Mein Wort in dein Ohr.....


......Das optimistische Leben ist unser Inhalt.
Ein ersthaftes Wort an meine Freunde hier im Seniorentreff.

Warum geht das Wort Tod durch einige Munde?
Das Leben ist viel zu schön um daran zu denken.
Haben wir an ihn in der Jugend gedacht...nein.
Wir sollten auch im Alter unsere unbekümmerten
Gedanken aus der Jugend nicht vergessen.
Auch im Alter sollten wir fröhlich und hellwach sein
und nicht täglich an ihn denken.
Warum beschäftigen wir uns damit… jeder hat
seinen schweren Rucksack zu tragen.
Warum gibt es immer wieder Menschen deren traurige
Worte andere beeinflussen und tiefe Depressionen auslösen.
Gibt es Menschen die auf diese Art Mitleid erhaschen wollen?
Sehnen sie sich nach dem Tod, obwohl uns das Leben
durch unsere Eltern geschenkt worden ist.
Das Leben sollten wir erleben und nicht fortschmeissen.
Für mich sind diese Gedankengänge nicht real und...?
Es gibt sehr viel Trauer und Elend auf dieser Welt.
Lasst uns das Leben genießen und nicht vermiesen.
Jeder weiß doch das irgendwann der Tod eintritt,
nur das wie und wann steht in den Sternen.
Sich damit auseinandersetzen...ja...aber nicht täglich.
Optimismus und Stärke sind Tugenden die wir nutzen sollen.
Den ständigen "Trauermachern" gebührt einhalt, nicht die Zukunft.

Hier im Seniorentreff freue ich mich auf geistvoll ansprechende
und fröhliche Gedichte die das Leben lebenswert machen.
Mein Leben empfinde ich als etwas besonderes.
Herbert.

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Kommentare (8)

paddel ......und Aussagen zu dem Tod. Auch große Dichter und
Schriftsteller befassen sich mit dem Thema,
ich halte das auch für völlig legitim.
Nur eines halte ich nicht für richtig, so habe ich hier gelesen,
den Tod eines Angehörigen detailliert zu beschreiben.
Das sind Dinge die gehören nicht in die Masse eines Forums.
Es sollte privat und in intimer Atmosphäre besprochen werden.
Sorgen, Trauer, Freude sollten auch hier niedergeschrieben werden und auch
diskussionswürdig sein. Das sich einige Menschen über dieses Medium
über ihre Sorgen mitteilen möchten geht völlig in Ordnung.
Und...wie du sagtest...jeder kann frei entscheiden ob er es lesen will
oder unterlässt.

Liebe Grüße an dich Ingrid
und vielen Dank für deinen Kommentar
von Herbert.
indeed

deine Gedanken kann ich sehr gut nachvollziehen. Natürlich sollen wir uns über jeden Tag freuen, ihn neu beginnen mit positiven Gedanken.
Du schreibst, dass man sich mit dem Tod auseinander setzen soll – nur nicht täglich.
Auch darin pflichte ich dir bei.
Wenn ich berücksichtige, wie viele User hier im ST sind, hat der eine oder andere das Bedürfnis, sich gerade auch über dieses Thema auszutauschen. Was für den einen depressiv sein mag, mag für den anderen durchaus Hilfe bedeuten. Der Tod gehört genau wie die Geburt mit zum Leben. Wenn wir uns das verinnerlichen als eine naturgegebene Realität können wir auch darüber sporadisch sprechen. Tabuisierung eines unangenehmen Themas führt zu keiner Lösung. Wie du selber in deinem Beitrag schreibst, hast du schon oft den Tod vor Augen gehabt. Damit stehst du ganz sicher nicht alleine im Leben. Wenn du es aber schaffst, es zu akzeptieren, wirst du diesem Thema gegenüber mit der Zeit auch gelassener.
Wenn man noch in einem Trauerprozess drin steckt, hat man natürlich nicht die Distanz dazu und jeder geht mit seiner Trauer anders um. Das ist auch gut so. Nur versinken sollte man nicht darin – das ist ganz bestimmt nicht gewollt von dem Menschen, der jetzt jenseits des Ufers steht.

Es gibt Gedanken, die ansteckend wirken und andere inspirieren, ihre Gedanken in Geschichten, Erinnerungen oder Gedichten zu verfassen. Diesen Trend kann man immer wieder in diesem Forum begegnen. In die eine oder andere Richtung.

Auf deine positiven und oft fröhlichen Gedichte und geschriebenen Gedanken möchte ich auch nicht verzichten. Wie von vielen anderen auch. Hier wird ein breites Spektrum geboten und jeder kann sich da tummeln, wie es ihm am meisten erfüllt.

