Lockerheit

Wir hängen einfach irgendwie am Spiel.
Ein Kind im Spielpark schaukelt mit dem Andern
Dass fremd es ist, heißt dabei gar nicht viel,
mit tollem Schwung die Sympathien wandern.

Die T-Shirt-Bilder werden cool studiert,
Sind sie doch Monster meist in flotten Flügen
Die werden dabei taktisch inszeniert,
als müsst man.ihrem Vorbild doch genügen.

Gefallen, ohne Hintergrund zu sehn.
Wer das im Leben kann, ist zu beneiden.
Gemeinsamkeit und Gleichlauf einzugehn,
und arglos wie das Kind dabei zu bleiben..

Wo immer auch, ob Straße, ob Café,
stets nett sein, nicht die Augen drehn und reiben.
Es tut doch meistenfalls Niemandem weh,
bei Freundlichkeit und Achtsamkeit zu bleiben.

Und manchmal brauchts dabei nicht einmal viel,
bis echte Unterhaltungen ad hoc entstehen.
Humor auch mit einschwingt in das Augenspiel,
um fröhlich auseinander dann zu gehen.

Es ist nicht nötig, von Partie zu sein.
Ich will von Biertisch-Freundschaften nicht reden
Wer achtsam ist, der sieht den Rahmen ein:
Mehr Empathie von Jedem nur für Jeden.
 


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Kommentare (3)

lillii

Manfred, das Gedicht gefällt mir sehr gut,
Du beobachtest die Menschen und versuchst sie zu verstehen.
Das gelingt nicht immer, doch wenn sich bemüht, das ist schon eine Menge.
Ich verstehe sich auch nicht immer,

manchmal mich selber ja nicht mal.👀

LG Luzie

 

WurzelFlügel

Gefällt mir sehr Manfred, so einfach kann es auch sein und wenn die Kleinen das lernen, dann wirkt das Jetzt und in die Zukunft hinein.
Danke und liebe Grüße
WurzelFlügel

protes

ein schönes gedicht
hast du geschrieben
 habe es sehr gerne gelesen
und beachtet
hg hade


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