Nachdenken über den Tod


Denn nur durch das Zulassen der Beschäftigung mit diesem Thema kann man seine negativen Erwartungen und Ängste besiegen ! Und die hat doch jeder !
Die Ausbildung hat mir dabei geholfen, auch wenn ich anschließend nicht zur "Hilfe" gekommen bin.
Einmal wurden wir aufgefordert, uns vorzustellen, dass wir im Sarg liegen ! Und sehen, was uns dabei durch den Kopf geht.
Viele Ängste vor dem Tod sind eher auf die Zeit davor gerichtet, weil man Angst hat, wie das gehen wird, ob man starke Schmerzen erleiden muss. Da hat uns der vortragende Arzt sehr geholfen, denn er hat gemeint, dass heute niemand mehr mit Schmerzen sterben müßte ! Er jedenfalls würde den Patienten genauso viel Morphium geben, wie sie bräuchten, um schmerzfrei zu sterben.
Da kann man natürlich nur hoffen, dass alle Ärzte, die uns mal betreuen, so denken !

Vor dem Tod selber habe ich keine Angst. Ich glaube ganz sicher, dass nur der Körper stirbt, und in uns ein "Lebensatem", meist "Seele" genannt,  sogar noch länger bleibt, bis er sich von seinem verbrauchten Körper trennen kann. Auch das Auftauchen bei Angehörigen halte ich durchaus für möglich, wenn sie Hilfe brauchen. Ich glaube, dass wir heute diesen Erscheinungen offener gegenüber sind, weil wissenschaftliche Erkenntnisse das nicht mehr ausschließen.
Darüber hinaus glaube ich an die Möglichkeit der Re-Inkarnation, nicht als "Strafe", sondern als natürlichen Prozess, den nur jemand erleben kann, der das will !
Die Nahtod-Erfahrungen, die inzwischen unzählige Male aufgezeichnet wurden, bestätigen, dass es keineswegs traurig ist, wenn die Seele durch einen "Tunnel" den Körper und seine Welt verlässt !
Ein eigenes Erlebnis hat mit gezeigt, dass das wunderschön und jenseits aller Probleme ist.

So sehe ich auch meinem Ableben gelassen entgegen, gehe davon aus, dass ich alles, was für mich bestimmt wurde, vorher noch erleben werde, bin natürlich gespannt, was da noch kommen wird !


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Kommentare (8)

alisika

Finde ich gut auch mal über dieses Thema zu schreibe. Es geht uns alle an und ich finde der größte Fehler den der Mensch machen kann ist den Tod zu verdrängen. 
Ich selber habe mich über Jahre mit allen möglichen Theorien beschäftigt, x Bücher gelesen und bin nun so weit, dass ich alles für möglich halte und mir sage wie auch immer, ich kann es nicht ändern. Zur Reinkarnation gibt es so viele Übereinstimmungen von Autoren wo man glauben könnte sie hätten sich gegenseitig abgeschrieben. Doch ich glaube ich möchte nicht mehr auf diese Welt zurück. Woran ich absolut nicht mehr glaube ist die christliche Hölle. Meine Freude am Leben ist geblieben, ich ärgere mich weniger über Dinge die vergänglich sind und versuche intensiv und nach meinem Gewissen zu leben. In diesem Sinne liebe Grüße Anne

hustengutzje

Christliche Hölle ? , er wird  Richten die Lebenden  und die Toten , wir müssen keine  Angst haben  , ich habe keine , wobei ich auch nicht frei von Schuld bin -ein gesegentes Wochenende wünscht  Jochen @alisika  

Pan

@alisika  
Ist ja so richtig, Anne!
Ja, die Hölle ist schon da, gehen wir ihr schnell aus dem Weg!
Grüße von Horst Zwinkern
 

Pan

Ich denke, das Leben ist ernst genug, um noch Gedanken zu folgen, die die Lebensfreude vergällen können. Das Ende des Lebens ist der Tod. Jeder weiß das, niemand kann sich dem entziehen!
Und das ist gut so!
Bis dahin freuen wir uns des Daseins, genießen wir es doch! Ich selbst habe keinerlei Schwierigkeiten mit diesen Tatsachen, ich lebe stets nach dem Grundsatz des Christentums:
Ich kann nie tiefer fallen, als in Gottes Hand!  Daumen hoch

lg,Horst 

 

Humorus

Du hast nun ein Thema angesprochen, welches bestimmt jeden Menschen auf unseren Planeten beschäftigt. Deine Ausführungen dazu waren wirklich klar und deutlich Deine eigenen Erfahrungen und gut beschrieben. Ich muss gestehen, ich habe manchmal mehr Angst vor dem Leben, als vor dem Tod. Was alles bringt uns noch das Leben? Das frage ich mich immer und etwas ist doch auch ganz wichtig. Wir leben in unseren Kindern und Enkelkindern weiter und in deren Herzen und Gedanken. Ich denke, das ist für mich ein schönes Gefühl.

Danke für diesen Beitrag und weiterhin noch eine schöne Zeit für Dich.

Klaus

hustengutzje

... ja  nicht  der  Tod  ist das schlimme -nur wie lange er dazu braucht mit seinen Qualen

einen gesegneten Tag wünscht  jochen

Pan

@hustengutzje  
Die "Qualen" - finden im Leben statt! Der Tod , das ist nur der geringste Teil des Lebens, aber er gehört eben dazu.

"Mors laborum ac miseriarum quies est." (Cicero)

-Der Tod ist ein Ausruhen von Mühe und Elend!-
lg,Pan

Muscari

Tja, das ist ein Thema, mit dem sich wohl so mancher ältere Mensch beschäftigt. Oder auch nicht.
Da ich kürzlich den Tod meines Mannes erlebt habe, beschäftige ich mich hin und wieder auch mit meinem eigenen Ableben.
Da ich allerdings von Natur aus ein heiterer Mensch bin, will ich es mit diesen Gedanken nicht übertreiben.
Und so genieße ich die aktuelle Jahreszeit und freue mich an den schönen Dingen, die die Natur uns bieten kann.
Im Übrigen ist der Monat November für solche Gedanken besser geeignet.
Mit herzlichem Gruß,
Andrea


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