Kristallenes Kleid schmückt die Natur
Gleißend und blitzend die zarte Spur.
Krallen und Schnäbel gegen das Eis
Futter versinkt unter glitzerndem Weiß

Wie Hagelzucker am Gläserrand
So scheint das Blatt dort an der Wand
Roter Ahorn, herbstlicher Rest
Erstarrt in des Winters nächtlichem Fest.

Ein Spinnennetz am Straßenschild
Wird jetzt zum filigranen Bild.
Empor ins Blau zieht sich der Rauch
Steht still im eis`gen Atemhauch.

Momentaufnahme, unbewegt
Obwohl die Welt sich um mich regt
Ein Winterbild aus blau und weiß
Die feuchte Wiese wird zu Eis.

© AW

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Kommentare (7)

immergruen danke ich euch allen ganz persönlich dafür, dass ihr gelesen habt, was ich mitteilen wollte. Der Blick auf die Natur lässt mich zu keiner Jahreszeit unberührt.
das immergruen
Bruno32 Seit meiner Kindheit hat mich der Winter mit seinen Kunstwerken aus Eis und Schnee verzaubert.
Du hast es wunderbar in deinem Gedicht beschrieben.

Mit Grüßen von uns Bruno
ehemaliges Mitglied Sie läßt mich an die Reihe schöner Winterbilder denken, die ich hier neulich im Forum bewundern konnte.

lg. Gruß
Elbstromerin
Tulpenbluete13 denn heute ist schon wieder alles anders.
Aber der stete Wechsel hat auch seinen Reiz.
Man muss nur die Augen aufmachen.

Danke liebes Immergrün für Dein "offenes" Auge und das Du in schöne Verse "gepackt" hast,

LG
Angelika
lillii der Winter hier heute morgen ein anderes Kleid angezogen hat,
gefällt mir das von Dir beschriebene besonders gut,

Liebes immergrün,
wunderschön und so zart beschrieben, wie Du dieses Bild mit Deinen Worten gemalt hast.
Danke sagt lillii
protes die natur zu sehen bedeutet mit offenen augen
auch den winter in seiner härte und schönheit zu sehen
liebes immergruen
einen fröhlichen morgengruß vom
hade
ehemaliges Mitglied ist schon wunderschön. Wenn man sie so erfasst und in Verse kleidet wie du, gibt es ein Abbild, welches zum Träumen einlädt.

Liebe Grüße
traumvergessen

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