Ein Miteinander und Füreinander unter dem Untereinander sollte mehr als nur eitel Freude Sonnenschein und Tod bieten, sondern auch Toleranz, Verständnis und Gelassenheit jeden so sein zu lassen, wie er sich gerade fühlt. Wir haben die Möglichkeit, nicht alles lesen und schon gar nicht kommentieren zu müssen.

Ich freue mich allerdings auch sehr über geistvoll ansprechende und fröhliche Gedichte und welche, die mich zum Nachdenken anregen.

Ganz lieben Gruß
Ingrid
paddel ......und wir sollten uns nicht durch Traurigkeit
auf längere Dauer belasten, es schadet dem Geist und
der Gesundheit. Es genügt doch schon wenn wir unsere
Liebsten verlieren. Das ist traurig genug. Aber unser
Leben ist uns gegeben und es geht trotz schmerzlicher
Verluste weiter. Das heisst... das letzte Drittel des Lebens steht vor uns
und wir sollten das beste daraus machen und uns die Rosinen aus dem Brot
des Lebens herauspicken.
Das Motto:... Freude erleben, Freude weitergeben.

Dein Optimismus ist unverkennbar,
ich danke dir.

Liebe Grüße
von Herbert.
tilli † hast du da geschrieben. Nicht an den Tod denken, leben.
Wie schön es ist zu leben, ohne den Gedanken, das ich sterben muss.
Geht es so einfach - ja sagst du und freust dich über schöne Dinge des Lebens.
Das ist gut, so ein Optimusmus baut auf.
Also vielen, Dank
Grüße Tilli
paddel ......Aber ich finde es wichtig darüber zu schreiben
und zu diskutieren. Es ist doch so... je älter wir werden,
je mehr beschäftigen wir uns mit dem Lebensende. Warum eigentlich?...
Wir sollten uns den Rest des Lebens mit Freude gestalten?
Der Raum für trauernde geht der Öffentlichkeit wohl nichts an.
Dafür ist Platz in der Familie und nahestehenden Freunden da.
Mir geht es auch auch nicht um Einzelbeiträge.
Ich habe vielfach das Gefühl, hier wird im allgemeinen
zuviel über den Tod geredet.
Meine Trauer findet in mir statt, dafür brauche ich nicht die Öffentlichkeit.
Das ist die Antwort auf Toleranz.

Danke dir für deine Auffassung.

Gruß Herbert.
paddel .......aber ich finde, wir beide haben unseren Spaß
und Freude hier gefunden. Es stimmt, ich brauche es nicht
zu lesen, aber mitunter liest man ungewollt diese Zeilen.
Für mich, der den Tod schon oft vor Augen hatte, stellt sich
die Debatte über den Tod nicht. Jedes Jahr genieße ich und freue mich
das ich so gleichdenkende Freundinnen habe wie dich.

Liebe Grüße
von Herbert.
anjeli ich kann dir nicht ganz folgen. Der Tod gehört zum Leben. Er war lange genug ein Tabu.

Es wäre bedenklich für mich, wenn Menschen kein anderes Thema mehr, als den Tod hätten.
So ist es aber nicht, die Themen hier sind breit gefächert. Jeder kann sich hier,. das
für sich Angenehmste, Schönste u.s.w. aussuchen.

Und wenn Menschen über den Tod reden, egal in welcher Form, dann hat das seine Gründe.
Menschen verlieren ihre Angehörigen und sind in tiefer Trauer. Und diesen Menschen sollten wir doch Raum geben, damit sie besser mit ihrer Trauer umgehen können.

Die Ansichten darüber mögen unterschiedlich sein, aber Toleranz ist für mich angebracht.

Dein Beitrag ist gut, aber die Forderungen, die daraus resultieren sind nicht ange-
messen.
Gruß anjeli
seelchen ja,lieber herbert.....dein leben ist etwas besonderes...sowie jedes leben etwas besonderes ist........
warum so oft über den tod gesprochen wird?...es liegt sicherlich auch an der jahreszeit.....
HERBST........alles ist vergänglich......die blätter fallen langsam von den bäumen......
auch wir müssen irgendwann einmal damit rechnen,nicht mehr hier zu sein.......
es gibt menschen,denen es am herzen liegt,auch darüber zu sprechen....
du musst es ja nicht lesen......

wir wollen und können gott sei dank unser leben geniessen.....
ich freue mich darauf,mit dir weiterhin viel spass zu haben!!!........
liebe grüsse....seelchen..

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