherum" gehen..

Einen lieben Gruß schickt Dir
Angelika

 

Roxanna
Roxanna
Mitglied

Herzlichen Dank, liebe Angelika für deinen Kommentar. Ich möchte dir gerne mit einem Text antworten, den ich irgendwann einmal gelesen habe
 

1.
Ich gehe die Straße entlang.
Da ist ein tiefes Loch im Gehsteig.
Ich falle hinein.
Ich bin verloren … Ich bin ohne Hoffnung.
Es ist nicht meine Schuld.
Es dauert endlos, wieder herauszukommen.

2.
Ich gehe dieselbe Straße entlang.
Da ist ein tiefes Loch im Gehsteig.
Ich tue so, als sähe ich es nicht.
Ich falle wieder hinein.
Ich kann nicht glauben, schon wieder am gleichen Ort zu sein.
Aber es ist nicht meine Schuld.
Immer noch dauert es sehr lange, herauszukommen.

3.
Ich gehe dieselbe Straße entlang.
Da ist ein tiefes Loch im Gehsteig.
Ich sehe es.
Ich falle immer noch hinein … aus Gewohnheit.
Meine Augen sind offen.
Ich weiß, wo ich bin.
Es ist meine eigene Schuld.
Ich komme sofort heraus.

4.
Ich gehe dieselbe Straße entlang.
Da ist ein tiefes Loch im Gehsteig.
Ich gehe darum herum.

5.
Ich gehe eine andere Straße entlang.

Lieben Gruß
Brigitte

lillii
lillii
Mitglied

ach,
wenn es doch so einfach wäre,
ist es aber nicht.
Grüß lillii

Roxanna
Roxanna
Mitglied

Ja, liebe lillii, ich stimme dir zu, dass es nicht einfach ist. Immer wieder ist es "seelische Schwerarbeit" und ein "inneres Ringen" zu dieser Haltung zu kommen, aber ich bin mir ganz sicher, dass es der Weg ist um von all diesen Aufgeregtheiten in dieser Welt, um das einmal so zu benennen, zu einer Gelassenheit und zu einem inneren Frieden zu kommen. Herzlichen Dank für deinen Kommentar und liebe Grüße

Roxanna

Syrdal
Syrdal
Mitglied



Wer mit diesem Blick auf das Leben seinen Weg zu gehen vermag, kommt dem nahe, was der Apostel Paulus in seinem Lehrbrief an die Gemeinde der Korinter geschrieben hat mit den überlieferten Worten aus dem „Hohelied der Liebe“: Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; aber die Liebe ist die größte unter ihnen.
 
Dies ist abseits jeglicher Religiosoität schön und anschaulich gefasst in diesem Gedicht.
 
Es grüßt
Syrdal

Roxanna
Roxanna
Mitglied

Herzlichen Dank, lieber Syrdal für deinen Kommentar zu meinem kleinen Gedicht. Ich danke dir auch, dass du diese Stelle aus der Bibel zitierst, die mich schon immer tief berührt hat.  Ich glaube, dass zum Schluss wirklich nur zählt wie ein Mensch geliebt hat, auch sich selbst. Es gibt so viele Arten der Liebe, das ist ein großer Reichtum.

Liebe Grüße
Roxanna


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